Kategorie: News

  • Feminismus-Verständnis des AStA der CAU zu Kiel

    Feminismus-Verständnis des AStA der CAU zu Kiel

    Erklärung zur Feminismus-Kampagne und zur feministischen Kampf-Demo am 08.März

    Aufgrund der Diskussionen und Kritiken in diversen sozialen Medien wie Facebook und Jodel sowie per Email, welche durch die Feminismus-Kampagne und den Aufruf zur Demo anlässlich des Frauen*kampftages am 8. März des AStA ausgelöst wurden, möchten wir uns zum Thema Feminismus ausführlich positionieren.

    Das Feminismus Verständnis des AStA ist queer und intersektional. Das bedeutet, dass die Forderungen nach Chancengleichheit und Gleichberechtigung unabhängig vom biologischen und sozialen Geschlecht zu sehen sind. Der Begriff “Queer” vereint die Vielfalt von sexuellen Orientierungen und geschlechtlichen Identitäten. “Intersektional” bedeutet in diesem Zusammenhang, dass sich verschiedene Diskriminierungsformen überschneiden und somit Kategorien wie Rassismus, Sexismus und Homophobie gemeinsam betrachtet werden müssen. Somit vertritt der AStA die Position eines queeren (also für ALLE Geschlechter offenen), intersektionalen (also auch antirassistischen) Feminismus, der sich für die Chancengleichheit, die Gleichberechtigung und Gleichbehandlung und gegen die Diskriminierung und Unterdrückung von ALLEN Geschlechtern einsetzt.

    Dies sollte auch mit der Feminismus-Kampagne, die derzeit in Form von Statements auf Facebook präsentiert wird, gezeigt werden. Bei den Statements haben sich deshalb auch viele männliche* Angehörige der CAU zum Thema Feminismus zu Wort gemeldet und so repräsentativ gezeigt, dass genau dieser Feminismus ein Gewinn für ALLE darstellt und dass es keineswegs um die veraltete Meinung eines „Männerhassenden Feminismus“ geht.

    In den sozialen Medien wurde oft kritisiert, dass die Demo zum Frauen*kampftag von FLTI* organisiert wird und dass Cis-Männer an der Demo zwar teilnehmen können, sich jedoch zurückhalten sollen. Es wurde vorgeworfen, dass FLTI* sexistisch sei.

    Sexismus ist eine strukturelle Diskriminierung auf Grund des sozialen Geschlechts, also eine andauernde, systematische, regelhafte und strukturelle Benachteiligung oder Herabwürdigung auf Grund der Kategorie Geschlecht. Außerdem bezeichnet Sexismus die Einstellungen, Stereotypen und kulturellen Elemente, die die daraus resultierende Diskriminierung begünstigen.

    Auch die Universität unterliegt einer Gesellschaftsform, in der das Machtgefälle zwischen „Mann“ und „Frau“ als historisch gegeben erscheint und andauernd – mittelbar, unmittelbar, bewusst oder unbewusst – reproduziert wird. „Der Mann“ als Norm und „die Frau“ als ihre Abweichung. Sexismus besteht demnach aus Vorurteilen gepaart mit Macht und kann bereits dort beginnen, wo bestehende Geschlechterhierarchien künstlich aufrechterhalten werden. Ein sexistischer Akt findet nicht in einem luftleeren, objektiven Raum statt. Erst wenn er ein gesellschaftliches Bezugssystem anspielt, welches eine solche Handlung legitimiert und im Zuge der Legitimation die eigene Überlegenheit bewahrt, kann er identifiziert werden.

    Daher lehnt der AStA die Auffassung ab, dass Frauen* gegenüber Männern sexistisch sein könnten, denn Frauen* fehlt nach wie vor die institutionalisierte Macht, die Männer haben. Männer sind mehrheitlich oder im Durchschnitt im Vergleich zu Frauen* in einer privilegierten Position.

