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  • Queere Themenwochen an der CAU

    Queere Themenwochen an der CAU

    5 Jahre queere Workshops, Vorträge, Seminare!

    5 Jahre Kampf für mehr lesbische, schwule, bi*, trans*, inter* und queere Sichtbarkeit in Kiel und an der CAU!

    5 Jahre QUEERE THEMENWOCHEN!

    Vom 17.05. bis zum 17.06. finden die Queeren Themenwochen bei uns an der CAU statt.

    Die einzelnen Veranstaltungen findet Ihr in unserem Veranstaltungskalender.
    Freut euch auf tolle Workshops und eine fabulöse Party mit Tuntenshow!  

  • CAMPUS FESTIVAL 2018 – Umsonst & Draußen

    CAMPUS FESTIVAL 2018 – Umsonst & Draußen

    Der AStA Uni Kiel präsentiert zum dritten Mal das festival contre le racisme an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Das festival contre le racisme ist ein politisches Festival gegen jede Ausgrenzung und Diskriminierung. Wir rufen zu mehr Solidarität und Refugee Support auf und zeigen, dass rechtes Gedankengut keinen Platz an der Uni oder sonst wo hat. Nicht zuletzt zeigt die Zustimmung für rassistische Parteien deutlich: Dem Rechtsruck in der Gesellschaft muss etwas entgegengesetzt werden.

    Da es ja bereits um 15 Uhr losgehen wird, haben wir für dieses Jahr etwas Neues im Programm. Neben Bier wird es auch Kaffee und Kuchen geben. Hurra!
    Außerdem wird von einigen engagierten Menschen ein Kinderprogramm auf dem Festival angeboten werden. In entspannter Atmosphäre können die Kleinen dann basteln und geschminkt werden.

    Und wer in den Tagen vor dem Festival einen Getränkegutschein in der Uni findet, darf diesen gerne am Tresen gegen etwas Durstlöschendes eintauschen. 

    LINE UP:

    sookee 21:15 – 22:30
    (queerfeministischer Hip Hop/Rap aus Berlin)
    sookee.de

    PÖBEL MC 19:45 – 20:45
    (Hip Hop/Rap aus Rostock)
    https://www.youtube.com/channel/UC_rtftzPbgnChhqM48FZlpQ

    Bondage Fairies 18:30 – 19:15
    (8BitPunkIndiepop aus Stockholm)
    https://www.facebook.com/BondageFairies/

    LIRR 17:15 – 18:00
    (Emo aus Flensburg/Kiel)
    http://lirr.blogsport.de

    Shubangi 16:00 – 16:45
    (Soul/Hip Hop aus Münster)
    http://shubangi.com

    Haszcara 15:00 – 15:30
    (Hip Hop/Rap aus Göttingen)
    https://haszcara.bandcamp.com/album/roter-riese

  • Klima, Clips und Kettenfett –  Auftakt der bundesweiten KLAK-Fahrradkino-Tour am 9. Mai in Kiel 

    Klima, Clips und Kettenfett –  Auftakt der bundesweiten KLAK-Fahrradkino-Tour am 9. Mai in Kiel 

    Am 9. Mai 2018 startet die bundesweite KLAK (KLimaAktionsKino)-Fahrradkino-Tour in der Alten Mu in Kiel in Kooperation mit dem FahrradKinoKombinat und dem Referat für Infrastruktur des AStA der CAU zu Kiel.

    Auf zehn Fahrrädern wird die Energie für das Kino-Event von den Zuschauer*innen selbst erzeugt. Gezeigt werden unter anderem elf Klimakurzfilme, die im Rahmen eines Wettbewerbes für Jugendliche entstanden sind. Die Filme decken ein breites Genre-Spektrum ab: Von animierten Spots über Trickfilm und Märchendrama bis zu Doku-Filmen ist alles repräsentiert.

    Um 16 Uhr geht es los mit Upcycling-Angeboten, Kleidertausch-Party, Diskussionen und Vorträgen. Das Fahrradkino startet nach Einbruch der Dunkelheit. Aber vorher schon können die Fahrradgeneratoren zur Stromerzeugung anderer Geräte genutzt und ausprobiert werden. Nach dem Kino geht es weiter mit Fahrrad-Disko, wobei der Strom für Sound und Licht mit den Rädern erzeugt wird.

