Neuer AStA Vorstand an der CAU

Nach den Wahlen im Juni konstituierte sich das Studierendenparlament (StuPa) der Universität zu Kiel am Donnerstag, dem 08.07.2021. Auf der ersten Sitzung wurden neben einem neuen StuPa-Präsidium auch die Vertreter*innen des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) gewählt. Das Studierendenparlament wird in der Wahlperiode 2021/2022 aus sieben Listen gebildet und besteht aus 21 Sitzen.

Den neuen AStA Vorstand für die Amtsperiode bis Juni 2022 bilden Uta Boßmann (CampusGrüne), Julian Schüngel (CampusGrüne) und Carlotta Tiedemann (listenunabhängig).

Wir wollen gemeinsam als Team dem AStA vorstehen!“, sagt Uta Boßmann.
Julian Schüngel schließt an: “Wir freuen uns über das Vertrauen des StuPas, sind motiviert einen starken AStA aufzustellen und die Studierendenschaft im kommenden Jahr vertreten zu dürfen.

Uta (Bachelor Sozioökononomik) war drei Jahre im AStA als Referentin für Sozialpolitik ehrenamtlich tätig. Julian (Master Stadt- und Regionalentwicklung) war mehrere Jahre im AStA als Teil des Infrastruktur-Referates (Mobilität & Campusentwicklung) ehrenamtlich tätig und bringt bereits zwei Jahre Vorstandserfahrung mit. Carlotta (Master International vergleichende Soziologie und Politikwissenschaft) hat bereits Fachschaftserfahrung in der Universität Potsdam gesammelt und war unter anderem drei Jahre im Landtag von Brandenburg als Teamerin für politische Bildung tätig.

Uta Boßmann berichtet über die Vorhaben des neuen AStA Vorstandes:

Wir sind ein links-grüner, feministischer AStA Vorstand für ALLE! Wir machen Veranstaltungen an denen Alle Studierenden teilhaben und teilnehmen können. Wir wollen die Möglichkeit schaffen, den Horizont zu erweitern und studiumsübergreifend Räume zu schaffen.
Wir wollen auf jeden Fall den Campus wiederbeleben, soweit das im neuen Semester möglich ist. Uns ist wichtig, dass niemand abgehängt wird. Es müssen flexible und hybride Lösungen geschaffen werden. Wir wollen uns dafür einsetzen, dass es Formate gibt, die die fehlende Interaktion zwischen Studierenden nachholen und wieder aufleben lassen.

Carlotta Tiedemann ergänzt:

“Zusammenarbeit mit allen Hochschulgruppen, den Fachschaftsvertretungen und Initiativen an der CAU ist uns sehr wichtig. Nur so können wir mit all den Menschen zusammenarbeiten, die auch gewählt worden sind und sich für die Studierendenschaft und die Universität einsetzen. Das begreifen wir auch als einen Teil der politischen Bildung, um ganz klar zu zeigen: Ja, wir sind divers! Wir sind unterschiedlich und wir arbeiten gerade deswegen zusammen! Wir wollen einen Raum schaffen, der für Alle geeignet ist. Wir wollen Aufklärung betreiben, Wissen durch politische Bildung schaffen und Diskussionen ermöglichen.”

Julian Schüngel fügt hinzu:

“Der Gestaltungsspielraum der Studierendenschaft, der Fachschaften und das AStA wird maßgeblich von der Entwicklung der Corona-Lage abhängen. Es wird aber, ob es nun zeitnah ist oder noch dauern wird, irgendwann der Zeitpunkt kommen, wo der Campus und das Universitätsleben wieder aufblühen können. Uns ist es wichtig, für die Zukunft zu planen und uns konstruktiv für Lösungen lange bestehender Probleme, wie beispielsweise die Bedingungen für den Radverkehr an der CAU und die Lebens- und Aufenthaltsqualität auf dem Campus, einzusetzen. Wir hoffen hierbei auf Unterstützung aus dem Uni-Präsidium und der Stadtspitze.”

Als Ansprechpartner*innen stehen die Vorstandsmitglieder des AStA der CAU zu Kiel zur Verfügung via Mail oder via Dienstnummer unter 0160 953 001 20 oder 0160 953 163 00.

Der AStA ist die zentrale Anlaufstelle für die über 26.000 Studierenden bei Problemen im Studienalltag, bei Beratungsbedarf und bspw. Fragen zum Semesterticket. Eine wesentliche Funktion sind die Vernetzung und Unterstützung für Alle, die die Hochschule aktiv mitgestalten wollen – sei es politisch, kulturell oder in Bezug auf verschiedenste Veranstaltungen. Dazu entwickelt der AStA selbst Lösungsvorschläge, verhandelt mit der Landespolitik und dem Präsidium der CAU, betreibt Öffentlichkeitsarbeit und unterstützt alle Studierenden auch individuell. Die professionellen, aber natürlich kostenfreien, Beratungsangebote helfen Studierenden bei allgemeinen Fragen im Studium, bei Problemen mit dem BAföG, bei Rechtsfragen, bei queeren Themen, wenn Studierende mit Kind oder auch Beeinträchtigungen und/oder chronischer Erkrankung studieren sowie bei rechtsmotivierten Angriffen.

Der neue AStA-Vorstand:

“Wir setzen uns für einen emanzipatorischen und vielfältigen Bildungsbegriff ein. Daher bringen wir im AStA auch Themen an die Universität, die gesellschaftlich relevant und aktuell sind. Sexismus, Mobbing, Rassismus, Antisemitismus und anderen Formen von Diskriminierung und Gewalt treten wir entschieden entgegen und lassen ihnen auch innerhalb unserer eigenen Strukturen keinen Raum.”