Blog

  • Meer ist nicht genug (Rede zum Hochschulempfang der Stadt Kiel, 21.11.2017)

    Meer ist nicht genug (Rede zum Hochschulempfang der Stadt Kiel, 21.11.2017)

    Sehr geehrter Stadtpräsident Tovar, sehr geehrter Oberbürgermeister Kämpfer, sehr geehrte Gäste, liebe Menschen aus dem AStA,

    herzlichen Dank für die Gelegenheit, hier heute Abend den Raum für ein paar Worte zu bekommen. Wir schätzen dies sehr.

    Wir schätzen überhaupt grundsätzlich die Tatsache, dass wir in Kiel studieren. Kiel gewinnt als Stadt zwar keinen Schönheitspreis, aber für Studierende hat sie viele Vorteile:

    Es ist schön, dass man vieles zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen kann, man fühlt sich selten verloren. Und es gibt Schiffe. Gut, Schiffe sind für den Großteil der Studierenden, die sich ja in großer Zahl aus Schleswig-Holstein rekrutieren, jetzt kein ungewöhnlicher Anblick… aber für alle, die von unterhalb des Weißwurstäquators namens Elbe kommen, sind sie eine tolle Attraktion.

    Wenn man Studierende danach fragt, was ihnen am Studium an Kiel besonders gefällt, wird die Nähe zum Wasser immer als einer der ersten Punkte genannt.

    Wo hat man sonst die Möglichkeit, kurz nach Skandinavien rüberzuhüpfen, am Wasser entlang zur Hochschule zu kommen, gleichzeitig ein vielfältiges Angebot an Studienmöglichkeiten, wissenschaftlicher Weiterbildung und die Nähe zum politischen Zentrum des Landes?

    Insbesondere, wenn es um die Herausforderungen für Studierende geht, freuen wir uns darüber, wenn die Stadt Kiel aktiv auf uns zugeht und mit uns zusammen an Lösungen arbeitet. Hier ist insbesondere das Feld des Studentischen Wohnens zu benennen. Seit Jahren wird es für Studierende – und auch andere gesellschaftliche Gruppen – immer schwieriger, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Vor allem für Erstsemester, die neu in die Stadt kommen, und internationale Studierende wird die Situation immer unhaltbarer.

    Eines unserer AStA-Mitglieder hat vor ein paar Monaten ein freies Zimmer angeboten und bekam 150 (!) Anfragen von Interessierten. Und dies ist kein Einzelfall.

    Hier hilft es auch nicht, darauf zu verweisen, dass es möglich ist, in die Randlagen und das Umland auszuweichen. Denn bei allem Verständnis, das inzwischen für die katastrophale Wohnraumsituation entstanden ist, fehlt es doch am Bewusstsein dafür, dass es für eine gute Wohnsituation auch einer guten Infrastruktur im Öffentlichen Nahverkehr bedarf. Hier hat Kiel ebenfalls noch deutliches Ausbaupotential.

    Haben Sie mal versucht, abends oder am Wochenende zur Uni zu kommen? Für Studierende endet der Studienalltag nicht um 20 Uhr und schon gar nicht am Wochenende. Dies wird jedoch in der Erreichbarkeit des Campus mit dem Öffentlichen Nahverkehr wenig bis gar nicht abgebildet. Und nicht alle Studierende haben die Möglichkeit, per Fahrrad an die Uni zu kommen.

    Studierende brauchen jedoch eine gute soziale Infrastruktur rund um ihre Hochschule. Ohne diese kann ein Studium nicht gelingen. Das Studium ist herausfordernd genug.

    Wir befinden uns in einer Zeit, in der es Studierenden immer mehr an finanzieller Unterstützung mangelt, in der die Hochschulen den Studien-und Prüfungsdruck nicht mehr abbauen, sondern steigern.  Das Verständnis für die Herausforderungen im Studium ist immer noch nicht in der Gegenwart angekommen, sondern fokussiert sich immer noch auf das Bild des Studierenden, der zuviel Zeit im Studium hat und sich durch die Eltern oder durch BAföG finanziert. Wir wünschen uns mehr Wahrnehmung der tatsächlichen Situation und aktive Unterstützung.

