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  • Berufsorientierung im Studium – Der Einstieg in die Praxis

    Berufsorientierung im Studium – Der Einstieg in die Praxis

    „Wenn Unternehmen das Personal ausgeht“ titelte am 25.2.23 die Wirtschaftswoche und und ließ eine Artikel über den Fachkräftemangel in Deutschland folgen. Dieses Thema beschäftigt seit geraumer Zeit die öffentliche Diskussion. Dabei ist – wie in dem Artikel beschrieben – der Bedarf nicht nur in den sozialen und handwerklichen Berufen unabweisbar, sondern bezieht inzwischen auch die MINT-Fächer ein.

    Eine aktuelle Studie die Bundesagentur für Arbeit bestätigt den Bedarf auch für akademische Berufe. ‚“Die Arbeitslosenquote für Hochqualifizierte sank im Zuge der wirtschaftlichen Erholung von 2,6 Prozent im Jahr 2020 auf 2,4 Prozent im Jahr 2021. Der geringe Stand des Jahres 2019 mit einer Akademiker-Arbeitslosenquote von 2,1 Prozent wurde zwar noch nicht erreicht. Jedoch bewegte sich die Arbeitslosenquote sowohl 2020 als auch 2021 weiterhin in einer Größenordnung, bei der üblicherweise von Vollbeschäftigung gesprochen wird.“ (Blickpunkt Arbeitsmarkt: Akademiker/-innen)

    Die insgesamt positiven Signale vom Arbeitsmarkt entbinden die Studierenden nicht von der Notwendigkeit, rechtzeitig den Anschluss an die Arbeitswelt zu suchen und Schritte in diese Richtung bereits im Studium zu gehen.

    Die Wahl des Masters

    Eine wesentliche Etappe dabei ist die Wahl des passenden Masterstudiums, sofern nicht schon nach dem Bachelor der Weg in das Arbeitsleben gesucht werden soll. Gerade beim Master haben die Hochschulen die Möglichkeit, besondere Studienschwerpunkte auszubilden, so dass ein Bachelorabschluss viele verschiedene Qualifizierungen nach sich ziehen kann, Wer bspw. den Bachelor in BWL erwirbt, kann in unterschiedlichen Feldern wie Controlling, Human Resources oder Marketing (u.a.m.) seinen besonderen Schwerpunkt bilden und so maßgeblich seine Einstellungschancen beeinflussen. Wichtig dabei ist aber: Je vielfältiger die Angebote sind, desto unübersichtlicher ist die Situation nicht nur für Euch, sondern auch für den Arbeitsmarkt. Deshalb erkundigt Euch rechtzeitig nach für Euch möglichen Masterabschlüssen, nach deren Zugangsanforderungen, möglichen Zusatzqualifikationen (Sprachen, Praktika etc.), nach Erfahrungen mit Absolvent*innen auf dem Arbeitsmarkt. Hilfreich können dabei Gespräche mit der Studienfachberatung sein, die vielfach weiß, an welchen Themen die Fachkolleg*innen auch an anderen Hochschulen arbeiten. Eine sehr dienliche Suchmöglichkeit ist der Hochschulkompass (www.hochschulkompass.de), der Euch in der Profisuche bei den weiterführenden Studienabschlüssen übersichtliche Informationen über Zugangsweisen und Inhalte der Abschlüsse und Kontakt auch zu den jeweiligen Fachbereichen bietet. Solltet Ihr bei der Suche Probleme haben, könnt Ihr in die Allgemeine Studienberatung des AStA kommen – bei Eurer Recherche bin ich Euch gerne behilflich.

    Im Weiteren ist die Aneignung von Kenntnissen zu nennen, die unabhängig vom konkreten Studiengang Relevanz besitzen und unter den Begriffen „Zusatz-“ bzw. „Schlüsselqualifikationen“ gehandelt werden.

    Sprachkenntnisse

    Zum Reinschnuppern oder Vertiefen werden an der CAU Lehrveranstaltungen für Hörer*innen aller Fakultäten angeboten. Darunter fallen reine Sprachkurse aber auch Spezialisierungen wie Wirtschaftsspanisch oder Englisch für Naturwissenschaften. Sprachkurse, die auch Zertifikate vergeben, werden z.B. von der Volkshochschule angeboten und von Einrichtungen, die den Kulturaustausch mit anderen Ländern fördern: z.B. die Amerika-Gesellschaft, das Institut Français, das Institut für Spanische Sprache und Kultur oder die Deutsch-Italienische Gesellschaft Società Dante Alighieri. Verbunden werden kann der Spracherwerb natürlich auch mit einem Auslandsaufenthalt. Beim International Center erhaltet Ihr Unterlagen von Institutionen, die Sprachkurse im Ausland anbieten.

    Getrennt davon gibt es die Möglichkeit, einen Teil seines Studiums im Ausland zu absolvieren. Diese Studienaufenthalte im Ausland dienen offiziell nicht dem Spracherwerb (auch wenn praktisch eine Intensivierung der Sprachfertigkeit erfolgt). Zudem könnt einen Teil Eurer Lebenszeit im Ausland verbringen und erwerbt durchaus beachtete Qualifikationen für spätere Bewerbungen. Erwähnenswert sind die langen Vorlaufzeiten für diese Programme, die durchaus zwischen 12 und 18 Monate betragen können. Also wendet Euch beizeiten an das International Center (Westring 400).

