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  • kulturgrenzenlos: Tandemprojekt zwischen Studierenden und Geflüchteten

    kulturgrenzenlos: Tandemprojekt zwischen Studierenden und Geflüchteten

    Ganz nach dem Motto “Integration durch Freundschaft” sorgen wir von kulturgrenzenlos  dafür, dass sich Kieler Studierende und Geflüchtete in Tandems begegnen und neue Freundschaften entstehen.

    Eine gemeinsame Freizeitgestaltung und ein Austausch auf Augenhöhe stehen dabei im Vordergrund. Studierende und Geflüchtete bekommen die Möglichkeit andere Kulturen kennenzulernen, soziale Kontakte zu knüpfen und sich für ein weltoffenes Kiel zu engagieren.

    Du hast Lust im Team oder als Tandem mitzumachen? Dann schau vorbei auf www.kulturgrenzenlos.de

  • Fotodokumentation des Thementags Lehre: Anwesenheitspflicht

    Fotodokumentation des Thementags Lehre: Anwesenheitspflicht

    Am 14. April fand der Tag der Lehre statt! Das Präsidium und der AStA der CAU luden zu einem konstruktiven Austausch zwischen Lehrenden, Studierenden, Verwaltung und Politik rund um das Thema „Anwesenheitspflicht in der Universität“ ein.

    In den regulären Modulveranstaltungen wurde über das gegenseitige Lehr- und Lernverständnis und die Bedeutung von Anwesenheit und/oder Entscheidungsfreiheit diskutiert. Die entstandenen Mind-Maps, Pro- und Contra-Statements und Ähnliches wollen wir hier dokumentieren. Die Podiumsdiskussion im Frederik-Paulsen-Hörsaal des Audimax, an der Vertreter*innen der Lehrenden und Studierenden sowie des AStA, des Präsidiums und der Politik teilnahmen, brachte zuletzt eine intensive und offene Diskussion rund um „Gute Lehre“ und die Anwesenheitspflicht!

    Insgesamt war der Thementag ein guter Auftakt für weitere spannende Auseinandersetzungen rund um das Thema „Gute Lehre“. Jetzt gilt es, Lösungen für die vielen Fragen zu finden, die allesamt die Studienqualität beeinflussen. Denn die Abschaffung der Anwesenheitspflicht bringt noch keine gute Lehre – aber sie ist Teil des Weges dahin. Auf jeden Fall wird es in den nächsten Monaten an der CAU viele Gelegenheiten zur gemeinsamen Diskussion von Studierenden und Dozierenden über die Lehre geben, die wir nutzen sollten.

     

  • AStA präsentiert Campusfestival gegen Rassismus

    AStA präsentiert Campusfestival gegen Rassismus

    Gemeinsam für mehr Solidarität: Der AStA Uni Kiel und die Konzertreihe SQUAWK SQUAWK präsentieren am 21. Mai 2016 zum ersten Mal ein festival contre le racisme an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Das festival contre le racisme ist ein politisches Festival gegen Rassismus und Diskriminierung. Mit einem Campus Open Air und einem Empowerment Workshop will der Allgemeine Studierendenausschuss auf rassistische Zustände aufmerksam machen und zu mehr Solidarität und Refugee Support aufrufen.

    Das Programm startet am 20. Mai ab 13 Uhr mit einem Empowerment Workshop gegen Rassismus: Gemeinsam mit ReachOut, Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt aus Berlin, werden individuelle Strategien gegen Rassismus und Ausgrenzung reflektiert und Formen der Gegenwehr entwickelt. Anmeldungen unter kultur@asta.uni-kiel.de.