    In Kiel werden die Kurzfilme erstmals öffentlich gezeigt – damit beginnt die offizielle KLAK-Fahrradkino- Tour. Nach Kiel tourt das Fahrradkino-Team bis September 2018 durch weitere 15 Städte und wird unter anderem in Wuppertal, München, Leipzig, Freiburg und Berlin Station machen.

    KLAK ist ein Kooperationsprojekt vom Unabhängigen Institut für Umweltfragen e.V. und Solare Zukunft e.V. und wird gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative.

    Weitere Informationen und alle Tourstopp-Termine: www.fahrradkino.org/die-tour
     

    Medienkontakte – KLimaAktionsKino 

    Schirin Shahed – Unabhängiges Insitut für Umweltfragen e.V. schirin.shahed@ufu.de Telefon: 030-428 4993-27 oder 0176 – 64967462

    Irina Wellige – Solare Zukunft e.V. i.wellige@solarezukunft.org Telefon: 0761-13 73 680 oder 0176 – 24038534

    Projektpartner*innen 

    Das Unabhängiges Institut für Umweltfragen (UfU) e.V. ist ein wissenschaftliches Institut und eine Bürger*inorganisation. Ziele sind vor allem die Einhaltung der planetarischen Grenzen, die Dekarbonisierung der Gesellschaft, mehr Demokratie durch mehr Beteiligung, soziale Gerechtigkeit und eine Wirtschaftsweise, die sich diesen Zielen unterordnet. www.ufu.de

    Solare Zukunft e.V. ist ein gemeinnütziger Verein mit dem Ziel, die Menschen für einen nachhaltigen, verantwortungsvollen Umgang mit Energie und Ressourcen zu sensiblisieren. www.solarezukunft.org

    Lokale Partner*innen in Kiel 

    FahrradKinoKombinat

    AStA CAU zu Kiel | Referat für Infrastruktur

     

    Hintergrundinformationen 

    Der Allgemeine Studierendenausschuss der CAU zu Kiel ist die hochschulweite Interessenvertretung der 25.000 Studierenden an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Er wird jährlich vom Studierendenparlament der Universität gewählt. Seine Aufgaben bestehen  darin, die hochschulpolitischen Belange der Studierenden zu vertreten, die politische Bildung und das staatsbürgerliche Verantwortungsbewusstsein der Studierenden sowie ihre Bereitschaft zum Einsatz für die Grund- und Menschenrechte und zur Toleranz auf der Grundlage der verfassungsmäßigen Ordnung zu fördern, zu Fragen Stellung zu nehmen, die sich mit der Anwendung der wissenschaftlichen Erkenntnisse auf und der Abschätzung ihrer Folgen für Gesellschaft und Natur beschäftigen, die wirtschaftlichen und sozialen Belange der Studierenden wahrzunehmen, die geistigen und kulturellen Interessen der Studierenden zu unterstützen, den Studierendensport zu fördern, die überregionalen und internationalen Beziehungen der Studierenden zu pflegen und an Verfahren zur Qualitätssicherung in der Lehre mitzuwirken.

  • Erhöhung des Studierendenschaftsbeitrags zum Wintersemester 18/19

    Erhöhung des Studierendenschaftsbeitrags zum Wintersemester 18/19

    Liebe Studierende der CAU zu Kiel,

    auf der gestrigen Sitzung des Studierendenparlaments am 16.04.2018 wurde für die Studierendenschaft der CAU eine Erhöhung des Beitrags an die Studierendenschaft um 2,50 Euro einstimmig und fraktionsübergreifend von allen StuPist*innen beschlossen.

    Der Beitrag ab Wintersemester 2018 wird sich damit auf 12,50 Euro belaufen.