    Praktika

    Externe Praktika bieten Euch die Gelegenheit, Eure Studienentscheidung auf das Berufsziel hin zu überprüfen, erste Bewerbungsverfahren zu durchlaufen und das Studium zielgerichteter anzugehen. Nach Praktikumsstellen fragt zunächst an Eurem Fachbereich. Für das „Profil Fachergänzung“ gibt es eine Praktikumsbeauftragte – über www.zfs.uni-kiel.de finden Interessierte Informationen zur Praktikumsplatzsuche bis zu einem Mustervertrag.

    Gerade zum Thema Praktika engagieren sich auch zahlreiche studentische Initiativen, Ansprechpartner*innen findet in diesem Heft, auf der Webseite der Uni und im Vorlesungsverzeichnis. Eine Übersicht über Online-Datenbanken für Praktikumsplätze findet Ihr auch auf der Webseite des Career Center. Zudem gibt es eine Publikation des Hochschulteams, die Euch Tipps und Adressen rund um das Thema bietet.

    Computer und Medien

    Vom Rechenzentrum und einzelnen PC-Labors der Fakultäten werden Kurse verschiedenster Art angeboten (Programmiersprachen, HTML, Textverarbeitung, statistische Programme usw.). Hervorzuheben sind hier die Angebote des „Zentrums für Schlüsselqualifikationen“ der Philosophischen Fakultät, das über Computerausbildung hinaus auch Qualifizierungen zu anderen in diesem Beitrag angesprochenen Fertigkeiten anbietet.

    Last, but not least: Soziale Kompetenz

    Teamfähigkeit ist eine Persönlichkeitseigenschaft, die im Anforderungsprofil von Hochschulabsolvent*innen einen zentralen Stellenwert besitzt. Die neuen Technologien lösen hierarchische Befehlsstrukturen in den Unternehmen mehr und mehr auf – im Zeitalter der globalen Vernetzung erhalten horizontale Kommunikationsstrukturen eine wesentliche Bedeutung. Gefragt sind Menschen, die Gruppenprozesse vermitteln können, über den Tellerrand der eigenen Profession hinaus blicken können und sich wechselnden Anforderungen flexibel stellen. Sinnvoll ist also, dass Ihr Euch selber in Gruppenprozesse einbringt und darin erprobt: im Studium, in studentischen Initiativen, im sozialen Bereich und in der Freizeit.

    Diese Punkte wirken in ihrer Gesamtheit sehr umfangreich und Ihr könnt mit Fug und Recht fragen: „Wie soll ich das alles schaffen?“ Aber darum geht es nicht. Wichtig ist nur, dass Ihr peu à peu an Eurem eigenen roten Faden knüpft und obige Tipps als Anregung versteht, mit Offenheit und Neugierde die Berufsaspekte schrittweise in Euer Studium einfließen zu lassen. Insbesondere durch den Kontakt mit anderen Studierenden habt Ihr die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen, eigene Netzwerke zu bilden und vielleicht ja auch Projekte zu starten, die die Studienzeit überdauern. Damit verändert Ihr die Rahmenbedingungen nicht, aber Ihr verschafft Euch die Kompetenz, mit dieser Situation produktiv umzugehen.

    Volker Röhrich

    – Allgemeine Studienberatung –

    AStA-Büro Wilhelm-Seelig-Platz 3

    Montag – Freitag 10.30 – 14.00 Uhr (und n.V.)

    Tel. 0431/880-1519

    Email: studienberatung@asta.uni-kiel.de

    Copyright: Volker Röhrich, AStA CAU Kiel

  • Pressemitteilung: Bezahlbarer ÖPNV für Alle… Nur nicht für Studierende!

    Pressemitteilung: Bezahlbarer ÖPNV für Alle… Nur nicht für Studierende!

    „Wir wurden vergessen!“

    Die Mobilitätswende läuft endlich mit dem Deutschland-Ticket an. Jedoch wurden die Studierenden nicht in die Rechnung miteinbezogen, obwohl sie von der aktuellen Krisenballung am meisten belastet sind. So sind nachAngaben des statistischen Bundesamtes ganze 37,9 Prozent der Studierenden armutsgefährdet, bei den alleinlebenden bzw. in Wohngemeinschaften lebenden Studierenden liegt die Zahl sogar bei 76,1 Prozent.

    49€ sind nicht bezahlbar für Studierende. Die Studierendenvertretungen stehen nun vor der Entscheidung, wie es mit ihren aktuellen Semesterticketmodellen weitergeht. Es droht der Zusammenbruch der Solidarmodelle, die bisher günstigere Vertragskonditionen gesichert haben und damit eine finanzielle Mehrbelastung verhindert haben.

    Der Vorstoß einiger Bundesländer, ein 29€ Bildungsticket einzuführen, führt zu einer Ungerechtigkeit zwischen den einzelnen Bundesländern.

    Also sagen wir es laut:

    „Wir wurden vergessen!“

    Daher formen wir, die Landesvertretungen der Studierendenschaften im Sinne der sozialen, generationalen und klimatischen Gerechtigkeit eine Allianz, um unseren Forderungen endlich Gehör zu verschaffen. Wir fordern stellvertretend für Millionen Studierende eine Mindestlösung, in Form eines bundesweit gültigen 29€ Bildungstickets. Ferner soll dieses auch Schüler*innen, Auszubildenden und Freiwilligendienstleistenden zugutekommen. Eine Mitnahme für Kinder bis 14 Jahren muss ebenfalls gewährleistet und bundesweit vereinheitlicht sein. Entsprechend den Forderungen der Studierendenvertretungen müssen die Länder weitere Ermäßigungen bereitstellen.