    Die Hochschulen sind ein Teil dieser Stadt. WIR sind Teil dieser Stadt und wir sehen uns nicht als Einwohner*innen des akademischen Elfenbeinturms, sondern als Teil – auch INTERNATIONALER Teil – der kommunalen Gemeinschaft.

    Ich muss Ihnen nicht erklären, warum Studierende eine Bereicherung für Kiel sind. Die aktive kulturelle Szene, die maßgeblich auch von Studierenden mitgestaltet wird, spricht für sich. Auch die Gründungsszene und der Wissenschaftsstandort Kiel sind ohne den studentischen Nachwuchs nicht denkbar. Die Attraktivität der Stadt gründet sich auch auf eine lebendige, weltoffene, kulturell vielfältige Szene. Nicht zuletzt dies ist auch ein Anlass, nach Kiel zu kommen – sei es als Besucher*in oder als neue*r Einwohner*in, egal, woher man kommt.

    Also lassen Sie uns die Stadt gemeinsam gestalten.

    Nicht nur, weil Kiel mehr davon hat, sondern auch, weil Meer allein nie genug sein kann.

  • Studierendenschaft kritisiert Gebührenerhöhung an der CAU

    Studierendenschaft kritisiert Gebührenerhöhung an der CAU

    Die Studierendenschaft der Universität zu Kiel zeigt sich entsetzt, auf welche Art und Weise die Universität zu Kiel eine Gebührenerhöhung für die Studierenden beschlossen hat.

    Im Senat der CAU wurde am 15.11.17 die Gebühr für die verspätete Rückmeldung von 6,- Euro auf 20,- Euro angehoben.

    “Zuerst wurden 50 Euro als Gebühr in der Beschlussvorlage angedroht, dann wurde die Summe im Senat auf 20 Euro “runtergehandelt”. Die Verspätungsgebühr wurde deutlich als Abschreckungsmaßnahme definiert, es ginge dabei laut Präsidium nicht darum, den Verwaltungsaufwand aufzufangen,” erklärt Julian Schüngel, Vorstandsmitglied im AStA der CAU.

    Auf der anderen Seite begrüßt die Studierendenschaft ausdrücklich, dass mit der Gebührenerhöhung wenigstens die Zusage der Universität einherging, Studierenden endlich – wie an anderen Hochschulen üblich – die Möglichkeit einer Überweisung der Verspätungsgebühr zu eröffnen. Dies ist vor allem im Sinne der Studierenden, welche sich studienbedingt gar nicht in Kiel befinden und so Gefahr laufen, exmatrikuliert zu werden, da sie die Bareinzahlung vor Ort nicht leisten können.

    Studierende sind verpflichtet, sich jedes Semester mittels Überweisung der Semestergebühr für das Studium zurückzumelden. Nicht allen Studierenden gelingt dabei die rechtzeitige Überweisung des Semesterbeitrags.

    Unter die Fälle der verspäteten Rückmeldung fallen auch Studierende, die sich zum Zeitpunkt der Rückmeldung kurzfristig den Semesterbeitrag nicht leisten können oder Studierende, denen ein simpler Eingabefehler bei der Überweisung passiert ist. Ebenso können Gründe für die verspätete Zahlung ein unerwarteter Jobwegfall oder die verspätete BAföG-Zahlung sein.

    Die Studierendenschaft hatte im Vorfeld Verständnis für die Situation des Studierendenservices, der durch die anfallende zusätzliche Arbeit durch Bearbeitung der verspäteten Rückmeldungen belastet wird, signalisiert und war zu einer konstruktiven Lösung im Sinne aller Beteiligten bereit. Hier war für die Studierendenschaft auch klar, dass ein möglichst reibungsfreier Ablauf der Rückmeldungen im Interesse derjenigen Studierenden ist, die auf freie Studienplätze warten.

    Julian Schüngel führt aus: “Es ging aber am Ende im Senat nicht mehr um die Frage, was für Studierende zumutbar und was im Interesse aller Beteiligten ist. Es ging ausschließlich darum, welche Erhöhung eine Mehrheit im Senat findet, um Studierende für ihre fehlerhafte Rückmeldung zu bestrafen. Wir haben vor der Senatssitzung um Gespräche gebeten, wir haben im Senat um eine konstruktive Lösung gebeten. Es bleibt der Eindruck, dass die Universität kein Interesse daran hat, zusammen mit Studierenden Lösungen für Probleme zu finden.”

