Porträtfoto des neuen AStA Vorstands für 2026/27: von links nach rechts Sunny Marko Lorenz, Lea-Marie Lopau und Negin Amini.

Neuer AStA-Vorstand gewählt

Porträtfoto des neuen AStA Vorstands für 2026/27: von links nach rechts Sunny Marko Lorenz, Lea-Marie Lopau und Negin Amini.
Der neue AStA Vorstand für 2026/27: von links nach rechts Sunny Marko Lorenz, Lea-Marie Lopau und Negin Amini.

Auf der konstituierenden Sitzung des 84. Studierendenparlaments (StuPa) der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel wurden am Montagabend, den 06.07.2026, neben einem neuen StuPa-Präsidium auch die Mitglieder des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) gewählt. Das Studierendenparlament wird in der Wahlperiode 2026/27 aus acht Listen gebildet und besteht aus 21 Sitzen.

Den AStA-Vorstand für die Amtsperiode bis Juni 2027 bilden Lea-Marie Lopau, Sunny Marko Lorenz und Negin Amini.

Lea (Politikwissenschaft/Soziologie) war bereits in der letzten Legislatur im AStA-Vorstand tätig und tritt nun ihre zweite Amtszeit an. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf Chancengerechtigkeit im Studium sowie dem Abbau von Klassismus. Dabei spielt für sie auch die Erhöhung des Semesterbeitrags aufgrund der Verwaltungsgebühren eine zentrale Rolle.

„Die Unterfinanzierung der Hochschulen bedeutet mehr als kaputte Heizungen im Winter und kein funktionierenden W-LAN auf dem Campus. Wenn Studierenden aufgrund von Unterfinanzierung zusätzlich 60 € pro Semester abverlangt werden, wird damit der Zugang zu Bildung wieder eine Frage des Geldbeutels“

, kritisiert Lea.

Sunny (Sprache & Variation/historische Musikwissenschaft und Dänisch/WiPo auf Lehramt) bringt bereits umfangreiche Erfahrung aus der studentischen Selbstverwaltung mit und war Referent für Familie und Campus sowie Referent für studentische Ehrenamtliche. Sein Schwerpunkt lag dabei auf der Förderung des studentischen Engagements. Darüber hinaus ist Sunny Gründer des studentischen Chors aCAUnion e.V. und engagiert sich auch dort im Vorstand. Als Head of Senior League der Debating Society Germany e.V. setzt er sich außerdem für die Förderung von Schülerinnen und Schülern im kultivierten Meinungsaustausch, für internationales Verständnis sowie politische Bildung ein.

„Der Rückgang der studentischen Beteiligung betrifft alle Bereiche des universitären Lebens, sei es das kulturelle Leben am Campus, die Wiederbesetzung von Professuren oder die Hochschulpolitik. Es ist an der Zeit für mehr Sichtbarkeit dieser Strukturen zu sorgen und die Rahmenbedingungen für die Studierenden so zu gestalten, dass ein Engagement möglich wird“

, sagt Sunny.

Negin (Englisch/Geschichte auf Lehramt) möchte sich in ihrer Amtszeit besonders für einen offenen und sicheren Campus einsetzen. Für sie gehört eine klare Haltung gegen Rechtsextremismus und jede Form von Menschenfeindlichkeit zu den zentralen Aufgaben des AStA. Gleichzeitig möchte sie die Arbeit des AStA sichtbarer machen und den Austausch mit den Studierenden stärken. Berufliche Erfahrungen im Bildungsministerium, im Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung sowie im Studierendenwerk haben ihr Einblicke in Verwaltungsabläufe und Hochschulstrukturen vermittelt.

„Ein solidarisches Miteinander funktioniert nur, wenn wir laut werden. Wir müssen auf dem Campus eine klare, unmissverständliche Kante gegen rechts zeigen und aktiv für die Vielfalt unserer Studierendenschaft einstehen“

, betont Negin.

Der neue AStA Vorstand blickt mit großer Motivation auf die bevorstehende Amtszeit. Gemeinsam wollen die drei Vorstandsmitglieder die Interessen der Studierenden vertreten, den AStA als verlässliche Anlaufstelle stärken und sich für eine gerechte, vielfältige und lebendige Hochschule einsetzen.