    Wir sehen denBund und die Länder in der Pflicht, ein nachhaltiges, gerechtes Bildungsticket in allen Bundesländern sicherzustellen. Es darf nicht sein, dasswir Studierende in zwei Jahren wieder vor einer ähnlichen Situation stehen und um sozialverträgliche Mobilität kämpfen müssen. Ein günstiger ÖPNV ist längst keine Frage der Machbarkeit mehr, sondern eine Frage des Willens und des moralischen Verantwortungsbewusstseins des Gesetzgebers.

    Gezeichnet, die Landesstudierendenvertretungen der Bundesländer

    LaStuVe Baden-Württemberg
    Johann Sebastian Wermter
    ak-semesterticket@lastuve-bawue.de

    LAK Bayern
    Johanna Weidlich
    +49 156 78497658
    sekretariat@lak-bayern.de

    Brandenburgische Studierendenvertretung
    Ludwig Schenk
    +49 151 53953433
    sprecherinnenrat@mailbox.org

    LAK Hamburg
    Katharina Müller
    +49 40 45020429
    oeffentlichkeit@asta.uni-hamburg.de

    LKS Mecklenburg-Vorpommern
    Kristin Wieblitz
    +49 381 498 5601
    kontakt@lks-mv.de

    LAT Nordrhein-Westfalen
    Amanda Steinmaus +49 159 06822499
    Ken Berkpinar +49 176 87800300
    koordination@latnrw.de

    LAK Rheinland-Pfalz
    Annika Kiefe
    +49 172 7360241
    koordination@lak-rlp.org

    LAK Saar
    Lukas Achenbach
    +49 160 98268238
    lak@asta.uni-saarland.de

    KSS Sachsen
    Cao Son Ta
    +49 176 84954903
    mobilitaet@kss-sachsen.de

    LAK Schleswig-Holstein
    Lara Wojahn
    +49 179 6131260
    kontakt@lak-s-h.de

    KTS Thüringen
    Benjamin Reichardt
    +49 157 75241367
    sprecherin@kts-thueringen.de

    Mit freundlicher Unterstützung vom freien zusammenschluss von student*innenschaften

    Pressemitteilung als PDF

    Pressemitteilung: Nicht den Anschluss verpassen – Studierende fordern: Bundesweites 29€-Bildungsticket jetzt!
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  • Pressemitteilung: Unbezahlte Arbeit an Hochschulen?

    Pressemitteilung: Unbezahlte Arbeit an Hochschulen?

    Aktuelle Studie zeigt: Studentische Beschäftigte arbeiten oftmals unter prekären Bedingungen – ein Tarifvertrag kann Abhilfe schaffen.

    Die am 19. Januar veröffentlichte, bundesweite Studie „JUNG, AKADEMISCH, PREKÄR“ des Instituts Arbeit und Wirtschaft Bremen, durchgeführt in Kooperation mit den Gewerkschaften GEW und ver.di und der Tarifinitiative studentischer Beschäftigter (TVStud) offenbart, wie die hochflexibilisierte Beschäftigungspraxis zu finanziellen Unsicherheiten und der Nicht-Einhaltung von Arbeitnehmer*innenrechten bei studentischen Beschäftigten an Hochschulen und Forschungseinrichtungen führt.

    Über 3.500 studentische/wissenschaftliche Hilfskräfte und Tutor*innen arbeiten an Schleswig-Holsteins Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Rund 15% der befragten studentischen Beschäftigten gab an, bereits eine Zeit lang ohne schriftlichen Arbeitsvertrag gearbeitet zu haben – und das im Schnitt mehrere Wochen und teilweise unbezahlt. Ein wesentlicher Grund dafür: die Vertragsgestaltung. Es ist gängig, dass die Arbeitsverträge mit durchschnittlich 5,7 Monaten nicht einmal für ein Semester ausgestellt werden; Kettenbefristungen, damit einhergehenden Unsicherheiten seitens der Arbeitnehmer*innen und die Nicht-Einhaltung von Arbeitnehmer*innenrechten sind die Folge. Nur knapp 37% nehmen ihren vollständigen Urlaub in Anspruch, 55% arbeiten ihre Krankheitstage mindestens manchmal, 27% davon sogar immer nach – umso häufiger, je kürzer die Verträge. Dabei legt die Studie dar, dass es sich trotz der kurzen Verträge um längerfristige Arbeitsverhältnisse handelt. Knapp 61% der Befragten gaben an, schon mindestens ein Jahr an einer Hochschule/Forschungseinrichtung tätig zu sein.

    Für die meisten Studierenden handelt es sich bei diesen Arbeitsstellen um ihre Haupteinnahmequelle, knapp 90% der Befragten gaben als Motiv für diese Arbeit an, Geld verdienen zu wollen, welches laut den Daten jedoch zum Leben zu gering ausfällt: das durchschnittliche Einkommen als studentische*r Beschäftigte*r in Schleswig-Holstein liegt bei nur 360 Euro. Zudem gibt ein Drittel an, zusätzlich mindestens einen weiteren Job auszuüben. All das sind Beispiele aus der Studie, welche die prekäre Arbeitsrealität der vielen studentischen Beschäftigten in Schleswig-Holstein und Deutschland aufzeigen.