     

    Wie geht also der queere und intersektionale Feminismus mit einer FLTI* Demo überein und warum ist das eben nicht sexistisch? Auf der Demonstration wird niemand ausgeschlossen, auch Cis-Männer sind herzlich eingeladen. Die Redebeiträge sollen aber bewusst nur von FLTI* Personen gehalten werden, weil es an dem Tag um die Bekämpfung von Unterdrückung und Diskriminierung von FLTI* Personen geht. Die Gesellschaft sollte in dieser Hinsicht viel stärker die Stimmen dieser unterdrückten Personen hören. Cis-Männer bekommen in der gesamten Gesellschaft, oft aber auch auf linken Demos, verhältnismäßig mehr Gehör bzw. mehr Möglichkeiten sich zu äußern. Die Begrenzung der Redebeiträge wird hier auch als Form des Empowerments verstanden. Es heißt nicht, dass sich Männer nicht den Kämpfen anschließen können, aber eine der besten Möglichkeiten der Unterstützung besteht darin, dass Frauen* auch einfach mal zugehört statt von anderen über ihre Befindlichkeiten geredet wird.

    Ein weiterer Grund für die Entscheidung für einen FLTI* Block ist auch die schmerzhafte Erfahrung, dass es auf Demos – auch in linken Zusammenhängen – immer wieder zu Grenzüberschreitungen und Diskriminierung durch Cis-Männer kommt, daher soll das Risiko dafür zumindest im ersten Block reduziert werden und einen geschützter Raum geboten werden. FLTI* Personen sollen politisch sichtbar werden, was in der Öffentlichkeit sonst selten der Fall ist.

    Wir wollen gesehen werden, wir wollen gehört werden, wir wollen unseren Forderungen öffentlich Druck verleihen, wir wollen zeigen dass Frauen* eine politische Kraft haben, die noch immer zu wenig anerkannt wird – denn trotz unserem Ziel einer Gesellschaft in der alle Geschlechter frei sind, leben wir noch in patriarchalen Verhältnissen.

  • Achtung: Kampagnenstart!

    Achtung: Kampagnenstart!

    Feminismus befindet sich oft auf der Anklagebank: Brauchen wir Feminismus?

    Wir sind der Meinung: „JA!“ und durften dank zahlreicher Zuschriften darin Bestätigung finden.

    Mit unserer Feminismus-Kampagne möchten wir zeigen, dass die CAU kein Ort für Sexismus und Anti-Feminismus ist und vor allem, dass Feminismus etwas ist, was JEDE*N angeht und wovon ALLE profitieren können!

    Anlass zu der Kampagne stellten verschiedene Ereignisse dar: Im Laufe des letzten Jahres kam es zu mehreren Vorfällen von Sexismus und Gewalt gegen Student*innen. Auch wurde immer wieder sexistische Werbung in diversen Formen auf dem Campus gefunden. Auf die Angebote, die wir als Gleichstellungsbeauftragte des AStA organisierten, wurde zum Teil beleidigend und diskriminierend reagiert. Und doch zeigte sich in den Gesprächen mit Teilnehmer*innen beispielsweise des Wendo-Kurses oder des monatlichen FLTI* Treffs, dass in punkto Feminismus und Anti-Sexismus an der CAU noch ein großer Bedarf zur Auseinandersetzung und Aufklärung besteht.

    Seit Dezember haben wir “Feminismus an der CAU ist wichtig für mich, weil…”-Argumente gesammelt. Die Stimmen präsentieren wir u.a. auf den Internetplattformen des AStAs – beispielsweise auf unserer Homepage, unserer Facebook-Seite und bei Instagram .

    Zudem werden in Form von Postkarten sowie Sticker einige Statements samt den jeweiligen illustrierten Autor*innen zum neuen Sommersemester präsentiert. Alle Statements sind Ausdruck der individuellen Auffassungen, welche Bedeutung Feminismus für die Menschen an der CAU hat – sie verdeutlichen wie vielfältig die Bandbreite und wie weitreichend geschlechtsbezogene Diskriminierung noch immer ist und warum es notwendig ist, sich für Feminismus, Toleranz, Gleichstellung und Diversität stark zu machen.

    !! DANKE AN ALLE, DIE UNS DURCH IHR ENGAGEMENT UNTERSTÜTZT HABEN !!

  • Ausstellungseröffnung „Vielfalt ist unsere Stärke“ des AStA der CAU

    Ausstellungseröffnung „Vielfalt ist unsere Stärke“ des AStA der CAU

    Der AStA und das Diversitätsbüro der CAU laden ein zur Fotoausstellung “Vielfalt ist unsere Stärke”. Die Ausstellung wird am 13.12.17 ab 16 Uhr in der Universitätsbibliothek eröffnet und wird dort bis zum 31.01.2018 zu besichtigen sein.