    Die Gründe für die Notwendigkeit der Beitragserhöhung sind vielfältig:

    – mehr Finanzmittel für Fachschaften und studentische Projekte auf dem Campus
    – Tarifsteigerungen für die Festangestellten des AStA
    – Ausbau der Beratungsleistungen des AStA aufgrund der gestiegenen Bedarfe seitens der Studierenden (BAföG- und Sozialberatung, Beratung für Betroffene rechtsextremer Angriffe, BASTA)
    – Ausbau der ehrenamtlich Aktiven des AStA, um mehr Interessensvertretung für Studierende und mehr Angebote zu gewährleisten, sowie die Arbeit gerechter auf mehr Schultern zu verteilen
    – Finanzierung des festival contre le racisme
    – weniger Studierendenzuwachs bzw. Studierendenrückgang an der CAU im Vergleich zu den Vorjahren, daher auch weniger Einnahmen durch den Studierendenschaftsbeitrag.

    Bereits in diesem Jahr wurde für den aktuellen Haushaltsentwurf seitens des AStA massiv an den eigenen Haushaltstöpfen gekürzt, um einen ausgeglichenen Haushalt zu ermöglichen. Selbst, wenn man dies weiter fortführte und dem AStA keine weiteren Mittel zur Verfügung stellte, würde dies aber nichts am strukturellen Defizit der kommenden Jahre ändern.

    Die Gremien der Studierendenschaft haben einen langen Abwägungsprozess hinter sich, der viel Zeit, viele Sitzungen, harte Debatten und eine schwere Abwägung aller Beteiligten mit sich brachte.

    Letzten Endes kam man aber um die Erkenntnis, dass – was immer auch an Streichungen möglich wäre – das strukturelle Defizit damit nicht behoben werden kann, es sei denn, man würde die stark genutzten Beratungsleistungen des AStA drastisch kürzen.

    Dies erscheint jedoch nicht im Interesse der Studierenden. Die Studierenden der CAU bekommen durch den AStA eines der besten und umfangreichsten (und beitragsfinanzierten) Beratungsangebote deutschlandweit. Auf dieses Qualitätsmerkmal wollen wir nicht verzichten und den Angestellten des AStA weiterhin faire Beschäftigungsverhältnisse garantieren.

    Ebenso wollen wir weiterhin die Förderung von studentischen Projekten auf dem Campus durch das StuPa in gewohntem Maße gewährleisten.

    Damit einher gehen trotzdem Streichungen für den AStA, sowohl auf personeller als auch auf inhaltlicher Ebene. Der AStA wird kleiner werden und auch weitere Kostenoptimierungen bei den Projekten der Studierendenschaft sind bei den nächsten Haushaltsverhandlungen Thema.

    Dies erschien den Beteiligten auf der StuPa-Sitzung am 16.04.2018 als fairer Kompromiss, um gute Studienbedingungen von Studierendenschaftsseite zu fördern und die Handlungsfähigkeit der Studierendenschaft sicherzustellen.

  • Aktuelle politische Entwicklung um das landesweite Semesterticket in Schleswig-Holstein

    Aktuelle politische Entwicklung um das landesweite Semesterticket in Schleswig-Holstein

    english version see below

    Über Ostern war es das ganz heiße Thema: Ein mögliches landesweites Semesterticket.

    Über die Feiertage veröffentlichten das Wirtschaftsministerium und die Landesregierung ihre Vorstellungen zu einem landesweiten Semesterticket. Als Teil des studentischen Verhandlungsteams zum landesweiten Semesterticket der Landes-ASten-Konferenz Schleswig-Holstein (LAK SH) und Vorstand des AStA der CAU möchten wir euch über den aktuellen Stand informieren.

    Generell: Unser Ziel als AStA und der LAK-Verhandlungsgruppe ist ein sozialverträgliches, landesweites Semesterticket zu guten Konditionen für alle Studierenden in Schleswig-Holstein.

    Seit einiger Zeit sind wir in Gesprächen zu einem möglichen landesweiten Semesterticket (wir berichteten), welches rund um die Uhr, in ganz Schleswig-Holstein und dem HVV in Hamburg gelten soll.
    Grundlage ist ein Solidarmodell, wie auch bei dem aktuellen Semesterticket, um den Preis so gering wie möglich zu halten.
    Solidarmodelle sind die übliche Form von Semestertickets in der gesamten Bundesrepublik und auch in anderen Lebensbereichen als Finanzierungsform bekannt (vgl. Krankenkassen, öffentliche Straßen, Feuerwehren usw.).
    Ein freiwilliges, optionales Modell würde dazu führen, dass ein landesweites Semesterticket rund 500€ kosten würde – das ist nicht sinnvoll.