    Marque Mollenhauer, Beauftragter für studentische Beschäftigte des AStA der CAU zu Kiel, dazu:

    „Wir haben bereits mit solchen Studienergebnissen gerechnet, aber nun wurden die prekären Arbeitsbedingungen der studentischen Beschäftigten bestätigt. Dass es besser laufen kann, zeigt Berlin: Im Hochschulgesetz verankerte Mindestvertragslaufzeiten von i.d.R. 24 Monaten und ein Tarifvertrag wirken sich deutlich positiv auf die Einhaltung der Arbeitnehmer*innenrechte und soziale Lage der studentischen Beschäftigten aus und sichern angemessene Verhältnisse. Wie die Studienergebnisse eindeutig belegen: Ein Tarifvertrag wirkt!“

    Das Land Schleswig-Holstein als auch die CAU zu Kiel haben sich für Tarifverträge ausgesprochen. Bei einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung am 30. Januar an der Universität Kiel mit der Staatssekretärin für Finanzen, Dr. Silke Torp, und Beschäftigten verwies die Kanzlerin der Kieler Universität, Claudia Meyer, jedoch auf die hier benötigte finanzielle Unterstützung des Landes:

    „Zu guten Beschäftigungsbedingungen gehört auch eine angemessene Bezahlung. Bisher müssen die Hochschulen Anpassungen der Vergütung ihrer studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräfte allein aus ihrem Grundhaushalt stemmen, Erhöhungen stehen damit immer in Konkurrenz zu anderen Finanzierungserfordernissen. Hier braucht es einen Automatismus und die Übernahme der Steigerungen durch das Land, wie bei den anderen Beschäftigten der Hochschulen auch.“

    Marek Ehlers von der Initiative TVStud Schleswig-Holstein:

    „Mit Finanzministerin Monika Heinold als stellvertretender Vorsitzenden im Arbeitgeberverband spielt Schleswig-Holstein eine entscheidende Rolle dafür, wie es bundesweit in der Frage der Tarifierung studentischer Beschäftigter weitergeht. Die Universität ist auf studentische Beschäftigte angewiesen, denn sie werden in vielen Bereichen benötigt und übernehmen eine Vielfalt an Aufgaben. Diese Arbeit sollte mit fairen Arbeitsbedingungen und Löhnen gewürdigt werden. Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung ist der Einsatz von Tarifverträgen. Wir werden das Land weiterhin an seine diesbezüglichen Aussagen und seinen Koalitionsvertrag erinnern!“

    Am 26. Januar sind die Ende 2021 vereinbarten Gespräche zwischen dem Arbeitgeberverband der Länder und den Gewerkschaften ver.di und GEW über die Arbeitsbedingungen studentischer Beschäftigter gestartet, maßgebliche Grundlage für diese „Bestandsaufnahme“ ist die Studie „JUNG, AKADEMISCH, PREKÄR.“ Ziel der bundesweiten TVStud-Bewegung ist es, in den im Herbst 2023 erneut anstehenden Tarifverhandlungen des Öffentlichen Dienstes der Länder erstmals nach 40 Jahren auch außerhalb Berlins einen Tarifvertrag für studentische Beschäftigte abzuschließen.

    Als Allgemeiner Studierendenausschuss der Universität Kiel fordern wir, dass das Land Schleswig-Holstein sich gemäß seines Koalitionsvertrages im Arbeitgeberverband für einen Tarifvertrag einsetzt und für die Umsetzung finanzielle Mittel in die Hand nimmt, um die Hochschule dahingehend zu unterstützen, eine tarifliche Absicherung zu ermöglichen!

  • Pressemitteilung: Wir fordern mehr finanzielle Hilfe für Studierende von der Politik!

    Pressemitteilung: Wir fordern mehr finanzielle Hilfe für Studierende von der Politik!

    Studierende sind nach neusten Zahlen des Statistischen Bundesamtes 2021 deutlich stärker von Armut bedroht als der Rest der Bevölkerung. Fast vier von zehn Studierenden sind armutsgefährdet. Mit der weiterschleichenden Inflation und den ansteigenden Kosten in allen Lebensbereichen steigt das Risiko der Armutsgefährdung stetig weiter an.

    Nun hat auch das Studentenwerk SH mitgeteilt, dass es durch die enorm angestiegenen Energiekosten zu einer automatischen Mietpreiserhöhung von je 30 Euro ab Februar 2023 kommen wird. Damit tragen die Studierenden allein die entstandenen Mehrkosten der Inflation und der Energiekrise. Somit ist genau das passiert, was wir befürchtet haben. Die entstehenden Mehrkosten werden an die Menschen abgeschoben, die finanziell mit am schlechtesten aufgestellt sind.

    Dazu Stella Thomsen:

    „Das Land Schleswig-Holstein muss die Verantwortung übernehmen und die Finanzierung des Studentenwerks schleunigst erhöhen, um die Studierenden zu entlasten und die steigenden Kosten der Inflation nicht auf sie abzuwälzen! So würden die Mieten der Wohnheime und auch die Preise in den Mensen wieder reduziert werden. Wir haben bereits mehrere Male auf diese Situation aufmerksam gemacht und eine Finanzierungserhöhung des Studentenwerks gefordert, da die Förderungen seit über 10 Jahren nicht mehr erhöht wurden.“

    Der Großteil der angebotenen Wohnheimzimmer liegt mit der erhöhten Pauschalmiete von 30 Euro zwar noch innerhalb der BAföG-Wohnpauschale, aber ein gewisser Anteil nicht. Dies ist ein starkes Warnzeichen. Die Wohnheimplätze sollten für Studierende die günstigsten Wohnmöglichkeiten darstellen. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass die Studierenden, die in keinem Wohnheim wohnen, einen höheren Betrag über der BAföG-Wohnpauschale zahlen müssen.

