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  • Zum Rücktritt der Uni Präsidentin

    Zum Rücktritt der Uni Präsidentin

    Der Rücktritt von Frau Fulda, am Samstag den 10.02, kam für uns unerwartet plötzlich, zumal hierzu keine Forderungen in den offiziellen Gremien gestellt wurden. 

    Es scheint, dass deutlich mehr Druck, auch intern, auf ihre Person ausgeübt wurde. Die Vorwürfe befinden sich derzeit noch in Prüfung und auch die Gutachten der eingereichten Exzellenzskizzen werden erst Ende des Monats verfügbar sein.

    Das Verfahren der Rücktrittsforderungen war nicht einsehbar oder transparent gestaltet. Es gab einen offenen Brief an die Präsidentin, in welchem ihr der Rücktritt nahegelegt wurde.

    Der Senat bildet das höchste Gremium der Universität, in dem alle wichtigen, die Uni betreffenden Entscheidungen beraten werden. 

    Hierzu würden wir auch die Beratung/Ankündigung der gestellten Rücktrittsforderung zählen. Auf der Senatssitzung am 07.02.24 wurden die Rücktrittsforderungen nicht öffentlich angesprochen.

    Es wurde kein öffentliches und demokratisches Verfahren angestoßen und eine entsprechende Abwahl einzuleiten oder zumindest zu thematisieren. 

    Laura Falk (AStA Vorstand) dazu:

    Die aktuelle Handhabung erweckt den Eindruck, dass Entscheidungen nicht in der hochschulpolitischen Öffentlichkeit und den verantwortlichen Gremien getroffen werden. Wir sind schockiert über den Umgang mit der ehemaligen Präsidentin. Die Art und Weise des anscheinenden Umgangs werfen kein gutes Licht auf die Universität und Kultur an der Hochschule.“

    Viele Universitätsmitglieder, so auch die Studierenden, mussten ihre Informationen vermehrt über die Medien einholen, anstatt hierfür aufuniversitätsinterne Kommunikationswege zurückgreifen zu können.

    Die Kommunikation mit den Mitgliedern der Universität war nur begrenzt und lieferte keine weiteren Einblicke in den Ablauf.

    Man sollte meinen, das Chaos um die letzte Präsident*innenwahl hätte zu einem Lerneffekt geführt.

    So Stella Thomsen (AStA Vorstand).

    Wir wollen noch einmal klarstellen, dass sich unsere Kritik an dem Präsidium und der ehemaligen Präsidentin hauptsächlich auf die interne Kommunikationsweise bezieht. Wir kritisieren, dass die aktuell vorliegenden Vorwürfe mit der gescheiterten Exzellenzstrategie vermengt undauf die Einzelperson bezogen werden.

    Nun wird eine Findungskommission mit der Ausschreibung und Suche eine*r Nachfolger*in beauftragt werden.  Für die Neubesetzung des Präsident*innenamts wünschen wir uns eine Person, welche die Universität nicht nur als potenziell exzellente Forschungseinrichtung sieht, sondern das Potenzial in Lehrauftrag und der Studierendenschaft erkennt. Die neue Person wird vor großen Herausforderungen stehen, das toxische Universitätsklima und die Unterfinanzierung von Hochschulen in Schleswig-Holstein werden dazu gehören. Wir erwarten von der Universität ein faires und professionelles Ausschreibungs- und Findungsverfahren. 

  • Nachruf Volker Röhrich

    Nachruf Volker Röhrich

    Lieber Volker,

    wir stehen vor der schwierigen Aufgabe, diese Zeilen nun an Dich verfassen zu müssen. Wenn diese Worte nicht für Deinen letzten Reiseantritt gelten würden, sondern für Deinen Renteneintritt, so könnten wir frohgemuter auf Deine Spuren schauen.

    Volker, Du fragst Dich sicherlich, welche Spuren Du hinterlässt. Du warst bis zuletzt als Studienberater im AStA angestellt. 37 Jahre hast Du Generationen politisch, beraterisch und sozial begleitet. Deine Fähigkeit, komplexe Themen verständlich zu erfassen und weiterzugeben, hat den AStA und die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel geprägt.

