Category: News

  • „Werden wir alle ausgespäht und abgehört?“ Diskussionsabend zum NSA-Untersuchungsausschuss

    „Werden wir alle ausgespäht und abgehört?“ Diskussionsabend zum NSA-Untersuchungsausschuss

    Am 18. Mai konnte wir Konstantin von Notz (MdB, Bündnis 90/Die GRÜNEN) und Martina Renner (MdB, Die LINKE), beide Obleute im NSA-Untersuchungsausschuss, zu einem Diskussionsabend zum Bundestagsuntersuchungsausschuss rund um die NSA-Affäre begrüßen. Unter der Fragestellung „Werden wir alle ausgespäht und abgehört?“ diskutierten beide mit rund 100 Gästen über die arbeit des Untersuchungsausschuss, politische Folgen aus der Affäre, die Rolle Edward Snowdens und mögliche zukünftige Entwicklungen.

    Wir bedanken uns herzlich bei unseren Berliner Referent*innen Gästen für die lebhafte Diskussion!

  • Reform des Medizinstudiums zu einem Gewinn für Studierende machen! | 17.05.2016

    Reform des Medizinstudiums zu einem Gewinn für Studierende machen! | 17.05.2016

    Zur Demostration und Infoveranstaltung der Fachschaft Medizin der CAU am 17.5 und bundesweiten Aktionen der Medizinfachschaften Fachschaften anlässlich des “Masterplans Medizinstudium 2020” der Bundesregierung erklären Jakob Voran, Mitglied der Fachschaft Medizin und Tilmann Schade, Referent für Studienangelegenheiten des Allgemeinen Studierendenausschusses der Universität Kiel:

    Reform des Medizinstudiums zu einem Gewinn für Studierende machen!

    “Es ist ein starkes Zeichen, dass sich bundesweit Fachschaften für Verbesserungen im Medizinstudium einsetzen – für Chancengleichheit und faire Bedingung bei der Zulassung. In Deutschland gibt es 35 öffentliche Hochschulen, die ein Medizinstudium anbieten und 35 verschiedene Zulassungsverfahren. Diese zu vereinheitlichen muss ein Ziel der Reform der Bundesregierung sein. Wir fordern ein Verfahren, dass neben der Abiturnote auch gesellschaftliches Engagement, Freiwilligendienste, vorhergehende Ausbildung und die individuelle Eignung berücksichtigt. Dabei soll ein einheitliches Verfahren die Chancengleichheit aller sicherstellen. Der AStA der CAU unterstützt die Fachschaft Medizin an der CAU in ihrem Einsatz ausdrücklich”, erklärt Tilmann Schade, Referent für Studienangelegenheiten im AStA der CAU.

    Jakob Voran als Vertreter der Fachschaft Medizin der CAU zu Kiel zeigt die Dringlichkeit dieser Reform anhand des praktischen Jahrs auf: “Das praktische Jahr (PJ) ist für uns die letzte Etappe der ärztlichen Ausbildung, bevor Patient*innen durch junge Ärzt*innen eigenverantwortlich behandelt werden. Daher ist eine einheitliche Aufwandsentschädigung in Höhe des BAföG-Höchstsatzes unabdingbar. Über eine 40-Stunden-Woche in der Klinik hinaus auch noch auf einen Nebenjob angewiesen zu sein, macht eine angemessene Vor- und Nachbereitung des Kliniktages unmöglich. Verbindliche Regelungen der Lehr- und Lernzeit sowie Verbesserungen in der Lehre kommen sowohl den angehenden Ärzt*innen, aber vor allem den Patient*innen zu Gute!”

    Die Aktion der Fachschaft Medizin beginnt am Dienstag, den 17.5. um 17:15 Uhr im Hörsaal der Chirurgie auf dem UKSH Campus in Kiel mit einem Vortrag des Vizepräsidenten für Externes der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. (bvmd) Malte L. Schmieding. An die Informationsveranstaltung schließt sich eine Demonstration vom UKSH-Campus mit dem Zielort Reventloubrücke an.