    Höhepunkt des Festivals bildet das Campus Open Air Konzert – umsonst und draußen! – am Samstag, den 21. Mai auf dem Vorplatz des Audimax. Ab 15 Uhr stehen lokale Acts wie Reggaedemmi, Jennifer Gegenläufer and The Detectors live auf der Bühne. Refpolk & Daisy Chain liefern feinsten Rap aus Berlin und Athen und Love A sorgen für die nötige Portion Punkrock. Abgerundet wird das Line Up von Fjørt, die auch beim diesjährigen Hurricane am Start sind. Für vegane und vegetarische Leckereien und ausreichend Getränke ist gesorgt. Zudem stellen sich verschiedene Gruppen mit ihrer kritischen, antirassistischen Arbeit an ihren eigenen Info-Ständen vor, darunter nara – Netzwerk antirassistische Aktion Kiel, Viva con Agua Kiel, die ZBBS – Zentrale Bildungs- und Beratungsstelle für MigrantInnen und Zebra e.V. – Zentrum für Betroffene rechter Angriffe.

    Timetable:

    15:00 REGGEADEMMI

    16:00 JENNIFER GEGENLÄUFER

    17:00 THE DETECTORS

    18:15 REFPOLK & DAISY CHAIN

    19:45 LOVE A

    21:15 FJøRT

  • Gute Lehre ohne Anwesenheitspflicht? Thementag an der Kieler Universität am 14. April | 05.04.2016

    Gute Lehre ohne Anwesenheitspflicht? Thementag an der Kieler Universität am 14. April | 05.04.2016

    Im vergangenen Jahr wurde mit der Novelle des Hochschulgesetzes Schleswig-Holstein die Anwesenheitspflicht in Lehrveranstaltungen abgeschafft. Nach einer öffentlichen Debatte über Für und Wider dieser Regelung will die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) am Donnerstag, 14. April, die möglichen Konsequenzen und die Umsetzung des Gesetzestextes in der Praxis diskutieren. Gemeinsam laden das Präsidium und der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) alle Dozentinnen, Dozenten und Studierenden ein, sich mit Vor- und Nachteilen der Anwesenheitspflicht und der Umsetzung in ihren Lehrveranstaltungen auseinanderzusetzen. Über die Mittagszeit bietet der AStA an Informationsständen in den Mensen weitere Gelegenheit zum Meinungsaustausch. Am Abend, ab 18 Uhr im Auditorium Maximum, Christian-Albrechts-Platz 2, werden die Ergebnisse des Tages und die verschiedenen Standpunkte in einer öffentlichen Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern der Politik, der Studierenden, der Lehrenden, des Präsidiums und der Verwaltung thematisiert.

    Kernpunkte der Diskussion sind auf der einen Seite die Sorgen um die Qualität der Lehre, der „das gemeinsame Diskutieren und Erarbeiten von Denk- und Arbeitsweisen in der Wissenschaft sowie das sachlogische Aufbauen von Lernangeboten zu Grunde liegt“, betont Professorin Ilka Parchmann, Vizepräsidentin der CAU. Beides sei nur schwer ohne verlässliche und kontinuierliche Anwesenheit und die aktive Teilnahme der Studierenden erreichbar. Auf der anderen Seite könne die Universität die Abschaffung der Anwesenheitspflicht als Chance begreifen, hält Paulina Spiess, Vorstand des AStA, dagegen: „Ein konstruktives Lernklima lebt vom gegenseitigen Interesse an den Themen und nicht von der Zahl an Studierenden in einem Seminar oder einer Veranstaltung. Die Arbeitsweisen von Studierenden sind unterschiedlich, sie erhalten durch die gesetzliche Regelung die Möglichkeit zum selbstbestimmten Lernen.“

    Medienvertreterinnen und -vertreter sind herzlich zur Podiumsdiskussion und zur Begleitung des Thementages eingeladen. Bitte melden Sie Ihre Teilnahme bis 13. April an unter presse@uv.uni-kiel.de oder unter 0431/880-2104. Interviews werden auf Anfrage auch vor der Podiumsdiskussion vermittelt.