    “Vielfalt als Thema ist von großer Bedeutung für alle Statusgruppen der CAU, denn nach wie vor gibt es diskriminierende Strukturen in allen Arbeitsbereichen der Hochschule, sei es in Lehre, Forschung oder Verwaltung. Gleichzeitig gibt es an der CAU eine Vielzahl an Stellen und Initiativen, die sich für eine vielfältige Hochschule einsetzen. Mit der Ausstellung wollen wir ein positives Zeichen für ein von Akzeptanz geprägtes Miteinander auf dem Campus setzen,” erklärt Yella Nicklaus, Referentin für Sozialpolitik des AStA.

    Beim Thementag der Vielfalt im Mai 2017 entstanden während einer Fotoaktion des AStA und des Diversitätsbüros eine Reihe von Fotos. Darauf sind unterschiedliche CAU-Angehörige aus Verwaltung, Wissenschaft und Studium zu sehen, welche selbst verfasste Statements zum Thema Vielfalt präsentieren.

    Um die Aufmerksamkeit für das Thema „Diversität an der CAU“ zu erhöhen und unterschiedlichsten Vorstellungen, Initiativen und Wünschen zum Thema Vielfalt ein Gesicht zu geben, werden die Bilder im Rahmen der Diversitätsausstellung präsentiert. Die Fotografin ist Laura Kranich, selbst Studentin an der CAU. Ermöglicht wurde die Ausstellung durch Mittel aus dem 2017 eingerichteten Diversitätsfond der Hochschule.

    “Mit der Ausstellung wollen wir Benachteiligungsstrukturen positive Botschaften entgegenhalten. Unter dem Leitspruch „Vielfalt ist unsere Stärke“, einem der abgebildeten Statements, zeigt die Ausstellung, dass Unterschiede kein Makel, sondern eine Chance für die CAU sind,” so Teresa Jütten, AStA-Vorstandsmitglied.

    Pressekontakt

    Als Ansprechpartner*innen für die Presse steht der Vorstand des AStA der CAU zu Kiel zur Verfügung:

    Teresa Jütten: 0171 4828818

    Yella Nicklaus: 0176 24096271

    Hintergrundinformationen

    Der Allgemeine Studierendenausschuss der CAU zu Kiel ist die hochschulweite Interessenvertretung der 25.000 Studierenden an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Er wird jährlich vom Studierendenparlament der Universität gewählt. Seine Aufgaben bestehen  darin, die hochschulpolitischen Belange der Studierenden zu vertreten, die politische Bildung und das staatsbürgerliche Verantwortungsbewusstsein der Studierenden sowie ihre Bereitschaft zum Einsatz für die Grund- und Menschenrechte und zur Toleranz auf der Grundlage der verfassungsmäßigen Ordnung zu fördern, zu Fragen Stellung zu nehmen, die sich mit der Anwendung der wissenschaftlichen Erkenntnisse auf und der Abschätzung ihrer Folgen für Gesellschaft und Natur beschäftigen, die wirtschaftlichen und sozialen Belange der Studierenden wahrzunehmen, die geistigen und kulturellen Interessen der Studierenden zu unterstützen, den Studierendensport zu fördern, die überregionalen und internationalen Beziehungen der Studierenden zu pflegen und an Verfahren zur Qualitätssicherung in der Lehre mitzuwirken.

  • Ein gutes Studium braucht keine Anwesenheitspflicht

    Ein gutes Studium braucht keine Anwesenheitspflicht

    Der aktuell debattierten und im Koalitionsvertrag verankerten Idee, die gesetzlich so gut wie abgeschaffte Anwesenheitspflicht im Studium einer Überprüfung zu unterziehen, erteilt der Allgemeine Studierendenausschuss der CAU eine klare Absage.

    “Das Argument seitens der Landeshochschulrektorenkonferenz, dass die Prüfungslast durch die Einführung von Anwesenheitspflichten gemindert wird, ist hanebüchen. Bachelor-/Masterstudiengänge unterliegen ohnehin der Maßgabe, dass es nicht mehr als eine Prüfung pro Modul geben darf, um die Prüfungslast zu verringern. Die Prüfung muss auch nicht immer eine Klausur sein. Wenn sich Hochschulen daran hielten, wäre Studierenden deutlich mehr geholfen als durch Einführung von Anwesenheitspflichten,” fordert Teresa Jütten, AStA-Vorstand.