    Pressekontakt

    Als Ansprechpartner*innen für die Presse steht der Vorstand des AStA der CAU zu Kiel zur Verfügung.

    Hintergrundinformationen

    Den Beschluss des Studierendenparlaments der CAU finden Sie unter https://www.stupa.uni-kiel.de/dokumente/beschluesse/ .

    Der Allgemeine Studierendenausschuss der CAU zu Kiel ist die hochschulweite Interessenvertretung der 25.000 Studierenden an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Er wird jährlich vom Studierendenparlament der Universität gewählt. Seine Aufgaben bestehen  darin, die hochschulpolitischen Belange der Studierenden zu vertreten, die politische Bildung und das staatsbürgerliche Verantwortungsbewusstsein der Studierenden sowie ihre Bereitschaft zum Einsatz für die Grund- und Menschenrechte und zur Toleranz auf der Grundlage der verfassungsmäßigen Ordnung zu fördern, zu Fragen Stellung zu nehmen, die sich mit der Anwendung der wissenschaftlichen Erkenntnisse auf und der Abschätzung ihrer Folgen für Gesellschaft und Natur beschäftigen, die wirtschaftlichen und sozialen Belange der Studierenden wahrzunehmen, die geistigen und kulturellen Interessen der Studierenden zu unterstützen, den Studierendensport zu fördern, die überregionalen und internationalen Beziehungen der Studierenden zu pflegen und an Verfahren zur Qualitätssicherung in der Lehre mitzuwirken.

  • AStA Uni Kiel lädt ein zu Veranstaltungen im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus

    AStA Uni Kiel lädt ein zu Veranstaltungen im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus

    Im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus laden der AStA der Universität zu Kiel, zebra – Zentrum für Betroffene rechter Angriffe und die Amadeu Antonio Stiftung zu zwei Veranstaltungen am 08.11.2017 ab 17.30 Uhr im Audimax der Universität Kiel ein.

    PROJEKTION ANTISEMITISCHER VORFÄLLE

    “Ob Beleidigungen in der U-Bahn, die Ablehnung in einem Restaurant bedient zu werden, Sachbeschädigungen an jüdischen Einrichtungen, Hasskommentare im Netz oder gewalttätige Übergriffe auf offener Straße: Antisemitische Gewalt geschieht täglich und wird dennoch von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen,” so Teresa Jütten, Vorstand des AStA der Uni Kiel.

    Die Amadeu Antonio Stiftung legt die einzige, deutschlandweit recherchierte Chronik antisemitischer Vorfälle und Straftaten vor. Die Beispiele antisemitischer Vorfälle aus der Chronik zeigen den alltäglichen Antisemitismus, den Jüd*innen in den unterschiedlichsten Formen erleben. Um die Öffentlichkeit zu informieren und für das Thema zu sensibilisieren, führt sie im Rahmen der bundesweit größten Kampagne gegen Antisemitismus, den »Aktionswochen gegen Antisemitismus«, in mehreren Städten Projektionen der Chronik an öffentlichen Gebäudefassaden durch. In Kiel wird die Projektion am Audimax am Christian-Albrechts-Platz am 08.11.17 ab 17.30 Uhr durchgeführt.

    FACETTEN DES ANTISEMITISMUS – WIE BEDROHT IST JÜDISCHES LEBEN IN DEUTSCHLAND?

    Es referiert Martin Sehmisch, Soziologe und Leiter der Informationsstelle Antisemitismus Kassel im Hörsaal E des Audimax ab 19.30 Uhr.

    Der Nationalsozialismus ist vorbei – aber der Antisemitismus ist nicht von der Bildfläche verschwunden. Der planmäßige und zugleich wahnhaft begründete Massenmord an den europäischen Jüdinnen und Juden ist Geschichte – aber auch im Jahr 2017 gilt es in manchen Vierteln als gefährlich, mit sichtbaren jüdischen Symbolen auf die Straße zu gehen.

    Wie bedrohlich ist Antisemitismus heute für Jüdinnen und Juden? Welche Ausdrucksformen nimmt Judenfeindschaft in der Gegenwart an? Mit welchen Ideologien ist Antisemitismus heute verknüpft? Was ist nötig, um den Hass zu stoppen? Der Soziologe und Leiter der Informationsstelle Antisemitismus Kassel, Martin Sehmisch, nimmt eine Bestandsaufnahme vor. Am Ende des Vortrags stehen Thesen zu der Frage, was jetzt zu tun ist.