  • Tagungsbericht „All-In: Fachtagung zu barrierefreien Hochschulen“

    Tagungsbericht „All-In: Fachtagung zu barrierefreien Hochschulen“

    Zur Fachtagung „All-In: Fachtagung zu barrierefreien Hochschulen“ des Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen und dem Staatssekretär für Wissenschaft, Rolf Fischer, gibt es nun einen Tagungsbericht, welcher hier zum Nachlesen veröffentlicht wurde: https://www.landtag.ltsh.de/beauftragte/lb/publikationen/index.html

  • Jutebeutel „The problem is not that I see sexism everywhere, the problem is that you don’t“

    Jutebeutel „The problem is not that I see sexism everywhere, the problem is that you don’t“

    Zu unseren Vorträgen in Kooperation mit PINKSTINKS haben wir Jutebeutel designen lassen, quasi eine Botschaft gegen Sexismus zum mit sich Herumtragen. Den Beutel mit dem Aufdruck „The problem is not that I see Sexism everywhere, the problem is that you don’t“ könnt ihr beim Referat Sozialpolitik für 9,50 € kaufen, wovon 1 € als Spende an PINKSTINKS geht. Wenn ihr einen Beutel haben möchtet, meldet euch bei sopo@asta.uni-kiel.de.

    Foto: Jutebeutel: Anti-Sexismus

  • Dokumentation: Heuschrecken statt Steaks: Wie sieht die Zukunft unsere Ernährung aus?

    Dokumentation: Heuschrecken statt Steaks: Wie sieht die Zukunft unsere Ernährung aus?

    Am 26. April präsentierten wir zum zweiten Mal die Veranstaltung „Heuschrecken statt Steaks: Wie sieht die Zukunft unsere Ernährung aus?“ an der CAU! Die Präsentation von Ingrid, unserer Beauftragten für Ökologie, möchten wir euch hier gerne zur Verfügung stellen.

    Präsentation „Insekten als populäre und nachhaltige Grundlage der menschlichen Ernährung
    Download: Präsentation „Insekten als populäre und nachhaltige Grundlage der menschlichen Ernährung Download
  • kulturgrenzenlos: Tandemprojekt zwischen Studierenden und Geflüchteten

    kulturgrenzenlos: Tandemprojekt zwischen Studierenden und Geflüchteten

    Ganz nach dem Motto “Integration durch Freundschaft” sorgen wir von kulturgrenzenlos  dafür, dass sich Kieler Studierende und Geflüchtete in Tandems begegnen und neue Freundschaften entstehen.

    Eine gemeinsame Freizeitgestaltung und ein Austausch auf Augenhöhe stehen dabei im Vordergrund. Studierende und Geflüchtete bekommen die Möglichkeit andere Kulturen kennenzulernen, soziale Kontakte zu knüpfen und sich für ein weltoffenes Kiel zu engagieren.

    Du hast Lust im Team oder als Tandem mitzumachen? Dann schau vorbei auf www.kulturgrenzenlos.de

  • Fotodokumentation des Thementags Lehre: Anwesenheitspflicht

    Fotodokumentation des Thementags Lehre: Anwesenheitspflicht

    Am 14. April fand der Tag der Lehre statt! Das Präsidium und der AStA der CAU luden zu einem konstruktiven Austausch zwischen Lehrenden, Studierenden, Verwaltung und Politik rund um das Thema „Anwesenheitspflicht in der Universität“ ein.

    In den regulären Modulveranstaltungen wurde über das gegenseitige Lehr- und Lernverständnis und die Bedeutung von Anwesenheit und/oder Entscheidungsfreiheit diskutiert. Die entstandenen Mind-Maps, Pro- und Contra-Statements und Ähnliches wollen wir hier dokumentieren. Die Podiumsdiskussion im Frederik-Paulsen-Hörsaal des Audimax, an der Vertreter*innen der Lehrenden und Studierenden sowie des AStA, des Präsidiums und der Politik teilnahmen, brachte zuletzt eine intensive und offene Diskussion rund um „Gute Lehre“ und die Anwesenheitspflicht!