    Max Härtel:

    „Die vergangene Erhöhung der BAföG-Wohnpauschale von 5,75% zu diesem Wintersemester 2022/2023 wurde bereits durch die Inflation geschluckt. Wir fordern die Bundesregierung dazu auf, eine schnelle Erhöhung des Bundesausbildungsförderungsgesetzes vorzunehmen und diese auch für die Zukunft an die Inflationsrate zu koppeln!“

    Stella Thomsen:

    „Auch das beschlossene Entlastungspaket des Bundes, welches eine Einmalzahlung in Höhe von 200 Euro für studierende Personen und Fachschüler*innen beinhaltet, langt an dieser Stelle definitiv nicht, um die enorm angestiegenen Lebenserhaltungskosten ansatzweise auszugleichen! Es muss mehr finanzielle Hilfe geleistet werden! Zudem muss endlich eine Auszahlung beginnen, denn die ist bislang immer noch nicht erfolgt.“

    Der AStA der CAU zu Kiel fordert hiermit erneut die landesweite Politik auf schnell zu handeln und die finanziellen Mittel des Studentenwerkes aufzustocken, damit die Kostenabwälzung auf Studierende gestoppt werden kann. Darüber hinaus wird der Bund aufgefordert die BAföG-Wohnpauschale angebracht zu erhöhen und mehr finanzielle Hilfe im Rahmen der Inflation in die Hand zunehmen, um die Studierenden stärker zu entlasten. Eine 200-Euro-Einmalzahlung gleicht in keinster Weise die Mehrkosten der Inflation aus!

  • Studentenwerk SH und AStA Uni Kiel fordern Rückkehr zu subventionierten Tests

    Studentenwerk SH und AStA Uni Kiel fordern Rückkehr zu subventionierten Tests

    Die Pressemitteilung findet ihr auch hier auf der Website des Studentenwerks.

    Seit Erscheinen der neuen Coronavirus-Testverordnung Ende November gibt es keine Corona-Tests für drei Euro in offiziellen Testzentren mehr. Ein Umstand, den Studentenwerk und AStA kritisieren.

    Seit dem 25. November 2022 gelten für kostenlose Corona-Schnelltests enger gefasste Regeln. Während Risiko- und weitere ausgewählte Gruppen weiterhin auf Staatskosten einen Antigen-Schnelltest machen können, sind die subventionierten Drei-Euro-Tests weggefallen. Diese konnten bislang auch vor einer Veranstaltung gemacht werden.So sollen die Ausgaben für den Bund sinken, auch durch die Verringerung der Vergütung an die Testzentren.

    Aufgrund der neuen Regeln musste die Teststation im Sechseckbau auf dem Campus der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) kurzfristig ihren Betrieb einstellen. Die Station wurde überwiegend von Studierenden und CAU-Beschäftigten genutzt, um sich vor einer Lehrveranstaltung testen zu lassen. Betrieben wurde sie von einer regionalen Arztpraxis in Kooperation mit dem Studentenwerk SH, das kostenlos seine Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt hat. „Unsere Idee war, für mehr Sicherheit auf dem Campus zu sorgen“, erklärt Studentenwerks-Geschäftsführerin Susann Schrader. „Kurz vor der Schließung hatte unser Partner die Tests für Studierende und CAU-Beschäftigte sogar komplett kostenlos angeboten. Nun gibt es plötzlich gar keine Tests mehr, weil diese nicht mehr abgerechnet werden können.“

    Insbesondere für Studierende, die nur über begrenzte finanzielle Mittel verfügen, sei die Abschaffung der subventionierten Tests bedauerlich:

    „Viele haben das Angebot gern genutzt, um bei Vorlesungen, an denen zum Teil Hunderte Studierende teilnehmen, auf der sicheren Seite zu sein. Ein Antigen-Schnelltest durch geschultes Personal in einem offiziellen Testzentrum ist immer noch etwas Anderes als ein Selbsttest aus dem Supermarkt oder der Drogerie. In unseren Augen darf es nicht sein, dass Kosten vor Gesundheit gehen. Deshalb fordern wir vom Bund eine Rückkehr zu den Drei-Euro-Tests bis mindestens Ende des Winters.“

    Dies fordert auch der AStA der CAU:

    „Wir bedauern sehr, dass die Teststation im Sechseckbau schließen musste und es keine bezuschussten Tests für den Besuch von Lehrveranstaltungen mehr gibt“, so Jan-Niklas Mayer und Esther Eickhoff vom Inklusionsreferat. „Die Tests haben allen Studierenden und Lehrbeauftragten, besonders Menschen aus Risikogruppen, Sicherheit gegeben – gerade in Zeiten, in denen die Inzidenzen steigen und sich fast niemand mehr an die Masken- und Abstandsregeln hält. Wir verstehen diese Entscheidung des Bundes, die dem Recht auf körperliche Unversehrtheit entgegensteht, nicht. Dass Gesundheit einen ökonomischen Preis hat, enttäuscht uns sehr.“

  • Semesterticket in Gefahr! Studierende in SH fordern Nachbesserungen!

    Semesterticket in Gefahr! Studierende in SH fordern Nachbesserungen!

    Das Nachfolgemodell des 9€-Tickets steht in den Startlöchern, und wieder einmal wurden wir Studierende nicht mitgedacht. Das geplante 49€-Ticket stellt einen schlechten Kompromiss dar, der für Studierende und weite Teile der Bevölkerung weder eine Entlastung bringt, noch die studentische Mobilität fördert. Im Gegenteil könnte er diese sogar deutlich einschränken, anstatt sie zu fördern.