    “Gute Lehre, gute didaktische Ansätze und gute Studienbedingungen brauchen keine Anwesenheitspflicht. Wenn die Landesregierung die Studienabbrecher*innenquote senken will, sollte sie an diesen Punkten ansetzen,” erklärt Julian Schüngel, AStA-Vorstand. “Die Studienabbrecher*innenquote wird nicht durch die Rückkehr zur Präsenzpflicht sinken. Dafür sind eine gute Studienberatung, eine Entschleunigung des Studiums und eine bessere Studienfinanzierung notwendig. Wer eine Anwesenheitspflicht für Studierende bei Lehrveranstaltungen einführen will, verkennt die studentische Lebensrealität. Studierende sind zu großen Teilen dazu gezwungen, neben dem Studium zu jobben, um sich ein Studium überhaupt finanzieren zu können. Präsenzpflichten setzen Studierende hier nur unter noch größeren Druck.”

     

    Hintergrundinformationen 

    Der Allgemeine Studierendenausschuss der CAU zu Kiel ist die hochschulwite Interessenvertretung der 25.000 Studierenden an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Er wird jährlich vom Studierendenparlament der Universität gewählt. Seine Aufgaben bestehen  darin, die hochschulpolitischen Belange der Studierenden zu vertreten, die politische Bildung und das staatsbürgerliche Verantwortungsbewusstsein der Studierenden sowie ihre Bereitschaft zum Einsatz für die Grund- und Menschenrechte und zur Toleranz auf der Grundlage der verfassungsmäßigen Ordnung zu fördern, zu Fragen Stellung zu nehmen, die sich mit der Anwendung der wissenschaftlichen Erkenntnisse auf und der Abschätzung ihrer Folgen für Gesellschaft und Natur beschäftigen, die wirtschaftlichen und sozialen Belange der Studierenden wahrzunehmen, die geistigen und kulturellen Interessen der Studierenden zu unterstützen, den Studierendensport zu fördern, die überregionalen und internationalen Beziehungen der Studierenden zu pflegen und an Verfahren zur Qualitätssicherung in der Lehre mitzuwirken.

  • Weihnachtswunschbaumaktion in der Mensa 1

    Weihnachtswunschbaumaktion in der Mensa 1

    Wir freuen uns sehr, dass auch in diesem Jahr wieder unsere bekannte Wunschbaumaktion stattfindet.

    In der Mensa 1 hängen die Wunschzettel vieler Kinder am Weihnachtsbaum. Helft uns, diesen Kindern eine kleine Freude zu machen. Dazu könnt ihr einen der Zettel abnehmen und das gewünschte Geschenk (am besten schon hübsch verpackt) im AStA-Büro in der Mensa 1 abgeben.

    Nähere Infos entnehmt ihr dann bitte dem Plakataufsteller neben dem Baum.

    Bei Fragen medet Euch gern bei familie@asta.uni-kiel.de.

  • Studierendenschaft kritisiert Gebührenerhöhung an der CAU

    Studierendenschaft kritisiert Gebührenerhöhung an der CAU

    Die Studierendenschaft der Universität zu Kiel zeigt sich entsetzt, auf welche Art und Weise die Universität zu Kiel eine Gebührenerhöhung für die Studierenden beschlossen hat.

    Im Senat der CAU wurde am 15.11.17 die Gebühr für die verspätete Rückmeldung von 6,- Euro auf 20,- Euro angehoben.

    “Zuerst wurden 50 Euro als Gebühr in der Beschlussvorlage angedroht, dann wurde die Summe im Senat auf 20 Euro “runtergehandelt”. Die Verspätungsgebühr wurde deutlich als Abschreckungsmaßnahme definiert, es ginge dabei laut Präsidium nicht darum, den Verwaltungsaufwand aufzufangen,” erklärt Julian Schüngel, Vorstandsmitglied im AStA der CAU.

    Auf der anderen Seite begrüßt die Studierendenschaft ausdrücklich, dass mit der Gebührenerhöhung wenigstens die Zusage der Universität einherging, Studierenden endlich – wie an anderen Hochschulen üblich – die Möglichkeit einer Überweisung der Verspätungsgebühr zu eröffnen. Dies ist vor allem im Sinne der Studierenden, welche sich studienbedingt gar nicht in Kiel befinden und so Gefahr laufen, exmatrikuliert zu werden, da sie die Bareinzahlung vor Ort nicht leisten können.

    Studierende sind verpflichtet, sich jedes Semester mittels Überweisung der Semestergebühr für das Studium zurückzumelden. Nicht allen Studierenden gelingt dabei die rechtzeitige Überweisung des Semesterbeitrags.