    Du warst mit Sicherheit der beste Studienberater, den es je an der Universität gegeben hat. Du hast Dich über alle Maßen mit Deiner Aufgabe identifiziert und hattest ein profundes Wissen, das Dich zu der besten Anlaufstelle an der Kieler Uni für Studierende mit ihren vielfältigen Fragen machte.

    In Deinem Namen wollen wir kurz in Deine Vergangenheit an der CAU zu Kiel schauen. Ende der 80er warst Du ein Gründungsmitglied der HSG „Graue Panther“, die mehrere Jahre den AStA-Vorstand stellte. 1984 warst du selber stellvertretender AStA-Vorstand. 1986 und 1987 sowie 1989 warst du Pressereferent im AStA. 1990 dann nochmal Referent für Studienberatung. Jahrelang warst Du für die Publikation des Campus Guides und der Hochschulzeitung SKIZZE zuständig. Über 40 Jahre warst Du im AStA aktiv, fördertest Studierende und standest immer mit Rat und Tat beiseite.

    Kunst war deine Leidenschaft, bundesweit und über die Grenzen hinaus, warst Du zu Ausstellungen unterwegs. Als absoluter Bob Dylan Fan bist Du ihm nicht nur hinterher gereist, auch Dein Wissen war und Deine Sammlung ist von unschätzbarem Wert. Über Fußball fachsimpeln, in die Trekki-Welt eintauchen, im nächsten Moment tiefe philosophische Gespräche und sich lebendig Streiten, all das war möglich.

    Du wirst uns fehlen, Deine Ecken und Kanten, Dein Humor, Dein scharfsinniger Verstand, Dein Wirken war unbeschreiblich wertvoll und wundervoll.

    Deine Erinnerung bleibt.

    Danke Volker

    Unser langjähriger Kollege Volker Röhrich ist am 10.01.2024 im Alter von 64 Jahren verstorben. Wir betrauern den Verlust.

    Kondolenzbuch für Volker

    Hier habt ihr die Möglichkeit, in Euren Worten Abschied von Volker zu nehmen und gemeinsame Erinnerungen zu teilen.

    Teilt hier gern eure Gedanken und Erinnerungen

     
     
     
     
     
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    5 Einträge
    Malte schrieb am Donnerstag, 15. Mai 2025
    Lieber Volker, so gern denk ich an unsere Zusammenarbeit zurück. Mit welcher Leidenschaft du beraten hast. Wahnsinn.
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    Leif schrieb am Montag, 24. März 2025
    Volker war eine wandelnde Legende. Der einzige Mann an der Uni mit einem Überblick über alles und jeden!
    Bitte warten …
    Jebril schrieb am Dienstag, 5. März 2024
    Lieber Volker,

    du warst eine der ersten Personen, die ich in meinem Studium kennengelernt habe. Mit bemerkenswerter Freundlichkeit und Geduld hattest Du mir meinen Studiengang erklärt. Auch in den vielen folgenden Semestern standest Du mir immer mit deiner Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft zur Seite. Du hast in deinen Jahren beim AStA unzähligen Studis die anfängliche Angst vor der Uni genommen. Dafür sind dir so viele Menschen dankbar. Du hast wirklich die Uni zu einem besseren Ort gemacht.