    Ein Foto steht zum Download bereit:

    Archivfoto/Copyright: Kröger/Dorfmüller, CAU

    Weitere Informationen unter:

    www.facebook.com/events/1677093549230782/

    Teaser-Video

    Programmübersicht am 14.4.2016

    ganztägig: Diskussionen zur Anwesenheitspflicht in den regulären Lehrveranstaltungen

    12:00 bis 14:00 Uhr: Aktion in den Mensen I, II und Technische Fakultät: Informationsstände & Meinungsaustausch

    17:30 Uhr: Einlass, Audimax, Christian-Albrechts-Platz 2: Ausstellung der Ideensammlungen und Meinungen im Foyer

    18:00: Beginn Podiumsdiskussion, Moderation: Dr. Boris Pawlowski

    Begrüßung

    • Professorin Anja Pistor-Hatam, Präsidium CAU
    • Paulina Spiess, Vorstand AStA

    Podiumsgäste

    • Anke Erdmann, Vorsitzende des Bildungsausschusses
    • Professorin Ilka Parchmann, Vizepräsidentin CAU
    • Tilmann Schade, Bereich Studienangelegenheiten AStA
    • Professor Timo Reuvekamp-Felber, Germanistisches Seminar und Vertreter der Philosophischen Fakultät
    • Christin Hartwig, Leiterin der Akademischen Abteilung der CAU

    19:30 Uhr Austausch im Foyer des Audimax

    Contact

    Allgemeiner Studierendenausschuss (AStA) der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

    Vorstand: Paulina Spiess, Sophia Schiebe

    Westring 385, 24118 Kiel, Telefon: 0431/880-5062, Fax: 0431/880-1721

    E-Mail: vorstand@asta.uni-kiel.de

    Web: www.asta.uni-kiel.de Facebook: www.facebook.com/AStAUniKiel Twitter: @AStAUniKiel

     

    Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

    Presse, Kommunikation und Marketing, Dr. Boris Pawlowski, Text: Claudia Eulitz

    Postanschrift: D-24098 Kiel, Telefon: (0431) 880-2104, Telefax: (0431) 880-1355

    E-Mail: presse@uv.uni-kiel.de, Internet: www.uni-kiel.de

    Twitter: x.com/kieluni, Facebook: www.facebook.com/kieluni 

  • Informationen zur CAU Card

    Informationen zur CAU Card

    Im Sommersemester soll an der CAU die einheitliche CAU Card‬ eingeführt werden! Sie bietet folgende Funktionen: Ausweis mit Lichtbild, Semesterticket, Bezahlen in der Mensa, Bezahlen an Kopierern und Scannern, Bezahlen der Gebühren in der Zentralbibliothek, Angebote der Zentralbibliothek, Angebote im Rahmen des Hochschulsports.

    Auf der Karte ist ein Feld für ein Passfoto vorgesehen, welches ihr hier hochladen könnt: http://www.studium.uni-kiel.de/de/studium-organisieren/cau-card.

    Die Karte wird erst im Laufe des Sommersemester aktiviert, sodass bis dahin noch die alten Papier-Semestertickets und Studienausweise gültig sein werden. Der Versand der Semestertickets erfolgt durch die CAU ca. Mitte März. Studienbescheinigungen und weitere Studiendokumente können hier heruntergeladen werden: http://www.uni-kiel.de/hisinone.

    Der AStA hat sich über eine lange Zeit für eine einheitliche CAU Card eingesetzt und freut sich, dass auf unsere Initiative hin nun eine studierendenfreundliche Karte eingeführt wird. Zusammen mit der einheitlichen Service-Plattform HISinOne, welche zukünftig auch die Prüfungsverwaltung und Vorlesungsverzeichnis vereinen soll, wird die CAU damit ein großes Stück servicefreundlicher.

    Bei Problemen oder Nachfragen könnt ihr euch an das AStA-Referat Infrastructure oder an Herrn Dennert (CAU-Verwaltung) at any time.

  • Rede zum Frauen*kampftag

    Rede zum Frauen*kampftag

    Geschlechterrollen & Alltagssexismus

    Eigentlich kannst du es als junge Frau in Deutschland nur falsch machen.

    Trägst du ein Kopftuch, handelst du fremdbestimmt.

    Trägst du Minirock, bist du billig.

    Schminkst du dich nicht, machst du nichts aus dir.

    Schminkst du dir die Lippen rot, bietest du dich an.