    Unter die Fälle der verspäteten Rückmeldung fallen auch Studierende, die sich zum Zeitpunkt der Rückmeldung kurzfristig den Semesterbeitrag nicht leisten können oder Studierende, denen ein simpler Eingabefehler bei der Überweisung passiert ist. Ebenso können Gründe für die verspätete Zahlung ein unerwarteter Jobwegfall oder die verspätete BAföG-Zahlung sein.

    Die Studierendenschaft hatte im Vorfeld Verständnis für die Situation des Studierendenservices, der durch die anfallende zusätzliche Arbeit durch Bearbeitung der verspäteten Rückmeldungen belastet wird, signalisiert und war zu einer konstruktiven Lösung im Sinne aller Beteiligten bereit. Hier war für die Studierendenschaft auch klar, dass ein möglichst reibungsfreier Ablauf der Rückmeldungen im Interesse derjenigen Studierenden ist, die auf freie Studienplätze warten.

    Julian Schüngel führt aus: “Es ging aber am Ende im Senat nicht mehr um die Frage, was für Studierende zumutbar und was im Interesse aller Beteiligten ist. Es ging ausschließlich darum, welche Erhöhung eine Mehrheit im Senat findet, um Studierende für ihre fehlerhafte Rückmeldung zu bestrafen. Wir haben vor der Senatssitzung um Gespräche gebeten, wir haben im Senat um eine konstruktive Lösung gebeten. Es bleibt der Eindruck, dass die Universität kein Interesse daran hat, zusammen mit Studierenden Lösungen für Probleme zu finden.”

    Pressekontakt

    Als Ansprechpartner*innen für die Presse steht der Vorstand des AStA der CAU zu Kiel zur Verfügung.

    Hintergrundinformationen

    Den Beschluss des Studierendenparlaments der CAU finden Sie unter https://www.stupa.uni-kiel.de/dokumente/beschluesse/ .

    Der Allgemeine Studierendenausschuss der CAU zu Kiel ist die hochschulweite Interessenvertretung der 25.000 Studierenden an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Er wird jährlich vom Studierendenparlament der Universität gewählt. Seine Aufgaben bestehen  darin, die hochschulpolitischen Belange der Studierenden zu vertreten, die politische Bildung und das staatsbürgerliche Verantwortungsbewusstsein der Studierenden sowie ihre Bereitschaft zum Einsatz für die Grund- und Menschenrechte und zur Toleranz auf der Grundlage der verfassungsmäßigen Ordnung zu fördern, zu Fragen Stellung zu nehmen, die sich mit der Anwendung der wissenschaftlichen Erkenntnisse auf und der Abschätzung ihrer Folgen für Gesellschaft und Natur beschäftigen, die wirtschaftlichen und sozialen Belange der Studierenden wahrzunehmen, die geistigen und kulturellen Interessen der Studierenden zu unterstützen, den Studierendensport zu fördern, die überregionalen und internationalen Beziehungen der Studierenden zu pflegen und an Verfahren zur Qualitätssicherung in der Lehre mitzuwirken.

  • Information zur anstehenden Erhöhung des Studierendenschaftsbeitrags

    Information zur anstehenden Erhöhung des Studierendenschaftsbeitrags

    Liebe Studierende der CAU zu Kiel,

    auf der vergangenen Sitzung des Studierendenparlaments am 01.11.2017 wurde der Haushalt der Studierendenschaft einstimmig von den 21 Parlamentarier*innen verabschiedet. Die Studierendenschaft ist als Körperschaft des öffentlichen Rechts dazu verpflichtet, einen ausgeglichenen Haushalt zu verabschieden.

    Dies war für das anstehende Haushaltsjahr 2017/18 dadurch möglich, dass aus den Rücklagen aus den Vorjahren Zuschüsse zum Haushalt entnommen wurden – wie auch in den Jahren zuvor. Zum Beispiel wurden 2015/16 380.398,14 Euro in die Rücklage gesteckt (Einnahmen) und 383.873,72 Euro entnommen.

    Für die kommenden Jahre wird dies in der üblichen Höhe nicht mehr möglich sein, da die Rücklagen zwar jährlich Zuführungen erhalten, dies aber nicht mehr in den Größenordnungen wie in den vergangenen Jahren möglich ist.