    Pressekontakt

    Als Ansprechpartner für die Presse steht der Vorstand des AStA der CAU zu Kiel zur Verfügung.

    Hintergrundinformationen

    Der Allgemeine Studierendenausschuss der CAU zu Kiel ist die hochschulweite Interessenvertretung der 25.000 Studierenden an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Er wird jährlich vom Studierendenparlament der Universität gewählt. Seine Aufgaben bestehen  darin, die hochschulpolitischen Belange der Studierenden zu vertreten, die politische Bildung und das staatsbürgerliche Verantwortungsbewusstsein der Studierenden sowie ihre Bereitschaft zum Einsatz für die Grund- und Menschenrechte und zur Toleranz auf der Grundlage der verfassungsmäßigen Ordnung zu fördern, zu Fragen Stellung zu nehmen, die sich mit der Anwendung der wissenschaftlichen Erkenntnisse auf und der Abschätzung ihrer Folgen für Gesellschaft und Natur beschäftigen, die wirtschaftlichen und sozialen Belange der Studierenden wahrzunehmen, die geistigen und kulturellen Interessen der Studierenden zu unterstützen, den Studierendensport zu fördern, die überregionalen und internationalen Beziehungen der Studierenden zu pflegen und an Verfahren zur Qualitätssicherung in der Lehre mitzuwirken.

  • Information zur anstehenden Erhöhung des Studierendenschaftsbeitrags

    Information zur anstehenden Erhöhung des Studierendenschaftsbeitrags

    Liebe Studierende der CAU zu Kiel,

    auf der vergangenen Sitzung des Studierendenparlaments am 01.11.2017 wurde der Haushalt der Studierendenschaft einstimmig von den 21 Parlamentarier*innen verabschiedet. Die Studierendenschaft ist als Körperschaft des öffentlichen Rechts dazu verpflichtet, einen ausgeglichenen Haushalt zu verabschieden.

    Dies war für das anstehende Haushaltsjahr 2017/18 dadurch möglich, dass aus den Rücklagen aus den Vorjahren Zuschüsse zum Haushalt entnommen wurden – wie auch in den Jahren zuvor. Zum Beispiel wurden 2015/16 380.398,14 Euro in die Rücklage gesteckt (Einnahmen) und 383.873,72 Euro entnommen.

    Für die kommenden Jahre wird dies in der üblichen Höhe nicht mehr möglich sein, da die Rücklagen zwar jährlich Zuführungen erhalten, dies aber nicht mehr in den Größenordnungen wie in den vergangenen Jahren möglich ist.

    Die Gründe dafür sind vielfältig:

    • mehr Finanzmittel für Fachschaften und studentische Projekte
    • Tarifsteigerungen für die Festangestellten des AStA
    • Ausbau der Beratungsleistungen des AStA aufgrund der gestiegenen Bedarfe seitens der Studierenden (BAföG- und Sozialberatung, Beratung für Betroffene rechtsextremer Angriffe, BASTA)
    • Ausbau der ehrenamtlich Aktiven des AStA, um mehr Interessensvertretung für Studierende und mehr Angebote zu gewährleisten, sowie die Arbeit gerechter auf mehr Schultern zu verteilen
    • Finanzierung des festival contre le racisme
    • weniger Studierendenzuwachs  bzw. Studierendenrückgang an der CAU im Vergleich zu den Vorjahren, daher auch weniger Einnahmen durch den Studierendenschaftsbeitrag.

    Bereits in diesem Jahr wurde für den aktuellen Haushaltsentwurf seitens des AStA massiv an den eigenen Haushaltstöpfen gekürzt, um einen ausgeglichenen Haushalt zu ermöglichen. Selbst, wenn man dies weiter fortführte und dem AStA keine weiteren Mittel zur Verfügung stellte, würde dies aber nichts am strukturellen Defizit der kommenden Jahre ändern.

    Die Studierendenschaft (AStA und StuPa) haben einen langen und harten Abwägungsprozess hinter sich, der viel Zeit, viele Sitzungen, harte Debatten und eine schwere Abwägung aller Beteiligten mit sich brachte.

