Politische Bildung

Politische Bildung ist ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft und leistet einen großen Beitrag zu unserer Demokratie. Unser Ziel im Referat für politische Bildung ist es, uns für die Stärkung demokratischer Werte und gegen Extremismus einzusetzen. Die rechtsextremen Entwicklungen in Deutschland, Europa und der ganzen Welt machen uns zunehmend Sorgen und daher ist es dringend notwendig die geführten Diskurse zu hinterfragen und ein tieferes Verständnis für politische Themen und gesellschaftliche Herausforderungen zu fördern.

Wir wollen in diesem Jahr dazu beitragen, dieser rechtsextremen Entwicklung entgegenzuwirken. Wir wollen das politische Wissen und das kritische politische Denken der Studierenden fördern, denn wir glauben daran, dass eine fundierte politische Bildung unerlässlich ist, um aktuelle Ereignisse, politische Strukturen und gesellschaftliche Entwicklungen zu verstehen.

In einer vielfältigen und pluralistischen Gesellschaft ist der offene Austausch von Meinungen und Ideen von großer Bedeutung und diesen möchten wir mit euch im kommenden Jahr fördern. Dies soll durch die Durchführung von Diskussionsrunden, Vorträgen und Ausstellungen erreicht werden. Wenn euch Themen einfallen, die ihr für wichtig erachtet oder ihr Veranstaltungswünsche habt, schreibt uns gerne eine Mail!

Forschungsarbeit „Vertriebene Studierende: Intersektionale Verfolgungsgeschichten studentischer NS-Opfer der Christian- Albrechts-Universität zu Kiel“

Die Publikation „Vertriebene Studierende: Intersektionale Verfolgungsgeschichten studentischer NS-Opfer der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel“ ist eine studentische Forschungsarbeit, die von Konstantin Braas und Fabian Zurstraßen verfasst wurde und im AStA-Publikationsverzeichnis geführt wird. Sie dokumentiert die individuellen Geschichten von Studierenden der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, die im Nationalsozialismus aufgrund rassistischer, politischer oder anderer diskriminierender Kriterien verfolgt und aus dem universitären Kontext vertrieben wurden. Das Referat Politische Bildung im AStA widmet sich der Stärkung demokratischer Werte und der kritischen Auseinandersetzung mit Diskriminierung in Vergangenheit und Gegenwart. Die Aufarbeitung der Universitätsgeschichte im Nationalsozialismus – insbesondere durch die Perspektiven vertriebener Studierender – ist ein zentraler Baustein dieser politischen Bildung. Sie fördert das Bewusstsein dafür, wie autoritäre Ideologien das Leben und die Freiheit von Studierenden und Wissenschaftler*innen bedrohen können und dass Universitäten keinesfalls von gesellschaftlichen Entwicklungen unberührt bleiben, sondern oft im Zentrum dieser stehen. Damit soll das Projekt einen Beitrag zur Erinnerungskultur an der CAU und zur Sensibilisierung gegen strukturelle Diskriminierung leisten. Für die CAU und ihre organisierte Studierendenschaft sollte die kritische Bearbeitung der NS-Vergangenheit der Hochschule ein Teil der historischen Verantwortung sein, der zur Aufarbeitung institutioneller Kontinuitäten und zur Stärkung universitärer Werte beiträgt.

Hier geht es zum Download: „Vertriebene Studierende: Intersektionale Verfolgungsgeschichten studentischer NS-Opfer der Christian- Albrechts-Universität zu Kiel“

Ansprechpartner*innen

Arik Korsch (Referent, er/ihm)

Katrin Meyer (Beauftragte, sie/ihr)

Kontakt

E-Mail: politische_bildung@asta.uni-kiel.de

Sprechstunde: Nach Vereinbarung

Standort

AStA-Büro
in der Mensa 1

Westring 385
24118 Kiel

Beiträge zum Thema Politische Bildung

Bildquellen

  • Audimax Vorplatz: Foto von Julian Schüngel