    Die Gründe dafür sind vielfältig:

    • mehr Finanzmittel für Fachschaften und studentische Projekte
    • Tarifsteigerungen für die Festangestellten des AStA
    • Ausbau der Beratungsleistungen des AStA aufgrund der gestiegenen Bedarfe seitens der Studierenden (BAföG- und Sozialberatung, Beratung für Betroffene rechtsextremer Angriffe, BASTA)
    • Ausbau der ehrenamtlich Aktiven des AStA, um mehr Interessensvertretung für Studierende und mehr Angebote zu gewährleisten, sowie die Arbeit gerechter auf mehr Schultern zu verteilen
    • Finanzierung des festival contre le racisme
    • weniger Studierendenzuwachs  bzw. Studierendenrückgang an der CAU im Vergleich zu den Vorjahren, daher auch weniger Einnahmen durch den Studierendenschaftsbeitrag.

    Bereits in diesem Jahr wurde für den aktuellen Haushaltsentwurf seitens des AStA massiv an den eigenen Haushaltstöpfen gekürzt, um einen ausgeglichenen Haushalt zu ermöglichen. Selbst, wenn man dies weiter fortführte und dem AStA keine weiteren Mittel zur Verfügung stellte, würde dies aber nichts am strukturellen Defizit der kommenden Jahre ändern.

    Die Studierendenschaft (AStA und StuPa) haben einen langen und harten Abwägungsprozess hinter sich, der viel Zeit, viele Sitzungen, harte Debatten und eine schwere Abwägung aller Beteiligten mit sich brachte.

    Letzten Endes kam man aber um die Erkenntnis, dass  – was immer auch an Streichungen möglich wäre – das strukturelle Defizit damit nicht behoben werden kann, es sei denn, man würde die Beratungsleistungen des AStA drastisch kürzen.

    Dies erscheint jedoch wenig im Interesse der Studierenden. Die Studierenden der CAU bekommen durch den AStA eines der besten und umfangreichsten (und beitragsfinanzierten) Beratungsangebote deutschlandweit. Auf dieses Qualitätsmerkmal wollen wir nicht verzichten und den Angestellten des AStA weiterhin faire Beschäftigungsverhältnisse garantieren.

    Ebenso wollen wir weiterhin die Förderung von studentischen Projekten durch das StuPa in gewohntem Maße gewährleisten.

    Daher wird eine Beitragserhöhung, deren Höhe erst auf einer kommenden StuPa-Sitzung geklärt wird, für das kommende Semester angedacht, um weiterhin einen ausgeglichenen Haushalt für die nächsten Jahre gewährleisten zu können.

    Damit einher gehen trotzdem Streichungen für den AStA, sowohl auf personeller als auch auf inhaltlicher Ebene. Der AStA wird kleiner werden und auch weitere Kostenoptimierungen bei den Projekten der Studierendenschaft stehen zur Debatte.

    Dies erschien den Beteiligten auf der StuPa-Sitzung am 01.11.2017 als fairer Kompromiss.

     

  • Exmatrikuliert? Hinweise zum Widerspruchsverfahren

    Exmatrikuliert? Hinweise zum Widerspruchsverfahren

    Aktuell stehen viele Studierende der CAU vor der Situation, dass sie aufgrund der nicht erfolgten Zahlung der 20 Euro „Verspätungsgebühr“ für die nicht fristgemäße Überweisung des Semesterbeitrags exmatrikuliert wurden. Um die Wirkung der Exmatrikulation aufzuschieben, besteht die Möglichkeit, gegen die Exmatrikulation Widerspruch einzulegen.

    Wenn gegen den Exmatrikulationsbescheid Widerspruch eingelegt werden soll, sollten die folgenden Hinweise beachtet werden:

    Wie, wo und bis wann Widerspruch eingelegt werden kann, steht grundsätzlich in der Rechtsbehelfsbelehrung auf dem Exmatrikulationsbescheid. Die Frist beträgt einen Monat ab Zustellung des Bescheides. Fehlt eine Rechtsbehelfsbelehrung, beträgt die Frist ein Jahr.

    In der Begründung des Widerspruchs sollte auf die Unverhältnismäßigkeit der Konsequenz Zwangsexmatikulation (Probleme beim Wiedereinstieg, Verlängerung der Ausbildung, evtl. BAföG-Verlust, etc. ) zu der Verfehlung (Fristversäumnis)  hingewiesen werden.