    Insgesamt war der Thementag ein guter Auftakt für weitere spannende Auseinandersetzungen rund um das Thema „Gute Lehre“. Jetzt gilt es, Lösungen für die vielen Fragen zu finden, die allesamt die Studienqualität beeinflussen. Denn die Abschaffung der Anwesenheitspflicht bringt noch keine gute Lehre – aber sie ist Teil des Weges dahin. Auf jeden Fall wird es in den nächsten Monaten an der CAU viele Gelegenheiten zur gemeinsamen Diskussion von Studierenden und Dozierenden über die Lehre geben, die wir nutzen sollten.

     

  • Informationen zur CAU Card

    Informationen zur CAU Card

    Im Sommersemester soll an der CAU die einheitliche CAU Card‬ eingeführt werden! Sie bietet folgende Funktionen: Ausweis mit Lichtbild, Semesterticket, Bezahlen in der Mensa, Bezahlen an Kopierern und Scannern, Bezahlen der Gebühren in der Zentralbibliothek, Angebote der Zentralbibliothek, Angebote im Rahmen des Hochschulsports.

    Auf der Karte ist ein Feld für ein Passfoto vorgesehen, welches ihr hier hochladen könnt: http://www.studium.uni-kiel.de/de/studium-organisieren/cau-card.

    Die Karte wird erst im Laufe des Sommersemester aktiviert, sodass bis dahin noch die alten Papier-Semestertickets und Studienausweise gültig sein werden. Der Versand der Semestertickets erfolgt durch die CAU ca. Mitte März. Studienbescheinigungen und weitere Studiendokumente können hier heruntergeladen werden: http://www.uni-kiel.de/hisinone.

    Der AStA hat sich über eine lange Zeit für eine einheitliche CAU Card eingesetzt und freut sich, dass auf unsere Initiative hin nun eine studierendenfreundliche Karte eingeführt wird. Zusammen mit der einheitlichen Service-Plattform HISinOne, welche zukünftig auch die Prüfungsverwaltung und Vorlesungsverzeichnis vereinen soll, wird die CAU damit ein großes Stück servicefreundlicher.

    Bei Problemen oder Nachfragen könnt ihr euch an das AStA-Referat Infrastructure oder an Herrn Dennert (CAU-Verwaltung) at any time.

  • Rede zum Frauen*kampftag

    Rede zum Frauen*kampftag

    Geschlechterrollen & Alltagssexismus

    Eigentlich kannst du es als junge Frau in Deutschland nur falsch machen.

    Trägst du ein Kopftuch, handelst du fremdbestimmt.

    Trägst du Minirock, bist du billig.

    Schminkst du dich nicht, machst du nichts aus dir.

    Schminkst du dir die Lippen rot, bietest du dich an.

    Bist du dick, bist du faul.

    Bist du dünn, bist du oberflächlich.

    Mädchen und Frauen befinden sich dauerhaft in Situationen, in denen sie beurteilt und bewertet werden.

    Hauptsache wir gefallen dem männlichen Blick. Dies wird uns unter Anderem durch haufenweise sexistische Werbung vermittelt. Attraktivität scheint dann das Lebensziel von Frauen sein zu sollen. Daraus wächst eine Wirtschaft, die darauf ausgelegt ist, eine idealisierte, perfektionierte Version von Frauen zu gestalten.

    Laurie Penny sagt dazu: „Wenn alle Frauen dieser Erde morgen früh aufwachen und sich in ihren Körpern wirklich wohl und kraftvoll fühlen, würde die Weltwirtschaft über Nacht zusammen brechen!“

    Feminismus befreit nicht nur Frauen aus einer dominanten Gesellschaft, sondern jeden Menschen aus unterdrückenden Mechanismen, die uns in unserem freien Leben einschränken!

    Jungs wurden anders erzogen, gewiss mit einigen Vorteilen. Ihnen wurde mehr zugetraut, mehr eigenes Erleben zugestanden. Aber auch sie haben unter strikten Rollenzuteilungen gelitten.

    Sei stark!

    Sei kein Mädchen!

    Sei ein Mann!

    Geh ins Büro, lass deine Frau das Kind erziehen!

    Alltagssexismus kann subtil und unauffällig sein. Oder er kann dominant Lebenswege verändern. Er schleicht sich in Erziehung und Entwicklung ein.