    Bist du dick, bist du faul.

    Bist du dünn, bist du oberflächlich.

    Mädchen und Frauen befinden sich dauerhaft in Situationen, in denen sie beurteilt und bewertet werden.

    Hauptsache wir gefallen dem männlichen Blick. Dies wird uns unter Anderem durch haufenweise sexistische Werbung vermittelt. Attraktivität scheint dann das Lebensziel von Frauen sein zu sollen. Daraus wächst eine Wirtschaft, die darauf ausgelegt ist, eine idealisierte, perfektionierte Version von Frauen zu gestalten.

    Laurie Penny sagt dazu: „Wenn alle Frauen dieser Erde morgen früh aufwachen und sich in ihren Körpern wirklich wohl und kraftvoll fühlen, würde die Weltwirtschaft über Nacht zusammen brechen!“

    Feminismus befreit nicht nur Frauen aus einer dominanten Gesellschaft, sondern jeden Menschen aus unterdrückenden Mechanismen, die uns in unserem freien Leben einschränken!

    Jungs wurden anders erzogen, gewiss mit einigen Vorteilen. Ihnen wurde mehr zugetraut, mehr eigenes Erleben zugestanden. Aber auch sie haben unter strikten Rollenzuteilungen gelitten.

    Sei stark!

    Sei kein Mädchen!

    Sei ein Mann!

    Geh ins Büro, lass deine Frau das Kind erziehen!

    Alltagssexismus kann subtil und unauffällig sein. Oder er kann dominant Lebenswege verändern. Er schleicht sich in Erziehung und Entwicklung ein.

    In Schule, Ausbildung und Studium wirken sich strikte Rollenbilder aus. Während Mädchen vermittelt wird, dass sie besser in Textilkunde, als in Mathe sind, haben Männer es schwer, wenn sie weiblich konnotierte Ausbildungen wählen wollen.

    Wir sind als Frauen so sozialisiert worden, dass wir das Gefühl haben in einer Welt zu leben, die gefährlich für uns ist.

    Geh nicht alleine joggen!

    Geht nicht im Dunklen durch den Park!

    Meidet große Männergruppen!

    Meidet betrunkene Männergruppen!

    Meidet Männer generell!

    „Immer wachsam!“, würde Mad Eye Moody sagen.

    Wenn uns etwas passiert, laufen wir auch noch Gefahr, dass uns die Schuld zugeschoben wird.

    „Hättest halt nicht so ’nen kurzen Rock tragen sollen!“

    Damit entschuldigt man sexuelle Übergriffe; anzügliche Bemerkungen, Begrabschen bis hin zu Nötigungen und Gewalt.

    Diese Sachen können Männer heutzutage sogar in Kursen der sogenannten pickup-Artists lernen. Ein „Nein“ wird hier nicht akzeptiert, stattdessen werden Frauen nötigenfalls mit Gewalt unterworfen. Birthe Rohles von Terre des femmes meint dazu: „Sexuelle Verfügbarkeit und überzogene Geschlechterstereotypen sind die Basis von Diskriminierung. Und Diskriminierung ist die Basis von Gewalt.“

    Versteht uns nicht falsch;

    wir sehen sehr wohl den Fortschritt der Gesellschaft. Auch Männer haben erkannt, dass der Feminismus ihnen hilft.

    Es gibt groß angelegte Kampagnen wie „It’s on us!“ und „He for She“. Mittlerweile gibt es Professorinnen, Managerinnen, eine Bundeskanzlerin. Väter, die zu Hause bleiben, Socken stricken und Kleider anziehen.

    Aber hier ist der Weg noch lange nicht zu Ende.

    Tatsächliche Gleichberechtigung der Geschlechter und die Auflösung anderer Diskriminierungsmechanismen bleibt eine anspruchsvolle Aufgabe, für die wir weiterhin kämpfen müssen und werden! Sodass alle Menschen selbstbestimmt Entscheidungen treffen und unkommentiert leben können.

    Wir stehen ein für ein freies Leben in gegenseitigem Vertrauen und Verantwortung füreinander!