    Dokumente, welche die Gründe für das Fristversäumnis belegen (z.B. Beleg, dass der Semesterbeitrag rechtzeitig bezahlt wurde oder Attest, dass man aufgrund eines Krankenhausaufenthalts oder anderer persönlicher Gründe die Überweisung nicht tätigen konnte), sollten dem Widerspruch unbedingt beigefügt werden.

    Wichtig: Wenn das Schreiben persönlich abgegeben wird, sollte der Eingang durch eine Quittung bestätigt werden. Wird das Schreiben per Post verschickt, ist der Versand als Einschreiben ratsam.

    Ein Widerspruch bedarf der Schriftform: Er muss schriftlich erfolgen und von Hand unterschrieben werden.

    Folgende Angaben sollten enthalten sein:

    • vollständiger Name und Anschrift
    • Datum des Widerspruchs
    • Angaben zu dem Exmatrikulationsbescheid, gegen den der Widerspruch eingelegt wird: Datum des Bescheids, das Geschäfts- oder Aktenzeichen oder andere wesentliche Daten. Das ist wichtig für die Zuordnung des Widerspruchs.
    • die Erklärung, dass der*die Betroffene Widerspruch einlegt
    • Begründung, warum der*die Betroffene mit der Exmatrikulationsentscheidung nicht einverstanden ist. Wichtig hierbei ist, dass den Sachverhalt ausführlich, sachlich, höflich und präzise zu schildern.
    • handschriftliche Unterschrift

    Für vertiefte Fragen könnt Ihr Euch natürlich auch an unsere Rechtsberatung wenden.

  • Semesterbeginn an der CAU: Ersti-Couch-Projekt für Wohnungssuchende

    Semesterbeginn an der CAU: Ersti-Couch-Projekt für Wohnungssuchende

    Der Allgemeine Studierendenausschuss der CAU zu Kiel startet auch zum Wintersemester 17/18 sein Ersti-Couch-Projekt, um die wohnungssuchenden Erstsemester*innen zu unterstützen.

    “Die Wohnungssituation in Kiel ist insbesondere für Erstsemester*innen seit Jahren eine Herausforderung. In kurzer Zeit drängen sehr viele Interessierte auf einen eigentlich bereits erschöpften Wohnungsmarkt. Allein an der Uni Kiel erwarten wir über 4500 Erstsemester*innen. Wir freuen uns über all die neuen Gesichter, wünschen uns aber auch, dass der Studienstart für sie nicht durch soziale Hürden erschwert wird.

    Gründe für die Schwierigkeiten, eine Unterkunft zu finden, sind nicht nur der lange bekannte Mangel an bezahlbaren studentischen Wohnraum, sondern auch die zum Teil sehr kurzfristigen Zulassungsbescheide der Universität zu Kiel, insbesondere im Nachrück- und Losfahren. Dies führt dazu, dass viele Erstsemester erst Mitte September oder Anfang Oktober auf Wohnungssuche gehen können. Dann ist das verfügbare Angebot an studentischem Wohnraum aber nur noch sehr knapp bis nicht vorhanden. Eine große Herausforderung ist dies für die internationalen Studierenden. Sie können nicht von zu Hause pendeln und sind bei der Wohnungssuche zusätzlich durch sprachliche und formale Hürden belastet,” erklärt Teresa Jütten, Mitglied im Vorstand des AStA.

    Timo Pawlytsch, AStA-Referent für Hochschulpolitik, ergänzt: “Gleichzeitig kommt eine im Bundesdurchschnitt erschreckend schlechte Unterbringungsquote für Studierende in Wohnheimen von unter 6 % in Kiel hinzu. Somit kann auch das Studierendenwerk die Studierenden bei der Wohnungssuche kaum entlasten, wenn nicht mehr Studierendenwohnheime geschaffen werden. Die angespannte Wohnungssituation in Kombination mit steigenden Studierendenzahlen führt zu einem kontinuierlichen Anstieg der Mieten am privaten Wohnungsmarkt. Die durchschnittlichen Mieten in Kiel sind gemäß der Mietpreis Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln in den letzten Jahren um über 35 Prozent für Studierende gestiegen. Das ist mit einem studentischen Budget nicht zu bewältigen.”

    Hier soll das Portal www.ersticouch-kiel.de des AStA insbesondere für Erstsemester unbürokratisch und schnell Hilfe leisten.