    Letzten Endes kam man aber um die Erkenntnis, dass  – was immer auch an Streichungen möglich wäre – das strukturelle Defizit damit nicht behoben werden kann, es sei denn, man würde die Beratungsleistungen des AStA drastisch kürzen.

    Dies erscheint jedoch wenig im Interesse der Studierenden. Die Studierenden der CAU bekommen durch den AStA eines der besten und umfangreichsten (und beitragsfinanzierten) Beratungsangebote deutschlandweit. Auf dieses Qualitätsmerkmal wollen wir nicht verzichten und den Angestellten des AStA weiterhin faire Beschäftigungsverhältnisse garantieren.

    Ebenso wollen wir weiterhin die Förderung von studentischen Projekten durch das StuPa in gewohntem Maße gewährleisten.

    Daher wird eine Beitragserhöhung, deren Höhe erst auf einer kommenden StuPa-Sitzung geklärt wird, für das kommende Semester angedacht, um weiterhin einen ausgeglichenen Haushalt für die nächsten Jahre gewährleisten zu können.

    Damit einher gehen trotzdem Streichungen für den AStA, sowohl auf personeller als auch auf inhaltlicher Ebene. Der AStA wird kleiner werden und auch weitere Kostenoptimierungen bei den Projekten der Studierendenschaft stehen zur Debatte.

    Dies erschien den Beteiligten auf der StuPa-Sitzung am 01.11.2017 als fairer Kompromiss.

     

  • Exmatrikuliert? Hinweise zum Widerspruchsverfahren

    Exmatrikuliert? Hinweise zum Widerspruchsverfahren

    Aktuell stehen viele Studierende der CAU vor der Situation, dass sie aufgrund der nicht erfolgten Zahlung der 20 Euro „Verspätungsgebühr“ für die nicht fristgemäße Überweisung des Semesterbeitrags exmatrikuliert wurden. Um die Wirkung der Exmatrikulation aufzuschieben, besteht die Möglichkeit, gegen die Exmatrikulation Widerspruch einzulegen.

    Wenn gegen den Exmatrikulationsbescheid Widerspruch eingelegt werden soll, sollten die folgenden Hinweise beachtet werden:

    Wie, wo und bis wann Widerspruch eingelegt werden kann, steht grundsätzlich in der Rechtsbehelfsbelehrung auf dem Exmatrikulationsbescheid. Die Frist beträgt einen Monat ab Zustellung des Bescheides. Fehlt eine Rechtsbehelfsbelehrung, beträgt die Frist ein Jahr.

    In der Begründung des Widerspruchs sollte auf die Unverhältnismäßigkeit der Konsequenz Zwangsexmatikulation (Probleme beim Wiedereinstieg, Verlängerung der Ausbildung, evtl. BAföG-Verlust, etc. ) zu der Verfehlung (Fristversäumnis)  hingewiesen werden.

    Dokumente, welche die Gründe für das Fristversäumnis belegen (z.B. Beleg, dass der Semesterbeitrag rechtzeitig bezahlt wurde oder Attest, dass man aufgrund eines Krankenhausaufenthalts oder anderer persönlicher Gründe die Überweisung nicht tätigen konnte), sollten dem Widerspruch unbedingt beigefügt werden.

    Important: Wenn das Schreiben persönlich abgegeben wird, sollte der Eingang durch eine Quittung bestätigt werden. Wird das Schreiben per Post verschickt, ist der Versand als Einschreiben ratsam.

    Ein Widerspruch bedarf der Schriftform: Er muss schriftlich erfolgen und von Hand unterschrieben werden.

    Folgende Angaben sollten enthalten sein:

    • vollständiger Name und Anschrift
    • Datum des Widerspruchs
    • Angaben zu dem Exmatrikulationsbescheid, gegen den der Widerspruch eingelegt wird: Datum des Bescheids, das Geschäfts- oder Aktenzeichen oder andere wesentliche Daten. Das ist wichtig für die Zuordnung des Widerspruchs.
    • die Erklärung, dass der*die Betroffene Widerspruch einlegt
    • Begründung, warum der*die Betroffene mit der Exmatrikulationsentscheidung nicht einverstanden ist. Wichtig hierbei ist, dass den Sachverhalt ausführlich, sachlich, höflich und präzise zu schildern.
    • handschriftliche Unterschrift

    Für vertiefte Fragen könnt Ihr Euch natürlich auch an unsere Legal counselling at any time.