    Lara Wojahn, Sprecherin der Landes-ASten-Konferenz, stellt hierzu fest:

    „Grundsätzlich begrüßen wir die Initiative der Bundes- und Landesregierung, ein Nachfolgemodell des 9€-Tickets zu etablieren. Jedoch darf die schwierige finanzielle Situation von vielen Studierenden nicht außer Acht gelassen werden. Das geplante 49€-Ticket ist für die meisten Studierenden zu teuer und zeigt wieder einmal, wie studentische Interessen in der Politik vernachlässigt werden.“

    Seit 2019 haben Studierende in Schleswig-Holstein ein landesweit gültiges Semesterticket, das die studentische Mobilität erheblich verbessert hat und mittlerweile eine hohe Akzeptanz genießt. Bezahlbar wird dies durch ein Solidarmodell, bei dem alle Studierenden verpflichtend den gleichen Betrag für das Semesterticket bezahlen. Das landesweite Ticket hat die studentische Nutzung des ÖPNV fast verdreifacht und spült jährlich rund vier Millionen Euro zusätzlich in den Nahverkehr des Landes. Ein Meilenstein, der sowohl für die Studierenden als auch für die Verkehrsunternehmen einen großen Erfolg und beidseitigen Nutzen darstellt.

    Doch die geplante Einführung des 49€-Tickets stellt gerade die Zukunft dieses Semestertickets in Frage, ohne einen angemessenen Ersatz darzustellen. Schon jetzt zahlen Studierende in Schleswig-Holstein für das Semesterticket jeden Monat über 30€ – bei kleinerem Geltungsbereich und verpflichtendem Erwerb. Das individuell erwerbbare 49€-Ticket ist für viele Studierende nicht bezahlbar, senkt aber gleichzeitig die Attraktivität des Semestertickets erheblich. Die Einführung des Deutschlandtickets macht daher zwangsläufig eine Neubewertung des landesweiten Semestertickets in den Studierendenschaften notwendig, an dessen Ende eine Abschaffung des Tickets stehen könnte. Dies hätte gravierende Folgen für die studentische Mobilität und würde mittelfristig zu einer deutlichen Mehrbelastung des Landeshaushalts führen.

    Lukas Peschke, studentischer Verhandlungsführer für das Semesterticket SH, macht klar:

    „Als schleswig-holsteinische Studierendenschaften fordern wir daher gemeinsam die Landesregierung dazu auf, das Semesterticket SH mit wenigstens 40€ je Studi und Semester zu subventionieren. Darüber hinaus fordern wir, dass das Semesterticket genauso wie das 49€- Ticket bundesweit im ÖPNV anerkannt wird.“

    Diese 40€ entsprechen im Wesentlichen den Mehreinnahmen, die den Verkehrsunternehmen aktuell durch jedes Semesterticket entstehen. Eine Abschaffung des landesweiten Semestertickets würde dem Land sogar noch weitaus größere Kosten verursachen. Durch die bundesweite Gültigkeit des Semestertickets würde zudem eine Ungleichbehandlung mit den übrigen Abofahrkarten vermieden und zugleich verhindert, dass Studierende durch ein zusätzlich gekauftes 49€-Ticket doppelt belastet werden. Eine Umsetzung der geforderten Maßnahmen würde das Semesterticket Schleswig-Holstein auch künftig als attraktives Angebot für die Studierenden erhalten. Zudem unterstützen wir auf Bundesebene weiterhin die Initiative für ein einheitliches 29€-Bildungs-Ticket.

    Max Härtel vom AStA der CAU Kiel ergänzt abschließend:

    “Sollte keine deutliche Preisreduzierung und Leistungsanpassung für das landesweite Semesterticket erfolgen, werden wir die Fortführung des Tickets erneut diskutieren müssen und können eine Abschaffung des Tickets nicht ausschließen.”


    Die Lak SH vertritt als legitimierte Landes-Asten-Konferenz über 65.000 Studierende an Schleswig- Holsteins Hochschulen.

    Für Rückfragen wenden sie sich bitte an:
    Lara Wojahn (Lak SH Sprecherin) unter kontakt@lak-s-h.de,
    Lukas Peschke (AStA CAU Kiel Finanzreferent) unter finanzen@asta.uni-kiel.de,
    Ole Gildemeister (AStA Uni Lübeck Verkehrsreferent) unter verkehr@asta.uni-luebeck.de oder
    Max Härtel (AStA CAU Kiel Vorstand) unter vorstand@asta.uni-kiel.de.

    Pressemitteilung als PDF

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  • AStA Wunschbaum 2022 startet!

    AStA Wunschbaum 2022 startet!

    Die diesjährige Wunschbaumaktion startet! Wir freuen uns, dass wir die Wunschbaumaktion auch für dieses Jahr wieder durchführen können.

    Auf dieser Seite findest Du alle abgegebenen Wünsche. Wenn du beschenken möchtest, suche dir einen Wunsch aus und klicke auf “Wunsch erfüllen”.

    Nun kannst Du den Wunsch erfüllen und das Geschenk bis zum Mittwoch14.12.2022 an der Hauptpforte der CAU (Adresse: Christian-Albrechts-Platz 4) in einer dafür vorgesehenen Kiste abgeben.

    Wenn du an der Wunschbaumaktion mit deinem Kind/deinen Kindern teilnehmen möchtest, fülle bis zum Sonntag, 11.12.2022, (unter Angaben deiner Stu-Mail) online einen Wunschzettel je Kind aus.