    Allgemein ist die Besonderheit bei Semestertickets, dass sie sich durch das Solidarmodell selbst tragen, die Studierendenschaft also die realen Ticketkosten trägt und weder Studierendenschaft noch Verkehrsunternehmen finanzielle Nachteile erleiden oder stark bezuschusst werden müssen (vs. z.B. Schüler*innentickets, Senior*innen Tickets, die sich nicht selbst tragen).
    Zur Einführung und finanziellen Risikoabsicherung für die Einnahmen/Ausgaben der Verkehrsunternehmen sieht das Land Schleswig-Holstein nun eine anfängliche Anschubfinanzierung vor, was wir begrüßen.

    Überrascht hat uns der Vorstoß der Politik allerdings, da wir als Studierendenschaften und die Verhandlungspartner*innen vorab nicht einbezogen wurden, obwohl wir uns schon in Gesprächen dazu befinden.
    Hierbei ist auch zentral anzumerken, dass alle Studierendenschaften in SH über einen möglichen Vertrag, der noch nicht vorliegt, abstimmen werden.
    Nicht die Politik, nicht das Ministerium, auch nicht die Uni-Verwaltungen, sondern wir als Studierendenschaften schließen mit den Verkehrsunternehmen dann einen Vertrag.

    An der CAU wird es dazu eine Urabstimmung geben und vorher eine umfassende Informationskampagne (Vollversammlung etc.), damit alle Student*innen genau wissen, worüber sie in der Abstimmung entscheiden werden.
    Ebenso ist wichtig zu nennen, dass die konkrete Vertragsausgestaltung in der Handhabe der Verkehrsunternehmen und der Studierendenschaften liegt. Mit dem dem Vorstoß und dem Bekenntnis zu einer Anschubfinanzierung hat die Politik nun („lediglich“) ein Mitspracherecht.

    Hierzu auch die Stellungnahme der Studierendenvertreter*innen, der Mitglieder der von der Landes-Asten-Konferenz Schleswig-Holsteins (LAK SH) beauftragten „Projektgruppe Semesterticket“ (das Verhandlungsteam der Studierendenschaften), zur aktuellen politischen Entwicklung um das landesweite Semesterticket in Schleswig-Holstein:

    „Bereits vor etwa zwei Jahren haben die ersten projektbezogenen Treffen mit Vertreter*innen der Studierenden-Ausschüsse und der NAH.SH stattgefunden, um die Möglichkeiten für ein landesweites Semesterticket auszuloten. Bis zum heutigen Tag gab es von Seiten der Studierendenvertreter*innen und zu dem Thema einschlägige Umfragen, Diskussionsveranstaltungen in den Hochschulen, einen stetigen Austausch mit der NAH.SH und auch Termine mit Vertreter*innen der Verkehrsbetriebe.

    Die von der LAK SH beauftragte Projektgruppe sieht den derzeit deutlich werdenden politischen Handlungswillen grundsätzlich als positiv an. Der Semesterticketvertrag wird nun von den Studierendenvertreter*innen und den Verkehrsunternehmen ausgehandelt. Das Land gewährt eine Anschubfinanzierung und hat hierdurch ein Mitspracherecht. Hierbei geht es um einen Dialog mit offenen Karten, bei dem alle Seiten unter Wahrung ihrer Interessen einen guten Kompromiss aushandeln werden. Hierzu werden in den nächsten Monaten intensive Gespräche stattfinden, um die Einführung des landesweiten Semestertickets im Herbst 2019 erreichen zu können.

    Letztendlich ist eines ganz klar: Es sind die Studierendenschaften, die einen Vertrag mit den Verkehrsunternehmen eingehen. Dies bedeutet mit Verweis auf §74 Abs. 2 des Landeshochschulgesetzes auch, dass die Entscheidung, ob das Ticket kommt, bei den Studierenden in Schleswig-Holstein sowie den Verkehrsunternehmen des Landes, und nicht bei der Landesregierung liegt. Es ist in jedem Fall begrüßenswert, dass das Land mit einer Anschubfinanzierung ganz wesentlich zur Einführung eines landesweiten Semestertickets beitragen will.