  • Semesterbeginn an der CAU: Ersti-Couch-Projekt für Wohnungssuchende

    Semesterbeginn an der CAU: Ersti-Couch-Projekt für Wohnungssuchende

    Der Allgemeine Studierendenausschuss der CAU zu Kiel startet auch zum Wintersemester 17/18 sein Ersti-Couch-Projekt, um die wohnungssuchenden Erstsemester*innen zu unterstützen.

    “Die Wohnungssituation in Kiel ist insbesondere für Erstsemester*innen seit Jahren eine Herausforderung. In kurzer Zeit drängen sehr viele Interessierte auf einen eigentlich bereits erschöpften Wohnungsmarkt. Allein an der Uni Kiel erwarten wir über 4500 Erstsemester*innen. Wir freuen uns über all die neuen Gesichter, wünschen uns aber auch, dass der Studienstart für sie nicht durch soziale Hürden erschwert wird.

    Gründe für die Schwierigkeiten, eine Unterkunft zu finden, sind nicht nur der lange bekannte Mangel an bezahlbaren studentischen Wohnraum, sondern auch die zum Teil sehr kurzfristigen Zulassungsbescheide der Universität zu Kiel, insbesondere im Nachrück- und Losfahren. Dies führt dazu, dass viele Erstsemester erst Mitte September oder Anfang Oktober auf Wohnungssuche gehen können. Dann ist das verfügbare Angebot an studentischem Wohnraum aber nur noch sehr knapp bis nicht vorhanden. Eine große Herausforderung ist dies für die internationalen Studierenden. Sie können nicht von zu Hause pendeln und sind bei der Wohnungssuche zusätzlich durch sprachliche und formale Hürden belastet,” erklärt Teresa Jütten, Mitglied im Vorstand des AStA.

    Timo Pawlytsch, AStA-Referent für Hochschulpolitik, ergänzt: “Gleichzeitig kommt eine im Bundesdurchschnitt erschreckend schlechte Unterbringungsquote für Studierende in Wohnheimen von unter 6 % in Kiel hinzu. Somit kann auch das Studierendenwerk die Studierenden bei der Wohnungssuche kaum entlasten, wenn nicht mehr Studierendenwohnheime geschaffen werden. Die angespannte Wohnungssituation in Kombination mit steigenden Studierendenzahlen führt zu einem kontinuierlichen Anstieg der Mieten am privaten Wohnungsmarkt. Die durchschnittlichen Mieten in Kiel sind gemäß der Mietpreis Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln in den letzten Jahren um über 35 Prozent für Studierende gestiegen. Das ist mit einem studentischen Budget nicht zu bewältigen.”

    Hier soll das Portal www.ersticouch-kiel.de des AStA insbesondere für Erstsemester unbürokratisch und schnell Hilfe leisten.

    Timo Pawlytsch dazu: “Kieler*innen können wohnungssuchenden Erstis ihre Couch, ein Gästebett oder ähnliches zur Verfügung stellen. Wer also für ein paar Tage bzw. Nächte wohnungssuchenden Erstsemester*innen helfen möchte, ist herzlich eingeladen, die eigene Couch als Schlafplatz anzubieten.“

    Der AStA leistet außerdem mit dem eigenen Kleinanzeigenbereich einen Beitrag zur Wohnungssuche. Per Telefon unter der Nummer 0431/880-2647 und auf seiner Homepage können freie Zimmer, Wohnungen oder Übergangslösungen gemeldet werden, die Studierende nutzen können.

     

    Pressekontakt

    Als Ansprechpartner*innen für die Presse stehen zur Verfügung:

    Teresa Jütten: 0171 4828818

    Timo Pawlytsch: 0173 6155607

     