    Mit großem Bedauern habe ich erfahren, dass du von uns gegangen bist. Du hättest deine Rente so verdient gehabt. Ich werde dich vermissen.
    Bitte warten …
    Annette Wiese-Krukowska schrieb am Montag, 4. März 2024
    Lieber Volker, wir kennen uns seit 40 Jahren. 1984 war ich das erstemal AStA Vorsitzende und Du warst Pressereferent. Wir sind uns auch im Studium oft begegnet, weil wir beide Politikwissenschaft studierten. Ich habe Dich immer bewundert für Deine Klugheit und Deinen analytischen Geist. In der Studierendenzeitschrift Kassandra haben wir in der Redaktion zusammengearbeitet. Du hast Dich über Jahrzehnte für die Studierenden engagiert und sie mit Deiner Beratung unterstützt. Dafür gebührt Dir großer Dank und Respekt! Bei den Grauen Panther Langzeitstudenten hatten wir viel Spaß bei den lustigen Aktionen. Dein fröhliches Lachen bleibt mir immer im Gedächtnis. Farewell, lieber Volker! Herzlichst Deine Annette
    Bitte warten …
    Stephan Krukowska schrieb am Montag, 4. März 2024
    Lieber Volker, wir kennen uns einige Jahrzehnte und haben während dieser langen Zeit viel im AStA erlebt. Erst in der gemeinsamen Hochschulpolitik, dann als Angestellte im AStA.

    Du hast eine beispiellos fundierte Studienberatung quasi aus dem Nichts über die Jahre aufgebaut und dir hohe Verdienste erworben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendwer in absehbarer Zeit deine Arbeit auch nur annährend ersetzen kann.

    Bei all unser langjährigen Arbeit haben wir aber doch immer wieder Zeit gefunden, um meistens bei einem Kaffee über unsere beiden Fußballlieben – du warst immer Gladbacher, ich HSV-Fan seit Geburt – oder über unsere musikalischen Vorlieben zu schnacken. Bob Dylan war dein Idol, bei mir war und ist es Bruce Springsteen.

    Ich erinnere mich mit einer gewissen Freude daran, wie ich dich einst mit 2 Singles von Bob Dylan (die ich vor Urzeiten einmal in Brüssel erwerben konnte) mehr als glücklich machen konnte.
    Na ja, du hast dich dann mit einen der seltenen Platten des von mir sehr geschätzten Lee Clayton revanchiert.

    Was ich dir aber am meisten anrechne, ist dein Umgang mit mir in Zusammenhang mit meinem Renteneintritt und damit dem Ende meiner Dienstzeit im AStA vor einigen Jahren. Du wußtest, dass ich mit "meinem" letzten AStA und da insbesondere mit dem damaligen Finanzreferat mehr als große Schwierigkeiten hatte und von mir aus auf eine Verabschiedung nach 34 Dienstjahren verzichtet habe.
    Als du das gehört hast, sagtest du wörtlich "so schleichst du dich aber nicht davon", und du hast mich dann in dein Büro wenige Tage nach meinem letzten Arbeitstag eingeladen, wo wir wohl zwei Stunden bei Kaffee satt über Gott und die Welt und insbesondere das menschliche Umfeld im AStA gesprochen haben. Wir waren uns in allen Fragen und auch in der Einschätzung bestimmer Personen des AStA einig.
    Als Abschiedsgeschenke von dir übergabst du mir dann die gerade erschienene Biographe von Achim Reichel und eine Flasche sehr guten irischen Whiskey. Beides Volltreffer, da du genau wußtest wie ich ticke.
    Lieber Volker, ich brech hier mal ab, da ich den Rahmen auch nicht sprengen will und von dir nicht den Satz "Krukowska, nun ist auch mal gut…" hören möchte.

    Mach es gut, Volker – Du wirst unvergessen bleiben.

    Bedanken möchte ich mich am Ende nur noch, aber ganz besonders beim amtierenden AStA und bei Leonie Bucksch von der Personalkoordination für die komplette Organisation der Trauerfeier für dich. Das verdient hohen Respekt!!!

    Und du Volker wirst sicher auch irgendwie mitbekommen haben, dass ganz viele von deinen AStA-Oldies der letzten Jahrzehnte zur Trauerfeier gekommen sind und dir die letzte (und mehr als verdiente!!!) Ehre erwiesen haben.

    Du fehlst.

    Stephan Krukowska (mehrere Jahre AStA-Vorsitzender und 34 Jahre Angestelllter im AStA)
    Bitte warten …
  • Auf dem Campus und in der Gesellschaft – Kein Platz für Rechtsextremismus!