    Die Pläne der Regierungsfraktionen, bereits im April per Landtagsbeschluss von der Landesregierung einen Beschluss zur Erarbeitung eines Konzeptes einzufordern, bedingen eine sofortige Beteiligung und Anhörung des von der LAK SH eingesetzten Projektteams. Dies ist die Grundlage um das Thema fachlich durchdacht und mit den eigentlichen Vertragsparteien abgestimmt zum gegebenen Zeitpunkt in den Hochschulen und Universitäten des Landes zur Debatte zu stellen.“

    Wir arbeiten nun erstmal weiter an einem guten Vertragsentwurf zum möglichen landesweiten Semesterticket und sind gespannt, was sich in den nächsten Wochen und Monaten ergeben wird.

    Wenn es neue Informationen gibt, dann erfahrt ihr dies bei und von uns.

    It was the hot topic during Easter: A possible statewide semester ticket.

    Over the holidays, the Ministry of Economics and the state government published their ideas for a statewide semester ticket.

    As part of the student negotiation group for the statewide semester ticket (which is commissioned by the State AStA Conference Schleswig-Holstein, short: LAK) and as board member of the AStA at the CAU (the students union), we would like to inform you about the current status.

    In general: The shared goal of the AStA and the LAK negotiating group is a socially acceptable, statewide semester ticket with favourable conditions for all students in Schleswig-Holstein.

    For some time now we have been talking about a possible statewide semester ticket (we reported), which will be valid 24/7 in Schleswig-Holstein and the HVV in Hamburg.

    Its basis is a solidarity model, as with the current semester ticket, in order to keep the price as low as possible.

    Solidarity models are the usual financing method for semester tickets throughout Germany and in other areas of life (cf. health insurance funds, public roads, fire brigades, etc.)

    A voluntary, optional model would mean that a statewide semester ticket could cost you around € 500 – that is not reasonable.

    In general, the special feature of semester tickets is that they are self-supporting through the solidarity model. This means that the student body bears the real ticket costs and neither the student body nor transport companies suffer financial disadvantages or have to be heavily subsidised (vs. e.g. student tickets, senior tickets which are not self-supporting).

    The state of Schleswig-Holstein now intends to provide start-up financing in order to introduce the statewide semesterticket and to hedge the financial risk for transport companies‘ income/expenditure.

    We welcome this political initiative. However, we were surprised by the news, since neither the student bodies nor our negotiating partners (although already in discussions) were involved in this political initiative in advance.

    It should also be noted that all student bodies in SH will vote on a possible contract that has not yet been signed. Not politics, not the ministry, not even the university administrations, but we as student bodies then conclude a contract with the transport companies.

    There will be a ballot vote at the CAU and a comprehensive information campaign (plenary session, etc.) to enable all students to know exactly what they will decide when they vote.

    It is also important to mention that the transport companies and student bodies are responsible for drawing up the specific contract.

    With the initiative and the commitment to start-up financing, politics now („only“) has the right to a say.

    On this subject, the „Statement of the student representatives of the ‚Project Group Semesterticket‘ (the negotiating team of the student bodies commissioned by the LAK SH)“, on current political developments regarding the statewide semester ticket in Schleswig-Holstein:

    „The first project-related meetings with representatives of the student committees and the NAH.SH took place about two years ago to explore the possibilities for a statewide semester ticket. Up to the present day, student representatives have carried out relevant surveys, held discussion events at the universities, had a constant exchange with the NAH.SH and also arranged meetings with representatives of the public transport companies.

    The project group commissioned by the LAK SH sees the current clear political will to act in a positive light. The semester ticket contract is now being negotiated by the student representatives and the transport companies. The state grants start-up financing and thus has a say. This will involve an open dialogue in which all sides will negotiate a good compromise while safeguarding their interests. To this end, intensive discussions will take place in the coming months in order to achieve the introduction of the statewide semester ticket in autumn 2019.

    Ultimately, one thing is quite clear: It will be the student bodies that enter into a contract with the transport companies. This also means, with reference to § 74 ( 2) of the Landeshochschulgesetz (Schleswig-Holstein’s Higher Education Act), that the decision as to whether the ticket will come lies with the students in Schleswig-Holstein and the transport companies of the state, and not with the state government. In any case, it is to be welcomed that the state wants to make a substantial contribution to the introduction of a statewide semester ticket with start-up financing.