    Hintergrundinformationen

    Der Allgemeine Studierendenausschuss der CAU zu Kiel ist die hochschulweite Interessenvertretung der 25.000 Studierenden an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Er wird jährlich vom Studierendenparlament der Universität gewählt. Seine Aufgaben bestehen  darin, die hochschulpolitischen Belange der Studierenden zu vertreten, die politische Bildung und das staatsbürgerliche Verantwortungsbewusstsein der Studierenden sowie ihre Bereitschaft zum Einsatz für die Grund- und Menschenrechte und zur Toleranz auf der Grundlage der verfassungsmäßigen Ordnung zu fördern, zu Fragen Stellung zu nehmen, die sich mit der Anwendung der wissenschaftlichen Erkenntnisse auf und der Abschätzung ihrer Folgen für Gesellschaft und Natur beschäftigen, die wirtschaftlichen und sozialen Belange der Studierenden wahrzunehmen, die geistigen und kulturellen Interessen der Studierenden zu unterstützen, den Studierendensport zu fördern, die überregionalen und internationalen Beziehungen der Studierenden zu pflegen und an Verfahren zur Qualitätssicherung in der Lehre mitzuwirken.

     

  • Semesterstartparty 2017 – Aller Anfang ist ne Party!

    Semesterstartparty 2017 – Aller Anfang ist ne Party!

    Das neue Semester steht vor der Tür und der Uni-Alltag ist nur noch ein paar Mal ausschlafen entfernt. Da ist ja gut, dass aller Anfang ne Party ist! Der AStA Uni Kiel lädt euch am 19.10.17 ein noch einmal so richtig die Katze aus dem Sack zu lassen. Die Party steigt auf 3 Floors mit Beats, House, 80er Dancehits, manchen Obskuritäten und viel viel mehr.

    Einlass ab 23 Uhr.

    Karten ab dem 9.10. für 4 Euro at the Vorverkauf  in der Mensa I. Oder an der Abendkasse für schmale 5 Euro.

    Specials: Haake Beck 2€ und Berliner Luft 1€.

  • Infoveranstaltungen: Studienfinanzierung mit BAföG

    Infoveranstaltungen: Studienfinanzierung mit BAföG

     

    Die BAföG- und Sozialberatung des AStA der CAU heißt alle Studienanfänger*innen oder Hochschulwechsler*innen willkommen, die zum Wintersemester an der CAU ihr Studium beginnen!

    Die Infoveranstaltung in unseren Beratungsräumen bietet eine Einführung in die Studienfinanzierung durch BAföG. Sie finden statt am

     

    04. Oktober 2017      13.30-15 Uhr AStA-Beratungsbüro im Physikzentrum (Leibnizstr. 15)

    11.Oktober 2017        13.30-15 Uhr  AStA-Beratungsbüro im Physikzentrum (Leibnizstr. 15)

    18.Oktober 2017        13.30-15 Uhr  AStA-Beratungsbüro im Physikzentrum (Leibnizstr. 15).

    Zum Thema BAföG liegt der Schwerpunkt auf der ersten Antragstellung. Zudem sollen die häufigsten Irrtümer und die wichtigsten Themen aus dem Studienverlauf (z.B. Leistungsnachweis, Fachrichtungswechsel) behandelt werden.

    Anmeldung

    Da wir nur begrenzt Platz haben, meldet euch bitte über diesen doodle an: https://doodle.com/poll/zpenfb5ni66e5bdr

    Wichtiger Hinweis

    Die Teilnahme an dieser Informationsveranstaltung geschieht auf eigene Gefahr.

  • CAU digital – Vortrag mit Live-Hacking „Ransomware – Wie sichere ich meine Daten im Internet?“

    CAU digital – Vortrag mit Live-Hacking „Ransomware – Wie sichere ich meine Daten im Internet?“

    Im Rahmen der Digitalen Woche Kiel ist auch unser Datenschützer Christian mit einem Vortrag am Mittwoch, den 20.09.17 um 15 Uhr unterwegs.

    BKA-Trojaner, WannaCry, Identitätsdiebstahl – Der Fokus von Kriminellen  im Internet hat sich von den Firmen auf die kleinen Internetnutzer  gewandelt. In dem Vortag werden alte aber immer noch aktuelle Methoden  vorgestellt und gleichzeitig gezeigt, wie man sich davor schützen kann.
    Auch im Internet gilt, nur wer die Gefahren kennt, kann diese umschiffen.