    Auf dem Campus und in der Gesellschaft – Kein Platz für Rechtsextremismus!

    Anlässlich der Correctivrecherche zum „Geheimplan gegen Deutschland“ stellen wir fest, dass die dort vertretene Haltung gegenüber marginalisierten Gruppen keine Ausnahme mehr ist. Die politische Landschaft Europas und Deutschlands ist geprägt von rechtsextremen und populistischen Tendenzen, die eine menschenfeindliche Agenda verfolgen und eine Gefahr für die freie Entfaltung von marginalisierten Gruppen darstellen.

    Auch an deutschen Hochschulen ist die Nachfrage an Antidiskriminierungsberatungen stark gestiegen und es ist eine deutliche Verschlechterung des allgemeinen Klimas zu spüren. 

    Denn Rechtsextremismus macht auch vor den Toren der Universitäten nicht halt und Faschismus fühlt sich auch in Akademiker*innenkreisen wohl. Die CAU selbst hat eine lange Geschichte vorzuweisen, die es aufzuarbeiten gilt: So hat die Uni unter Anderem Persönlichkeiten wie Werner Catel, welcher maßgeblich an der „Kinder-Euthanasie“ beteiligt war, beschäftigt und sich auch lange nach der NS-Zeit nicht distanziert. 

    Besonders auch im Hinblick auf die Angestrebte Internationalisierungs- und die Diversitätsstrategie der CAU gilt es, sich klar zu positionieren und eine Willkommenskultur zu etablieren. Es reicht nicht, wenn internationalen Studierenden lediglich ein Studienplatz gestellt wird, wir müssen auch aktiv daran arbeiten, ein Klima zu schaffen, in dem sich von Diskriminierung betroffene Studierende unterstützt fühlen.

    Wir begrüßen und unterstützen die bundesweiten Proteste gegen eine rechtextreme Politik, denn so wird klar: die Mehrheit ist für eine pluralistische und offene Gesellschaft! Rechtsextremismus stellt die größte Bedrohung für unsere Demokratie dar, und untergräbt die grundlegenden Prinzipen Meinungsfreiheit und Toleranz, die es zu schützen gilt! Die Proteste zeigen, dass das Klima maßgeblich von einer kleinen aber lauten radikalen Minderheit beeinflusst wird.

    Für uns ist es entscheidend, entschlossen gegen Rechtsextremismus vorzugehen, um demokratische Werte zu schützen und eine inklusive Gesellschaft zu fördern. Jedoch ist die Arbeit damit nicht getan. Wir fordern die Universität auf ihr Antidiskriminierungsstelle auszubauen. Gerade jetzt ist die Zeit gekommen, um zu handeln und sich weiter klar zu positionieren.

    Nie wieder Faschismus! Nie wieder ist jetzt!

  • Infoveranstaltung für internationale Studierende am 31.01.24

    Infoveranstaltung für internationale Studierende am 31.01.24

    Fragen zu Aufenthaltsrecht und Arbeit

    Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA), das International Center und die Beauftragte für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen des Landes Schleswig-Holstein laden alle internationalen Studierenden zu einer Informationsveranstaltung zum Thema Aufenthaltsrecht und Arbeiten ein.

    Elias Elsler, Rebekka Spengel und Sylvia Hohman werden Informationen zu folgenden Themen geben:

    • Aufenthaltserlaubnis zum Zweck des Studiums/der Bewerbung an einer Universität Aufenthaltserlaubnis während Sprachkurs, Studienkolleg oder Praktikum
    • Zweitstudium
    • Austauschstudenten Familienzusammenführung
    • Wechsel des Aufenthaltszwecks
    • Unbefristete Aufenthaltserlaubnis Einbürgerung

    Wann?

    31. Januar 2024, 16 – 18 Uhr

    Wo?

    Christian-Albrechts-Platz 2, Hörsaal D (Audimax)

    Sprache?

    Englisch

    Anmeldung

    Eine Anmeldung ist nicht mehr möglich.