    The government groups‘ plan to demand a decision from the state government to develop a concept as early as April requires the immediate participation and consultation of the project team appointed by the LAK SH. This forms the basis for discussing the subject in detail and in consultation with the actual contracting parties at the universities and colleges of this state at the given time.“

    We are continuing to work on a good draft contract for a possible statewide semester ticket and are curious to see what the next weeks and months will bring.

    If there is any new information, we will let you know.

    Bildquelle:

    By Christian Liebscher – Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=64716011

     

  • Hochschulen brauchen Feminismus!

    Hochschulen brauchen Feminismus!

    Zum feministischen Kampftag am 8. März weist der AStA der Universität zu Kiel auf die Bedeutung von Gleichberechtigung und Antidiskriminierung auch im Hochschulbereich hin.

    Mit der seit Mitte Februar laufenden Kampagne “Feminismus an der CAU ist für mich wichtig, weil…” möchte der AStA zeigen, dass die Christian-Albrechts-Universität kein Ort für Sexismus und Anti-Feminismus ist. Darüber hinaus wurde durch zahlreiche Zuschriften bestätigt, dass Feminismus etwas ist, was jede*n angeht und wovon alle profitieren können!
    Anlass zu der Kampagne stellten verschiedene Ereignisse dar: Im Laufe des letzten Jahres kam es zu mehreren Vorfällen von Sexismus und Gewalt gegen Student*innen. Auch wurde immer wieder sexistische Werbung in diversen Formen auf dem Campus gefunden. Auf die Angebote, die die Gleichstellungsbeauftragten des AStA organisierten, wurde zum Teil beleidigend und diskriminierend reagiert. Hieraus wurde erkannt, dass bezüglich Feminismus und Anti-Sexismus an der CAU noch ein großer Bedarf zur Auseinandersetzung und Aufklärung besteht.

    Im Laufe des Winters wurden daher unterschiedliche Statements aus der CAU gesammelt, die begründen, warum Feminismus an der Universität wichtig ist. Die Aussagen und Argumente werden bis zum Sommer auf den Social Media Seiten des AStA veröffentlicht. Der AStA bedankt sich bei allen, die sich durch ihre Beiträge an der Kampagne beteiligen.

    In diesem Kontext ruft der AStA auch zur Beteiligung an der morgigen Demonstration zum internationalen feministischen Kampftag ab 16 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz auf.

    Die AStA-Vorsitzende Teresa Jütten dazu: “Wir wollen gesehen werden, wir wollen gehört werden, wir wollen unseren Forderungen öffentlich Druck verleihen, wir wollen zeigen dass Frauen* eine politische Kraft haben, die auch an Hochschulen noch immer zu wenig anerkannt wird.”

    Ein ausführliches Statement zur Kampagne und den bisherigen Reaktionen findet sich unter „Feminismusverständnis des AStA der CAU zu Kiel„.

     

    Pressekontakt

    Als Ansprechpartnerin für die Presse steht der Vorstand des AStA der CAU zu Kiel zur Verfügung:

    Teresa Jütten: 0171 4828818

    Hintergrundinformationen 

    Der Allgemeine Studierendenausschuss der CAU zu Kiel ist die hochschulwite Interessenvertretung der 25.000 Studierenden an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Er wird jährlich vom Studierendenparlament der Universität gewählt. Seine Aufgaben bestehen  darin, die hochschulpolitischen Belange der Studierenden zu vertreten, die politische Bildung und das staatsbürgerliche Verantwortungsbewusstsein der Studierenden sowie ihre Bereitschaft zum Einsatz für die Grund- und Menschenrechte und zur Toleranz auf der Grundlage der verfassungsmäßigen Ordnung zu fördern, zu Fragen Stellung zu nehmen, die sich mit der Anwendung der wissenschaftlichen Erkenntnisse auf und der Abschätzung ihrer Folgen für Gesellschaft und Natur beschäftigen, die wirtschaftlichen und sozialen Belange der Studierenden wahrzunehmen, die geistigen und kulturellen Interessen der Studierenden zu unterstützen, den Studierendensport zu fördern, die überregionalen und internationalen Beziehungen der Studierenden zu pflegen und an Verfahren zur Qualitätssicherung in der Lehre mitzuwirken.