  • Präsentation „Der AStA im Wintersemester 2015/2016“

    Präsentation „Der AStA im Wintersemester 2015/2016“

  • Kooperation mit ZEBRA e.V. gestartet: Beratung für Betroffene rechter Angriffe

    Kooperation mit ZEBRA e.V. gestartet: Beratung für Betroffene rechter Angriffe

    Seit Anfang Januar kooperieren wir mit Zebra e.V., dem Zentrum für Betroffene rechter Angriffe, und bekämpfen noch aktiver jede Form von Rassismus auf dem Campus!

    Wir bieten Montags zwischen 14.00-16.00 Uhr im AStA-Büro Mensa 1 eine offene Sprechstunde für Opfer, Angehörige und Zeug*innen an. Ein breites Workshop- und Präventionsprogramm, an dem alle Studierenden teilnehmen können, wird folgen.

    Im Rahmen der Sprechstunde an der Universität Kiel stehen wir allen Betroffenen von rechten Übergriffen zur Seite. Dazu gehören Beleidigungen, Drohungen (auch digital), Sachbeschädigungen und tätliche Angriffe. Konkret informieren wir über rechtliche Möglichkeiten, wie Anzeige, Nebenklage oder Opferschutz. Wir begleiten bei Bedarf zu Polizei, Ämtern und Anwält*innen. Bei Gerichtsverfahren sind wir an eurer Seite. Zudem unterstützen wir bei der psychischen Aufarbeitung der Tat.

    Als bundesweit erste Studierendenvertretung bieten wir damit eine professionelle Anlaufstelle für Studierende – was selbstverständlich die Uni nicht aus Pflicht entbindet, ihrerseits Maßnahmen gegen jegliche Form von Gewalt auf dem Campus zu ergreifen.

  • Änderung bei der Ermäßigung Autokraftfahrten Kiel Berlin

    Änderung bei der Ermäßigung Autokraftfahrten Kiel Berlin

    Die Ermäßigung des Semestertickets ist auf der Linie der Autokraft Kiel-Berlin ist nur noch bis zum Ende des Wintersemesters (31.03.2016) gültig. Aufgrund fehlender Anerkennung seitens des neuen Linienbetreibers ab Anfang des Jahres müsst Ihr Euch jedoch ein reguläres Ticket zu den vom neuen Betreiber (BEX Berlin) vorgegebenen Preisen (im Bus oder auf www.berlinlinienbus.de) kaufen. Die Autokraft erstattet Euch dann auf Antrag den Differenzbetrag vom tatsächlich gezahlten Betrag zu den in der bisherigen Preise (16€ für eine Einzelfahrkarte, 30€ für eine Rückfahrkarte) zuzüglich eines pauschalen Verwaltungsaufwandes von 5€. Dafür müsst Ihr dieses formlos bei der Autokraft per Post oder per Mail beantragen. Schickt dafür bitte eine Kopie bzw. einen Scan des Fahrscheins und des gültigen Studentenausweises sowie eine gültige Kontoverbindung (Bank, IBAN und BIC) an die Autokraft.

    Möglich ist dies

    1.) per Post:

    Autokraft GmbH

    z.H Frau Anneke Borchert

    Bunsenstraße 2

    24145 Kiel

    or,

    2.) per Mail

    anneke.borchert@autokraft.de

    Sollten Fragen oder Probleme aufkommen, wendet Euch bitte an die genannte Mailadresse.

  • Neues Hochschulgesetz

    Neues Hochschulgesetz

    Für die Hochschulen in Schleswig-Holstein wird sich in nächster Zeit einiges ändern. Grund hierfür ist das neue Hochschulgesetz, welches am 17.12.2015 schleswig-holsteinischen Landtag beschlossen wurde. Als AStA haben wir uns über einen langen Zeitraum auf verschiedenen Ebenen in die Diskussion eingebracht und konnten mehrere Verbesserungen für uns Studierende erfolgreich durchsetzen.