    Flyer als Download

    Flyer: Infoveranstaltung für internationale Studierende am 31.01.24
    Download: Flyer: Infoveranstaltung für internationale Studierende am 31.01.24 Download
  • Stadtbahnbau: Studierendenschaft fordert zukunftsfähiges Konzept. Kritik an halbherzigen Plänen für die Olshausenstraße

    Stadtbahnbau: Studierendenschaft fordert zukunftsfähiges Konzept. Kritik an halbherzigen Plänen für die Olshausenstraße

    Der Allgemeine Studierendenauschuss (AStA) der CAU zu Kiel fordert die Stadt Kiel und die Christian-Albrechts-Universität auf, die Stadtbahnplanung zukunftsorientiert, nachhaltig und ambitioniert anzugehen.

    Wichtige Schritte, um die Olshausenstraße neu zu denken die Campusteile zu verbinden und die Potentiale voll auszuschöpfen werden offenbar von der Landeshauptstadt Kiel nicht getätigt. 

    Im Konkreten fordert der AStA die Aufhebung der Klassifizierung der Olshausenstraße als Kreisstraße, welche bewirkt, dass die Olshausenstraße – auf dem Papier – zum Hochleistungsnetz des Autoverkehrs gehört. Eine uralt Planung, als es noch ein Autobahnkreuz von Olof-Palme-Damm und Olshausenstraße geben sollte und überflüssig ist, weil sämtliche parallelen Straßen Kreis- und Landesstraßen sind.

    „Zukunftsweisend wäre ein Campusboulevard, auf dem Fuß-, Rad-, Bus- und Stadtbahnverkehr Vorrang haben, die bestehenden Bereiche aber weiterhin mit dem Auto erreichbar wären. Der momentane Zustand der Olshausenstraße lässt sich einfach zusammenfassen: Laut, dreckig, ein Angstraum für viele und einfach unattraktiv.“

    Janes Schröder, AStA Referat für Infrastruktur

    Auch die Pläne für den neuen Campusteil Bremerskamp, der ein lebendiges Hochschulquartier werden soll, legen besonderen Wert auf eine Umgestaltung der Olshausenstraße. Die Planer*innen sprechen von einem notwendigen Brückenschlag und der Notwendigkeit des Zusammenwachsens der Teilflächen – dies ist mit schnell fahrenden Autodurchgangsverkehr in der Olshausenstraße nicht zu vereinbaren.

    „Eine zukunftsfähige und hochwertige Campusgestaltung – und dazu gehört auch die Olshausenstraße als zentrale und verbindende Campusachse – ist ein bedeutsamer Standortfaktor für die CAU und den Wissenschaftsstandort Schleswig-Holstein.“

    Stella Thomsen, AStA Vorstand

    Laut aktuellster Mobilitätsstudie der CAU pendeln schon jetzt über 90 Prozent der 27.000 Studierenden mit dem Umweltverbund und nutzen kein Automobil. Für die restlichen, die momentan noch gezwungen sind mit dem Automobil anzureisen, werden Parkhäuser und Mobilitätshubs an den Rändern des Campus gebaut, bzw. sind bereits vorhanden.

    Der AStA fordert vom Präsidium der CAU und im besonderen von unserer Präsidentin Simone Fulda sich gegenüber der Landeshauptstadt Kiel klar für die Nachhaltigkeitsziele der CAU sowie eine hochwertige Campusentwicklung zu positionieren und auch die Interessen der größten Statusgruppe der Universität Kiel, die Studierendenschaft, mit Nachdruck zu vertreten.