  • Feminismus-Verständnis des AStA der CAU zu Kiel

    Feminismus-Verständnis des AStA der CAU zu Kiel

    Erklärung zur Feminismus-Kampagne und zur feministischen Kampf-Demo am 08.März

    Aufgrund der Diskussionen und Kritiken in diversen sozialen Medien wie Facebook und Jodel sowie per Email, welche durch die Feminismus-Kampagne und den Aufruf zur Demo anlässlich des Frauen*kampftages am 8. März des AStA ausgelöst wurden, möchten wir uns zum Thema Feminismus ausführlich positionieren.

    Das Feminismus Verständnis des AStA ist queer und intersektional. Das bedeutet, dass die Forderungen nach Chancengleichheit und Gleichberechtigung unabhängig vom biologischen und sozialen Geschlecht zu sehen sind. Der Begriff “Queer” vereint die Vielfalt von sexuellen Orientierungen und geschlechtlichen Identitäten. “Intersektional” bedeutet in diesem Zusammenhang, dass sich verschiedene Diskriminierungsformen überschneiden und somit Kategorien wie Rassismus, Sexismus und Homophobie gemeinsam betrachtet werden müssen. Somit vertritt der AStA die Position eines queeren (also für ALLE Geschlechter offenen), intersektionalen (also auch antirassistischen) Feminismus, der sich für die Chancengleichheit, die Gleichberechtigung und Gleichbehandlung und gegen die Diskriminierung und Unterdrückung von ALLEN Geschlechtern einsetzt.

    Dies sollte auch mit der Feminismus-Kampagne, die derzeit in Form von Statements auf Facebook präsentiert wird, gezeigt werden. Bei den Statements haben sich deshalb auch viele männliche* Angehörige der CAU zum Thema Feminismus zu Wort gemeldet und so repräsentativ gezeigt, dass genau dieser Feminismus ein Gewinn für ALLE darstellt und dass es keineswegs um die veraltete Meinung eines „Männerhassenden Feminismus“ geht.

    In den sozialen Medien wurde oft kritisiert, dass die Demo zum Frauen*kampftag von FLTI* organisiert wird und dass Cis-Männer an der Demo zwar teilnehmen können, sich jedoch zurückhalten sollen. Es wurde vorgeworfen, dass FLTI* sexistisch sei.

    Sexismus ist eine strukturelle Diskriminierung auf Grund des sozialen Geschlechts, also eine andauernde, systematische, regelhafte und strukturelle Benachteiligung oder Herabwürdigung auf Grund der Kategorie Geschlecht. Außerdem bezeichnet Sexismus die Einstellungen, Stereotypen und kulturellen Elemente, die die daraus resultierende Diskriminierung begünstigen.

    Auch die Universität unterliegt einer Gesellschaftsform, in der das Machtgefälle zwischen „Mann“ und „Frau“ als historisch gegeben erscheint und andauernd – mittelbar, unmittelbar, bewusst oder unbewusst – reproduziert wird. „Der Mann“ als Norm und „die Frau“ als ihre Abweichung. Sexismus besteht demnach aus Vorurteilen gepaart mit Macht und kann bereits dort beginnen, wo bestehende Geschlechterhierarchien künstlich aufrechterhalten werden. Ein sexistischer Akt findet nicht in einem luftleeren, objektiven Raum statt. Erst wenn er ein gesellschaftliches Bezugssystem anspielt, welches eine solche Handlung legitimiert und im Zuge der Legitimation die eigene Überlegenheit bewahrt, kann er identifiziert werden.

    Daher lehnt der AStA die Auffassung ab, dass Frauen* gegenüber Männern sexistisch sein könnten, denn Frauen* fehlt nach wie vor die institutionalisierte Macht, die Männer haben. Männer sind mehrheitlich oder im Durchschnitt im Vergleich zu Frauen* in einer privilegierten Position.