    Kommt gerne vorbei:

    Mittwoch, 20.09.17 | 15:00 bis 16:00 Uhr

    WO:

    Klaus-Murmann Hörsaal

    Leibnitzstr. 1

    24118 Kiel

  • Neuer AStA der CAU im Amt

    Neuer AStA der CAU im Amt

    Am 17.07.2017 konstituierte sich das Studierendenparlament der Universität zu Kiel, um den Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) zu wählen. Neu eingezogen ins Parlament ist die Hochschulgruppe “Die Partei”, außerdem haben dielinke.SDS und die Liste der Medizinstudierenden zum ersten Mal einen Sitz gewonnen.  Die Studierendenschaft der CAU wird auch in der Amtsperiode 2017/18 durch einen grün-roten AStA vertreten. Den neuen AStA-Vorstand bilden Teresa Jütten (Juso-Hochschulgruppe) und Julian Schüngel (Campus Grüne Hochschulgruppe).

    “Wir bedanken uns bei allen Studierenden, die uns ihr Vertrauen ausgesprochen haben und freuen uns, dass wir die gute Zusammenarbeit der letzten Jahre im AStA fortsetzen können. Die 25.000 Studierenden der CAU werden weiterhin ein breites Beratungsangebot seitens des AStA erhalten und ein starkes AStA-Team, welches sich mit viel ehrenamtlichem Einsatz um hochschulpolitische Belange und die Probleme rund ums Studium kümmert,” so Teresa Jütten, die auch im vergangenen Jahr Mitglied des AStA-Vorstands war.

    Julian Schüngel, der sich im letzten Jahr im Referat Infrastruktur engagierte, ergänzt: “Schwerpunkte der Amtsperiode werden die Begleitung der Veränderungen im Hochschul- und Bildungswesen durch die neue Landesregierung sein. Außerdem sind wir nach wie vor involviert in die Gestaltung eines landesweiten Semestertickets und streben hier eine möglichst sozialverträgliche Umsetzung im Interesse der Studierenden an.”

    Als Ansprechpartner*innen für die Presse steht der Vorstand des AStA der CAU zu Kiel zur Verfügung.

     

    Hintergrundinformationen

    Der Allgemeine Studierendenausschuss der CAU zu Kiel ist die hochschulweite Interessenvertretung der 25.000 Studierenden an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Er wird jährlich vom Studierendenparlament der Universität gewählt. Seine Aufgaben bestehen  darin, die hochschulpolitischen Belange der Studierenden zu vertreten, die politische Bildung und das staatsbürgerliche Verantwortungsbewusstsein der Studierenden sowie ihre Bereitschaft zum Einsatz für die Grund- und Menschenrechte und zur Toleranz auf der Grundlage der verfassungsmäßigen Ordnung zu fördern, zu Fragen Stellung zu nehmen, die sich mit der Anwendung der wissenschaftlichen Erkenntnisse auf und der Abschätzung ihrer Folgen für Gesellschaft und Natur beschäftigen, die wirtschaftlichen und sozialen Belange der Studierenden wahrzunehmen, die geistigen und kulturellen Interessen der Studierenden zu unterstützen, den Studierendensport zu fördern, die überregionalen und internationalen Beziehungen der Studierenden zu pflegen und an Verfahren zur Qualitätssicherung in der Lehre mitzuwirken.

  • #mitdemRadzurCAU – Fahrrad-Mitmach-Aktion

    #mitdemRadzurCAU – Fahrrad-Mitmach-Aktion

    Was erlebst du auf dem Weg zur Uni? Gibt es schöne Stellen, an denen du immer gerne vorbeiradelst?

    Wenn ja, dann halte sie in einem Foto fest und gewinne eine von zwei handgefertigten Umhängetaschen aus alten Bannern aus LKW Planen des CAU Umweltmanagements.

    Deine Bilder schickst du per EMail bis zum AStA Fahrradtag
    am 03.07.2017 an presse@asta.uni-kiel.de.
    Alle weiteren Infos, die Preise und Teilnahmebedingungen findet ihr HIER.

    Bisher eingereichte Bilder:
    [slideshow_deploy id=’3292′]

     

    Hintergrundinformationen:
    Um den Unentschlossenen die Reize und Vorteile des Umsteigens aufs Fahrrad zu verbildlichen, haben wir uns gemeinsam mit dem klik – Umweltmanagement der bundesweiten Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ von AOK und ADFC angeschlossen. Bei dieser Aktion versuchen Radpendler*innen mit schönen Fotos von ihrer täglichen Strecke, Andere vom Umsteigen auf das Fahrrad zu überzeugen.

    Eine Kooperation mit dem klik Umweltmanagement an der CAU Kiel.