    Als Klimaschutztstadt ist die Landeshauptstadt Kiel hier auch in der Verantwortungsrolle, dieser Bezeichnung gerecht zu werden. Durch die mehrfache Auszeichnung innerhalb der letzten Jahre ist klar, dass hier Initiative mit Nachdruck gezeigt werden muss und von uns deutlich gefordert wird

    Kontakt: Jonathan Borchers & Janes Schröder, Infrastrukturreferat des AStA

    Hintergrund: Kiel bekommt eine Stadtbahn und die erste Linie, die ab 2032 gebaut wird, wird den Campus der Christian-Albrechts-Universität (CAU) anbinden. In einer ersten Trassenplanung wurde der Streckenverlauf bereits abgesteckt, jetzt läuft die Feinplanung der Straßenquerschnitte, auf dem Universitätscampus betrifft das konkret die Umgestaltung der Olshausenstraße vom Westring bis zum Klausbrook. Die CAU ist mit ~27.500 Studierenden und knapp 4.000 Mitarbeiter*innen die größte Erzeugerin von Verkehren in der Landeshauptstadt. Eine nachhaltige Verkehrsplanung der CAU hat somit direkten Einfluss auf die ganze Landeshauptstadt

  • Kerzenziehen-Workshop am 15.12.

    Kerzenziehen-Workshop am 15.12.

    Du möchtest aus alten Kerzen, Teelichtern und Wachsresten neue Kerzen ziehen, mit Düften versetzen und dir deine eigene warme Stimmung für die kalte Jahreszeit zaubern? Dann komm zu unserem Workshop!

    Bitte bringe eigene Gefäße für die neuen Kerzen mit! (z.B. Marmeladengläser, Schüsseln, Flaschen usw.)

    Alte Wachsreste und Teelichter sind gerne gesehen!

    Organisiert vom Referat für Nachhaltigkeit des AStA der CAU zu Kiel

    Die Rahmendaten:

    15.12.2023
    14 – 17:30 Uhr

    Ludewig-Meyn-Str. 8
    Raum 01.019 (40)

    Anmeldung unter nachhaltigkeit@asta.uni-kiel.de

  • Workshop: Mobbing unter Kindern und Jugendlichen. Impulse zur Prävention und Intervention

    Workshop: Mobbing unter Kindern und Jugendlichen. Impulse zur Prävention und Intervention

    Jetzt zum Workshop anmelden!

    (Cyber-)Mobbing unter Kindern und Jugendlichen ist weitaus häufiger verbreitet als direkte Gewalt.  Mobbing findet meistens in Zwangskontexten (zum Beispiel in der Schule) statt. Soziale Netzwerke spielen dabei oft eine Rolle. Mobbing ist kein Problem zwischen Einzelnen, sondern ein Gruppenphänomen. Wenn es nicht unterbunden wird, fügt es den Geschädigten schweren körperlichen und seelischen Schaden zu. Der Workshop erklärt, was Mobbing ist, welche Dynamiken sich entwickeln und was dagegen unternommen kann.

  • Studierendenschaft fordert kostenlose Menstruationsartikel

    Studierendenschaft fordert kostenlose Menstruationsartikel

    Die Periode ist in der Gesellschaft immer noch mit einem Tabu versehen. Die Scham, welche durch die Tabuisierung gefördert wird, bringt ein großes Hindernis in der Gleichberechtigung von menstruierenden und nicht-menstruierenden Menschen. An der CAU identifizieren sich 54,3% der Studierenden als weiblich (Stand 2022/23), doch genau so können nicht-binäre und trans* Personen menstruieren, sodass mindestens die Hälfte der Studierenden auf Produkte während der Periode angewiesen sind. Somit gehört für diese Personen das Menstruieren monatlich zum Alltag und damit auch monatliche Kosten. Die Periodenarmut ist für viele eine Realität. Dies betrifft zum Beispiel auch Studierende, die BAföG beziehen. Zusätzliche Kosten durch den Kauf von Menstruationsartikel belasten weiter das bereits angespannte Budget. Dies kann im schlimmsten Fall dazu führen, dass Hygieneartikel nicht regelmäßig gewechselt werden, was gesundheitliche Risiken mit sich bringt.

    Die Scham vor der Periode führt oftmals dazu, dass sich Menschen von Lehrveranstaltungen oder Freizeitangeboten zurückziehen. Daher ist es wichtig die Tabuisierung aufzulösen. Mit der Bereitstellung von kostenlosen Menstruationsartikeln kann dieser Tabuisierung entgegengewirkt werden.