    Das neue Hochschulgesetz („HSG) sieht unter anderem die Abschaffung der Anwesenheitspflicht in allen Lehrveranstaltungen außer Laborpraktika, Exkursionen, Sprachkursen und vergleichbaren Veranstaltungen vor. Wir begrüßen diese Maßnahme ausdrücklich, da sie das Studium wieder selbstbestimmter und menschlicher macht. Wir glauben fest daran, dass Studierende freiwillig und mit Freude studieren und auch weiterhin aktiv an Lehrveranstaltungen teilnehmen werden. Die Anwesenheitspflicht stammt aus der Zeit der „Sitzscheine“ in Diplom- und Magisterstudiengängen und ist im Zeitalter der Bachelor-/Masterstudiengänge, in denen jedes Modul eine Prüfung enthält, weder notwendig noch als Leistungsanforderung sinnvoll. Im Gegenteil: Sie stellt ein großes Hindernis für Studierende mit Beeinträchtigungen, Kindern oder Pflegeaufgaben dar.

    Ein weiterer für uns wichtiger Punkt war und ist der Ausbau der demokratischen Partizipation aller Statusgruppen an der Hochschule. Hierbei war unsere Forderung, einen paritätisch mit Professor*innen, Mitarbeiter*innen und Studierenden besetzten Erweiterten Senat zu schaffen. Dieser erweiterte Senat hätte in allen Fragen zu entschieden, die nicht unmittelbar den verfassungsrechtlich geschützten Kernbereich von Forschung & Lehre beträfen. Zwar wurde im aktuellen Entwurf der Erweiterte Senat geschaffen, jedoch hat dieser nur sehr beschränkte Kompetenzen und alle wichtigen Entscheidungen, etwa die Wahl der Präsidiumsmitglieder, Entscheidungen über (Prüfungs-)Ordnungen und die Verfassung der Universität usw. werden weiterhin im Senat gefällt. Hier haben die Professor*innen immer eine absolute Mehrheit der Stimmen.

    Weitere aus unserer Sicht positive Änderungen ergeben sich in folgenden Punkten:

    • Hochschule soll ein offener Raum für alle Menschen sein! Dieser lobenswerten Zielvorstellung wird durch die Einführung einer für die CAU hauptamtlichen Diversity-Beauftragung Rechnung getragen. Sie soll Anlaufstelle für bislang marginalisierte Gruppen der Studierenden sein, Beratung bieten und die Öffnung der Hochschulen für neue Studierendengruppen vorantreiben.
    • The erleichterte Zugang zur Hochschule für Geflüchtete und beruflich Qualifizierte wird von uns ebenfalls begrüßt, da auch diese Maßnahme zur Öffnung der Hochschule für neue Studierendengruppen beiträgt.
    • Ein weiterer Schritt hin zu einer offenen Hochschule ist, dass Sitzungen nun public und so für alle Interessierten transparent nachvollziehbar sind. In begründeten Fällen, wie z.B. Personaldebatten oder Beratungen über Entwicklungsstrategien, besteht auch weiterhin die Möglichkeit, nicht-öffentlich oder nur hochschulöffentlich zu tagen.
    • Die mit dem Gesetz eingeführte Ethikkommission als Unterausschuss des Senats, unter Beteiligung der Studierenden, ist zwar keine Zivilklausel, bietet aber dennoch die Möglichkeit, einen Überblick über Forschungsvorhaben aus Drittmitteln zu gewinnen und die Diskussion über Verantwortung von Forschung auf dem Campus zu führen. Die Möglichkeit, einzelne Projekte im Rahmen dieser Ethikkomission zu diskutieren begrüßen wir ausdrücklich.
    • Die neue Verteilung von Kompetenzen zwischen Hochschulrat und (Erweitertem) Senat sorgt für eine klare Rollenverteilung zwischen beiden Gremien: Der Hochschulrat als beratendes Gremium mit dem Blick auf Entwicklung und Profil der Hochschule und der Senat als Entscheidungsgremium. Damit wird ein “Hineinregieren” des Hochschulrates verhindert und diesem gleichzeitig eine sinnvolle Beratungsfunktion zuteil. In wesentlichen Entscheidungen wie z.B. der Beschlussfassung über den Struktur- und Entwicklungsplan muss die Zustimmung beider Gremien erfolgen, sodass eine intensive Diskussion aus verschiedenen Blickwinkeln heraus gewährleistet wird.
    • Der neue Rechtsstatus der Fachschaften ist für die alltägliche Arbeit der Studierendenvertretung ein großer Fortschritt, da diese somit rechtsgeschäftsfähig gemacht werden und eigenständiger handeln können.
    • The studentische Beteiligung in Findungskommissionen wird ebenfalls im neuen Gesetz gesichert und bietet den Studierenden die Chance, bei grundlegenden personellen Entscheidungen mit zu wirken und damit auch zur Entwicklung der Hochschule beizutragen.
  • Neues Hochschulgesetz: Das moderne ABC der Hochschulpolitik | 18.12.2015