  • Queerfeministische Themenwochen 2022

    Queerfeministische Themenwochen 2022

    Willkommen zu den Queerfeministischen Themenwochen! Ich freue mich, dass Du / Sie sich trauen, dabei zu sein und gemeinsam zu lernen, sich einzusetzen und Spaß zu haben. Unten findest Du / Sie alle Infos zu den Referierenden und den Veranstaltungen. Es sind keinerlei Vorkenntnisse nötig!

  • Nicht den Anschluss verpassen – Studierende fordern: Bundesweites 29€-Bildungsticket jetzt!

    Nicht den Anschluss verpassen – Studierende fordern: Bundesweites 29€-Bildungsticket jetzt!

    Das 9-Euro-Ticket war ein voller Erfolg: Über Landesgrenzen hinweg war es für eine begrenzte Zeit auch den ökonomisch prekären Gruppen der Gesellschaft, worunter insbesondere auch Studierende fallen, möglich, in Deutschland den ÖPNV zu nutzen, ohne sich finanziell stark zu belasten. So sorgte dies nicht nur für finanzielle Entlastung, auch hat es gezeigt, dass günstiger ÖPNV keine Frage der Machbarkeit, sondern schlicht eine Frage des politischen Willens ist. Wir begrüßen daher prinzipiell die Initiative der Bundesregierung und der Länder, ein Nachfolgemodell in die Wege zu leiten.

    Allerdings darf die ökonomische Situation der Studierenden nicht vernachlässigt werden. Max Wevelsiep vom AStA der Universität Oldenburg stellt hierzu fest:

    “Die aktuellen Steigerungen der Miet-, Energie- und Stromkosten sowie die der allgemeinen Lebenshaltungskosten treffen Studierende mit am härtesten: So lebte bereits im Jahr 2020 ein Drittel aller Studierenden in Armut, die aktuelle Zahl wird deutlich größer sein.”

    Eine große Mehrheit der Studierenden muss zudem nebenher einer Lohnarbeit nachgehen und ist, angesichts der aktuellen Situation, dazu in einem gesteigerten Ausmaß gezwungen, sodass für viele ein
    konzentriertes Studium kaum noch möglich ist. Trotz dieser prekären ökonomischen Lage Studierender zeichnet sich mit der einheitlichen Bepreisung des bundesweiten Tickets in Höhe von monatlich 49€ abermals die Tendenz ab, dass sie in zentralen politischen Fragen ignoriert werden.

     

    Für uns steht fest: 49€ sind zu viel!

     

    Angesichts der schwierigen finanziellen Lage werden sich viele Studierende mehrfach überlegen, ob sie sich für den jeweiligen Monat ein 49€-Ticket leisten können und diese Frage tendenziell verneinen. Das
    Ticket stellt somit für die meisten Studierenden keine finanzielle Entlastung dar. Dabei würde ein erschwingliches, bundesweit gültiges Ticket für viele Studierende eine klare Erleichterung des Alltags bedeuten.

    Moritz Pleuse, Sprecher der Brandenburgischen Studierendenvertretung, ergänzt hierzu:

    “Ein brelevanter Teil der Studierenden pendelt und nicht alle wohnen in den Universitäts- und Hochschulstädten. Wir alle müssen mitgedacht werden!”

    Zudem verbringen die wenigsten von ihnen ihr gesamtes Semester in ihrem Bundesland, sondern verreisen etwa für universitäre Exkursionen, familiäre wie freundschaftliche Besuche oder aus Gründen der eigenen Weiterbildung.

    Carlotta Eklöh, fzs-Vorstand, macht deutlich:

    „Wir fordern daher die Bundesregierung und die Landesregierungen dazu auf, ein bundesweites 29€-Bildungsticket zu schaffen. Dies muss sowohl für Studierende als auch für Schüler*innen, Auszubildende und Freiwilligendienstleistende gelten: Studierende sind nicht die einzigen, die in prekären Situationen leben und Teil von Bildung sind.“

    Zudem dürfen auch andere finanziell prekäre gesellschaftliche Gruppen nicht vergessen werden, auch für sie soll es ein vergünstigtes bundesweites Ticket geben. Ebenso halten wir es für selbstverständlich, dass bis Ende des aktuellen Wintersemesters das 49€ Ticket mit den aktuellen Semestertickets verrechnet wird.

     

    Gezeichnet

    der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V.
    die Brandenburgische Studierendenvertretung (BRANDSTUVE),
    die Landes-ASten-Konferenz Schleswig-Holstein (Lak SH),
    die Landes-ASten-Konferenz Hamburg (Lak HH),
    die Landes-ASten-Konferenz Niedersachsen (LAK Nds),
    die Konferenz Sächsischer Studierendenschaften (KSS),
    die Landeskonferenz der Studierendenschaften Mecklenburg-Vorpommern (LKS M-V)

    die Allgemeinen Studierendenausschüsse
    der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel,
    der Technischen Hochschule Lübeck,
    der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg,
    der Hochschule für Künste im Sozialen, Ottersberg,
    der Universität Lüneburg,
    der Universität Hamburg,
    der Hafencity Universität Hamburg,
    der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg,
    der Hochschule für bildende Künste Hamburg,
    der Technischen Universität Hamburg-Harburg,
    der Hochschule Emden/Leer,
    der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover,
    der Universität Osnabrück,
    der Universität zu Lübeck,
    der HAWK Hildesheim Holzminden Göttingen,
    der HfMT Hamburg,
    der Universität Potsdam,
    der Hochschule Hannover,
    der Universität Landau,
    der Technischen Universität Hamburg,
    der Hochschule Ravensburg-Weingarten,
    des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT),
    der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz,
    der Europa Universität Viadrina,
    der Universität Bremen

    die Studierendenräte
    der TU Dresden,
    der Hochschule für Musik Dresden,
    der Uni Tübingen,
    der Technischen Universität Ilmenau

    der Vorstand des Studierendenrats der Friedrich-Schiller-Universität Jena
    das Sprecher:innenkollegium des Studierendenrates der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
    das Referat für Nachhaltige Mobilität vom StuRa der Universität Leipzig
    das Referat für Hochschulpolitik vom StuRa der Universität Leipzig
    die Beauftragte für studentische Angelegenheiten der Universität Leipzig