    Menstruierende Personen haben nicht die Wahl, ob und wann sie menstruieren, daher ist es wichtig, an möglichst vielen Orten die entsprechenden Artikel anzubieten.  Das kostenlose Bereitstellen von Periodenartikeln auf allen Toiletten erleichtert zudem die Teilnahme an Lehrveranstaltungen, denn die Menstruation lässt sich nicht planen und kann Studierende oft unvorbereitet treffen.

    Die Stadt Kiel hat bereits den gesellschaftlichen Wert von kostenlosen Menstruationsprodukten erkannt und die allgemeine Verfügbarkeit in allen öffentlichen Toilettenräumen in der Kieler Kooperationsvereinbarung der Grünen und SPD festgehalten. Die Universität soll dem Beispiel der Stadt folgen und eine allgemeine Verfügbarkeit auf dem Campus ermöglichen.

    Die Bildungsgerechtigkeit darf nicht an der Tabuisierung der Periode leiden, wir müssen für mehr Aufklärung und einer verbesserten Verfügbarkeit sorgen und fordern diese gegenüber dem Präsidium der Universität ein.

  • Studierenden in Not muss mit Sonderzinsplan aus KfW-Schuldenfalle geholfen werden!

    Studierenden in Not muss mit Sonderzinsplan aus KfW-Schuldenfalle geholfen werden!

    Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ist eine Anstalt öffentlichen Rechts. Ihr Startkapital stammte hauptsächlich aus den Mitteln des Marshallplans (European Recovery Program). Die Bilanzsumme 2022 betrug 554,6 Milliarden Euro. Im Oktober 2021 lag der KfW-Zinssatz noch bei 3,76%. Während der Coronapandemie wurde der KfW-Zinssatz auf 0% gesetzt und aktiv als Hilfe für Studierende beworben. Allerdings wurde er danach im Rahmen der Leitzinserhöhung mehrfach drastisch erhöht. Inzwischen liegt der variable KfW-Zinssatz effektiv bei 9,01% und bringt viele Studierende, nicht zuletzt auch die, welche sich in der Corona Pandemie für einen KfW-Kredit entschieden haben, in eine Notsituation.

    Dazu Lara Wojahn (LAK Sprecherin):

    „Es kann nicht sein, dass die KfW als staatliche Einrichtung ihre soziale Verantwortung mit Füßen tritt und die Studierenden im Stich lässt!“

    Die Darlehensbedingungen werden von der KfW gestaltet und orientieren sich am europäischen Referenzzins des Euribors. So gesehen ist der variable KfW-Zinssatz an den europäischen Referenzzinssatz Euribor gekoppelt, aber diese Koppelung ist nicht zwingend bindend. Gerade in der Übergangszeit müsste jetzt gehandelt werden, um den Studierenden zu helfen, die in die staatliche Kreditfalle geraten sind und ohne Unterstützung da nicht wieder rauskommen. Matthias Anbuhl, der Vorstand des Deutschen Studierendenwerk (DSW)  spricht davon, dass Studienkredite mit höchster Vorsicht zu betrachten sind und immer das letzte Mittel der Wahl sein sollten. Wo sind wir als Gesellschaft angelangt, dass selbst der Vorstand des DSW vor den Knebelkreditverträgen der KfW warnt?! Es wirkt wie ein Kalkül der KfW, jetzt wieder das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zu verpflichten, Nothilfen für Studierende einzurichten. Es ist beschämend, dass eine staatliche Einrichtung wie die KfW auf Kosten von Studierenden derart berechnend agiert. Die KfW muss jetzt aktiv werden und endlicher ihrer staatlichen Verantwortung als Anstalt öffentlichen Rechts gerecht werden.