    Timo Pawlytsch dazu: “Kieler*innen können wohnungssuchenden Erstis ihre Couch, ein Gästebett oder ähnliches zur Verfügung stellen. Wer also für ein paar Tage bzw. Nächte wohnungssuchenden Erstsemester*innen helfen möchte, ist herzlich eingeladen, die eigene Couch als Schlafplatz anzubieten.“

    Der AStA leistet außerdem mit dem eigenen Kleinanzeigenbereich einen Beitrag zur Wohnungssuche. Per Telefon unter der Nummer 0431/880-2647 und auf seiner Homepage können freie Zimmer, Wohnungen oder Übergangslösungen gemeldet werden, die Studierende nutzen können.

     

    Pressekontakt

    Als Ansprechpartner*innen für die Presse stehen zur Verfügung:

    Teresa Jütten: 0171 4828818

    Timo Pawlytsch: 0173 6155607

     

    Hintergrundinformationen

    Der Allgemeine Studierendenausschuss der CAU zu Kiel ist die hochschulweite Interessenvertretung der 25.000 Studierenden an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Er wird jährlich vom Studierendenparlament der Universität gewählt. Seine Aufgaben bestehen  darin, die hochschulpolitischen Belange der Studierenden zu vertreten, die politische Bildung und das staatsbürgerliche Verantwortungsbewusstsein der Studierenden sowie ihre Bereitschaft zum Einsatz für die Grund- und Menschenrechte und zur Toleranz auf der Grundlage der verfassungsmäßigen Ordnung zu fördern, zu Fragen Stellung zu nehmen, die sich mit der Anwendung der wissenschaftlichen Erkenntnisse auf und der Abschätzung ihrer Folgen für Gesellschaft und Natur beschäftigen, die wirtschaftlichen und sozialen Belange der Studierenden wahrzunehmen, die geistigen und kulturellen Interessen der Studierenden zu unterstützen, den Studierendensport zu fördern, die überregionalen und internationalen Beziehungen der Studierenden zu pflegen und an Verfahren zur Qualitätssicherung in der Lehre mitzuwirken.

     

  • Semesterstartparty 2017 – Aller Anfang ist ne Party!

    Semesterstartparty 2017 – Aller Anfang ist ne Party!

    Das neue Semester steht vor der Tür und der Uni-Alltag ist nur noch ein paar Mal ausschlafen entfernt. Da ist ja gut, dass aller Anfang ne Party ist! Der AStA Uni Kiel lädt euch am 19.10.17 ein noch einmal so richtig die Katze aus dem Sack zu lassen. Die Party steigt auf 3 Floors mit Beats, House, 80er Dancehits, manchen Obskuritäten und viel viel mehr.

    Einlass ab 23 Uhr.

    Karten ab dem 9.10. für 4 Euro im Vorverkauf  in der Mensa I. Oder an der Abendkasse für schmale 5 Euro.

    Specials: Haake Beck 2€ und Berliner Luft 1€.

  • Infoveranstaltungen: Studienfinanzierung mit BAföG

    Infoveranstaltungen: Studienfinanzierung mit BAföG

     

    Die BAföG- und Sozialberatung des AStA der CAU heißt alle Studienanfänger*innen oder Hochschulwechsler*innen willkommen, die zum Wintersemester an der CAU ihr Studium beginnen!

    Die Infoveranstaltung in unseren Beratungsräumen bietet eine Einführung in die Studienfinanzierung durch BAföG. Sie finden statt am

     

    04. Oktober 2017      13.30-15 Uhr AStA-Beratungsbüro im Physikzentrum (Leibnizstr. 15)

    11.Oktober 2017        13.30-15 Uhr  AStA-Beratungsbüro im Physikzentrum (Leibnizstr. 15)

    18.Oktober 2017        13.30-15 Uhr  AStA-Beratungsbüro im Physikzentrum (Leibnizstr. 15).

    Zum Thema BAföG liegt der Schwerpunkt auf der ersten Antragstellung. Zudem sollen die häufigsten Irrtümer und die wichtigsten Themen aus dem Studienverlauf (z.B. Leistungsnachweis, Fachrichtungswechsel) behandelt werden.

    Anmeldung

    Da wir nur begrenzt Platz haben, meldet euch bitte über diesen doodle an: https://doodle.com/poll/zpenfb5ni66e5bdr

    Wichtiger Hinweis

    Die Teilnahme an dieser Informationsveranstaltung geschieht auf eigene Gefahr.