     

    Der AStA der CAU Kiel als gesetzlich legitimierter Allgemeiner Studierendenausschuss vertritt 27.000 Studierende an der Universität zu Kiel.
    Für Rückfragen wenden sie sich bitte an:
    Carlotta Eklöh (fzs Vorstand),
    Stella Thomsen und Max Härtel (Vorstand AStA CAU Kiel) oder
    Lukas Peschke (Finanzreferent AStA CAU Kiel)

     

    Pressemitteilung: Nicht den Anschluss verpassen – Studierende fordern: Bundesweites 29€-Bildungsticket jetzt!
    Download: Pressemitteilung: Nicht den Anschluss verpassen – Studierende fordern: Bundesweites 29€-Bildungsticket jetzt! Download
  • Stellungnahme zur Lehre während der Energiekrise

    Stellungnahme zur Lehre während der Energiekrise

    Sehr geehrte Ministerin, Sehr geehrtes Präsidium,

    mit großer Sorge blicken wir als studentische Vertretungen der CAU auf die steigenden Energiekosten, unter denen das Land leidet. Da auch die Universität von diesen Kosten betroffen ist, befürchten wir, dass zur Kostenvermeidung das Wintersemester wieder ein reines oder ein teilweises Online-Semester werden könnte. Wir wollen Ihnen mit dieser Stellungnahme mitteilen, warum wir dies für keine gute Idee halten und Sie darum bitten, alles Ihnen Mögliche zu unternehmen, damit es nicht zu einem reinen Online-Semester kommt.

    Die steigenden Kosten treffen auch die Studierenden hart: Studierende, die nebenbei arbeiten müssen, um sich ihr Studium zu finanzieren, Studierende, die BAföG bekommen, Studierende, die Kredite aufnehmen – sie alle spüren die steigenden Kosten und viele Studierende fragen sich, wie sie diese abfedern können. Ein zweiter Job, ein weiterer Kredit oder die kleine Hilfe, die die Bundesregierung in Aussicht gestellt hat, sind bei Weitem nicht genug. Die Lebenserhaltungskosten steigen nicht nur beim Strom und Gas, sondern auch bei den Lebensmitteln. Wird das kommende Semester ein Online- Semester, so werden die Kosten, die die Universität spart, einfach auf die Studierenden abgeschoben. Mit einem reinen Online-Semester würde die Universität ihrer V erantwortung als öffentliche Einrichtung gegenüber den Studierenden nicht gerecht werden.

    Durch die Corona-Pandemie gab es drei Online-Semester und ein teilweise Online-Semester, diese wirkten sich partiell deutlich negativ auf die Qualität der Lehre aus. Auch die Bibliothek als zentraler Lernraum mit ihren Arbeitsplätzen und Ort für Recherche ist wichtig und darf nicht geschlossen werden. Zudem fehlte der Austausch im Seminarraum, im Labor oder auf dem Campus. Neben dem Erlernen von neuem Wissen und Fähigkeiten, werden im Studium auch soziale Kompetenzen vermittelt und die Vermittlung dieser litt unter den Online-Semestern sehr. Durch ein weiteres reines Online-Semester, zum Beispiel ohne Präsenz-Seminare, können diese elementaren Kompetenzen, die nicht nur für den Job, sondern auch fürs soziale Leben benötigt werden, weiterhin nicht entwickelt, gefördert und erprobt werden. Somit liegt es im Interesse aller Beteiligten, ein weiteres Online-Semester zu vermeiden.

    Wir hoffen, dass Sie unsere Sorgen und Befürchtungen ernst nehmen und sind gerne bereit, mit Ihnen in Austausch zu treten, um die studentische Perspektive einzubringen und mögliche Lösungsansätze zu diskutieren.

    Mit freundlichen Grüßen
    Die FVK, das StuPa und der AStA der CAU

    Hinweis: Die Stellungnahme soll gute Hybride Lehre die es allen Studierenden ermöglicht zu studieren nicht ausschließen und auch die aktuelle Pandemische Lage nicht außer Acht lassen.

  • FairTradeFriday 2022

    FairTradeFriday 2022

    In einer gemütlichen Atmosphäre wollen wir am Freitag, den 11.11., ein Upcycling alter Gläser veranstalten und aus diesen Laternen für die dunklere Jahreszeit basteln.

    Der FairTradeFriday soll eine Möglichkeit geben einen Austausch mit anderen zum Thema Nachhaltigkeit zu fördern, sowie aktiven Gruppen, die sich mit Nachhaltigkeit und Ökologie befassen, ermöglichen mehr Bekanntheit zu erlangen. Am Freitag wird sich der Leihladen Kiel vorstellen und kurz über ihr Projekt erzählen.

    Wenn du also noch Altglas rumliegen hast und Lust auf einen Kennenlernen von anderen engagierten Menschen hast, schaue doch mal vorbei, wir freuen uns auf dich!