    Dazu Maximilian Haertel (stellvertretender LAK Sprecher):

    „Wir fordern die Konsolidierung durch einen Sonderzinsplan, um Studierenden durch einen fairen langfristigen Festzinssatz i.H.v. 3,9 % aus der Schuldenfalle zu helfen!“

    Geholfen werden könnte Studierenden durch eine Senkung des KfW-Zinssatzes. Sofern dies nicht möglich sein sollte, gäbe es noch die Möglichkeit der Konsolidierung durch Novation. Novation ist das Austauschen eines bisherigen Schuldverhältnisses durch ein neues. So werden die Forderungen des alten Schuldverhältnisses bedient und im neuen Schuldverhältnis könnte eine Festzinsrate in Höhe des Euribor (3,9 %) vereinbart werden. Wir fordern daher den KfW-Vorstandsvorsitzenden, Stefan Wintel und den weiteren KfW-Vorstand Katharina Herrmann, Melanie Kehr, Christiane Laibach, Bernd Loewen und Stefan Peiß dazu auf, jetzt einen Sonderzinsplan anzubieten, um Studierenden durch Konsolidierung mit einem fairen langfristigen Festzinssatz aus der Schuldenfalle zu helfen.

    Landes-Astenkonferenz Schleswig-Holstein

  • Der AStA Wunschbaum ist zurück!

    Der AStA Wunschbaum ist zurück!

    Die diesjährige Wunschbaumaktion startet! Wir freuen uns, dass wir die Wunschbaumaktion auch für dieses Jahr wieder durchführen können.

    Auf dieser Seite findest Du alle abgegebenen Wünsche. Wenn du beschenken möchtest, suche dir einen Wunsch aus und klicke auf “Wunsch erfüllen”.

    Nun kannst Du den Wunsch erfüllen und das Geschenk bis zum Dienstag12.12.2023 an der Hauptpforte der CAU (Adresse: Christian-Albrechts-Platz 4) in einer dafür vorgesehenen Kiste abgeben.

    Wenn du an der Wunschbaumaktion mit deinem Kind/deinen Kindern teilnehmen möchtest, fülle bis zum Freitag, 01.12.2023, (unter Angaben deiner Stu-Mail) online einen Wunschzettel je Kind aus.

  • Pressemitteilung zur Busbeschleunigung

    Pressemitteilung zur Busbeschleunigung

    Der AStA (Allgemeiner Studierendenausschuss) der Christian-Albrechts-Universität begrüßt die durch den Eigenbetrieb Beteiligung ausgearbeiteten Vorschläge zur Busbeschleunigung in Kiel ausdrücklich. Durch relativ einfache Maßnahmen wie Beispielsweise die Einrichtung von Busfahrstreifen oder adaptiven Ampelschaltungen kann der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) in Kiel noch weiter verbessert werden. Gerade zur Hauptverkehrszeiten kommt es in der Stadt zu Störungen des Busverkehrs. Bereits wenige Minuten Verzögerung können sich dabei auf das gesamte Busnetz auswirken, da dieses mittlerweile vor allem im Bereich des Hauptbahnhofs an der Kapazitätsgrenze betrieben wird. 

    „Nur zuverlässige Busse sind auch ein attraktives Verkehrsmittel und je attraktiver der Busverkehr wird, desto mehr Menschen steigen auch vom Auto in den Bus um“

    erläutert Laura Falk vom AStA-Vorstand. Die Christian-Albrechts-Universität ist mit ihren knapp 27.000 Studierenden und rund 3500 Mitarbeiter*innen der größte Bedarfsträger in Kiel. Forschende, Lehrende und vor allem Studierende sind auf einen funktionierenden und verlässlichen Busverkehr angewiesen. 

    Hauptverkehrsmittel der Kieler Studierenden ist jedoch auch weiterhin das Fahrrad.

    „Eine Verschlechterung der aktuellen Radverkehrsinfrastruktur ist für uns keine denkbare Option.“

    ergänzt Janes Schröder vom AStA-Infrastrukturreferat. Selbst nach Einrichtung komfortabler Parallelstrecken für Fahrradfahrende sollte auch auf ÖPNV-Hauptrouten immer eine sichere Option für den Radverkehr vorhanden sein.