    Neues Hochschulgesetz: Das moderne ABC der Hochschulpolitik | 18.12.2015

    Zum heute im Schleswig-Holsteinischen Landtag verabschiedeten Hochschulgesetz erklärt Sophia Schiebe, Vorstand des AStA der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel:

    “Das heute verabschiedete Hochschulgesetz tut gut! Es tut Studierenden gut, die selbstbestimmt und freiheitlich studieren wollen. Es tut Studierenden gut, die ihre Hochschulen gleichberechtigt mitgestalten wollen. Es tut allen Studierenden gut, da die Hochschulen mit der Förderung des Diversity-Ansatzes offener werden für eine heterogene Studierendenschaft. Es tut Beschäftigten durch die Verankerung eines Kodex’ zur guten Arbeit gut. Es tut gut, da aus Drittmitteln finanzierte Forschungsvorhaben nun transparenter einsehbar sind. Wir begrüßen dieses neue Gesetz
    ausdrücklich, denn es zeigt auch, dass am Ende gute Argumente entscheiden. Wir haben das Gesetzgebungsverfahren von Beginn an mit unseren Forderungen und Argumenten begleitet und mussten daher nicht kurz vor Toreschluss in panische Eskalation verfallen. Dieses Gesetz bringt die Hochschulen und das Studium in die richtige Richtung voran, wenngleich es erst der Auftakt zu einem grundlegenden Wandel sein kann. Der paritätisch besetzte erweiterte Senat muss mit weiteren Kompetenzen ausgestattet werden, die Abschaffung der Anwesenheitspflicht ausgestaltet werden. Dafür werden wir uns hochschulintern und gegebenenfalls landespolitisch weiter einsetzen.”

    AStA-Vorstand Paulina Spiess kommentiert die heutige politische Auseinandersetzung im Landtag: “CDU und FDP unterstellen Studierenden entweder pauschal zu lange in der Kneipe zu sitzen oder nicht rechtzeitig aufstehen zu wollen und deshalb die Abschaffung der Anwesenheitspflicht zu fordern. Die PIRATEN unterstellen den größten und derzeit gleichzeitig benachteiligten Gruppen der Hochschule Partikularinteressenvertretung zu betreiben. Diese Unterstellungen sind bösartig. Sie fußen offenbar auf eigener Erfahrung – mit dem heutigen Vollzeitjob Studium hat dies alles nichts zu tun. Auch die blanke Unkenntnis über die Vergabe von Leistungspunkten im Bachelor-/Masterstudiensystem wurde offensichtlich, wenn die FDP behauptet, für bloße Anwesenheit bekäme man Punkte. Dafür sind vor und nach dem neuen Hochschulgesetz Prüfungen notwendig. Gleichzeitig müssen 63% der Studierenden arbeiten, um sich ihr Studium finanzieren zu können. Studierende mit Kindern, zu pflegenden Angehörigen oder anderen familiären Verpflichtungen und auch auf allen anderen Studierenden lastet neben dem Schreiben von Hausarbeiten oder Lernen für die Klausuren ein enormer Druck. Ein Teil dieses unproduktiven Drucks wird mit dem neuen Hochschulgesetz genommen.”