    In Schule, Ausbildung und Studium wirken sich strikte Rollenbilder aus. Während Mädchen vermittelt wird, dass sie besser in Textilkunde, als in Mathe sind, haben Männer es schwer, wenn sie weiblich konnotierte Ausbildungen wählen wollen.

    Wir sind als Frauen so sozialisiert worden, dass wir das Gefühl haben in einer Welt zu leben, die gefährlich für uns ist.

    Geh nicht alleine joggen!

    Geht nicht im Dunklen durch den Park!

    Meidet große Männergruppen!

    Meidet betrunkene Männergruppen!

    Meidet Männer generell!

    „Immer wachsam!“, würde Mad Eye Moody sagen.

    Wenn uns etwas passiert, laufen wir auch noch Gefahr, dass uns die Schuld zugeschoben wird.

    „Hättest halt nicht so ’nen kurzen Rock tragen sollen!“

    Damit entschuldigt man sexuelle Übergriffe; anzügliche Bemerkungen, Begrabschen bis hin zu Nötigungen und Gewalt.

    Diese Sachen können Männer heutzutage sogar in Kursen der sogenannten pickup-Artists lernen. Ein „Nein“ wird hier nicht akzeptiert, stattdessen werden Frauen nötigenfalls mit Gewalt unterworfen. Birthe Rohles von Terre des femmes meint dazu: „Sexuelle Verfügbarkeit und überzogene Geschlechterstereotypen sind die Basis von Diskriminierung. Und Diskriminierung ist die Basis von Gewalt.“

    Versteht uns nicht falsch;

    wir sehen sehr wohl den Fortschritt der Gesellschaft. Auch Männer haben erkannt, dass der Feminismus ihnen hilft.

    Es gibt groß angelegte Kampagnen wie „It’s on us!“ und „He for She“. Mittlerweile gibt es Professorinnen, Managerinnen, eine Bundeskanzlerin. Väter, die zu Hause bleiben, Socken stricken und Kleider anziehen.

    Aber hier ist der Weg noch lange nicht zu Ende.

    Tatsächliche Gleichberechtigung der Geschlechter und die Auflösung anderer Diskriminierungsmechanismen bleibt eine anspruchsvolle Aufgabe, für die wir weiterhin kämpfen müssen und werden! Sodass alle Menschen selbstbestimmt Entscheidungen treffen und unkommentiert leben können.

    Wir stehen ein für ein freies Leben in gegenseitigem Vertrauen und Verantwortung füreinander!

  • Präsentation „Der AStA im Wintersemester 2015/2016“

    Präsentation „Der AStA im Wintersemester 2015/2016“

  • Kooperation mit ZEBRA e.V. gestartet: Beratung für Betroffene rechter Angriffe

    Kooperation mit ZEBRA e.V. gestartet: Beratung für Betroffene rechter Angriffe

    Seit Anfang Januar kooperieren wir mit Zebra e.V., dem Zentrum für Betroffene rechter Angriffe, und bekämpfen noch aktiver jede Form von Rassismus auf dem Campus!

    Wir bieten Montags zwischen 14.00-16.00 Uhr im AStA-Büro Mensa 1 eine offene Sprechstunde für Opfer, Angehörige und Zeug*innen an. Ein breites Workshop- und Präventionsprogramm, an dem alle Studierenden teilnehmen können, wird folgen.

    Im Rahmen der Sprechstunde an der Universität Kiel stehen wir allen Betroffenen von rechten Übergriffen zur Seite. Dazu gehören Beleidigungen, Drohungen (auch digital), Sachbeschädigungen und tätliche Angriffe. Konkret informieren wir über rechtliche Möglichkeiten, wie Anzeige, Nebenklage oder Opferschutz. Wir begleiten bei Bedarf zu Polizei, Ämtern und Anwält*innen. Bei Gerichtsverfahren sind wir an eurer Seite. Zudem unterstützen wir bei der psychischen Aufarbeitung der Tat.

    Als bundesweit erste Studierendenvertretung bieten wir damit eine professionelle Anlaufstelle für Studierende – was selbstverständlich die Uni nicht aus Pflicht entbindet, ihrerseits Maßnahmen gegen jegliche Form von Gewalt auf dem Campus zu ergreifen.