     

    Wie geht also der queere und intersektionale Feminismus mit einer FLTI* Demo überein und warum ist das eben nicht sexistisch? Auf der Demonstration wird niemand ausgeschlossen, auch Cis-Männer sind herzlich eingeladen. Die Redebeiträge sollen aber bewusst nur von FLTI* Personen gehalten werden, weil es an dem Tag um die Bekämpfung von Unterdrückung und Diskriminierung von FLTI* Personen geht. Die Gesellschaft sollte in dieser Hinsicht viel stärker die Stimmen dieser unterdrückten Personen hören. Cis-Männer bekommen in der gesamten Gesellschaft, oft aber auch auf linken Demos, verhältnismäßig mehr Gehör bzw. mehr Möglichkeiten sich zu äußern. Die Begrenzung der Redebeiträge wird hier auch als Form des Empowerments verstanden. Es heißt nicht, dass sich Männer nicht den Kämpfen anschließen können, aber eine der besten Möglichkeiten der Unterstützung besteht darin, dass Frauen* auch einfach mal zugehört statt von anderen über ihre Befindlichkeiten geredet wird.

    Ein weiterer Grund für die Entscheidung für einen FLTI* Block ist auch die schmerzhafte Erfahrung, dass es auf Demos – auch in linken Zusammenhängen – immer wieder zu Grenzüberschreitungen und Diskriminierung durch Cis-Männer kommt, daher soll das Risiko dafür zumindest im ersten Block reduziert werden und einen geschützter Raum geboten werden. FLTI* Personen sollen politisch sichtbar werden, was in der Öffentlichkeit sonst selten der Fall ist.

    Wir wollen gesehen werden, wir wollen gehört werden, wir wollen unseren Forderungen öffentlich Druck verleihen, wir wollen zeigen dass Frauen* eine politische Kraft haben, die noch immer zu wenig anerkannt wird – denn trotz unserem Ziel einer Gesellschaft in der alle Geschlechter frei sind, leben wir noch in patriarchalen Verhältnissen.

  • Achtung: Kampagnenstart!

    Achtung: Kampagnenstart!

    Feminismus befindet sich oft auf der Anklagebank: Brauchen wir Feminismus?

    Wir sind der Meinung: „JA!“ und durften dank zahlreicher Zuschriften darin Bestätigung finden.

    Mit unserer Feminismus-Kampagne möchten wir zeigen, dass die CAU kein Ort für Sexismus und Anti-Feminismus ist und vor allem, dass Feminismus etwas ist, was JEDE*N angeht und wovon ALLE profitieren können!

    Anlass zu der Kampagne stellten verschiedene Ereignisse dar: Im Laufe des letzten Jahres kam es zu mehreren Vorfällen von Sexismus und Gewalt gegen Student*innen. Auch wurde immer wieder sexistische Werbung in diversen Formen auf dem Campus gefunden. Auf die Angebote, die wir als Gleichstellungsbeauftragte des AStA organisierten, wurde zum Teil beleidigend und diskriminierend reagiert. Und doch zeigte sich in den Gesprächen mit Teilnehmer*innen beispielsweise des Wendo-Kurses oder des monatlichen FLTI* Treffs, dass in punkto Feminismus und Anti-Sexismus an der CAU noch ein großer Bedarf zur Auseinandersetzung und Aufklärung besteht.

    Seit Dezember haben wir “Feminismus an der CAU ist wichtig für mich, weil…”-Argumente gesammelt. Die Stimmen präsentieren wir u.a. auf den Internetplattformen des AStAs – beispielsweise auf unserer Homepage, unserer Facebook-Seite und bei Instagram .

    Zudem werden in Form von Postkarten sowie Sticker einige Statements samt den jeweiligen illustrierten Autor*innen zum neuen Sommersemester präsentiert. Alle Statements sind Ausdruck der individuellen Auffassungen, welche Bedeutung Feminismus für die Menschen an der CAU hat – sie verdeutlichen wie vielfältig die Bandbreite und wie weitreichend geschlechtsbezogene Diskriminierung noch immer ist und warum es notwendig ist, sich für Feminismus, Toleranz, Gleichstellung und Diversität stark zu machen.

    !! DANKE AN ALLE, DIE UNS DURCH IHR ENGAGEMENT UNTERSTÜTZT HABEN !!

  • Ausstellungseröffnung „Vielfalt ist unsere Stärke“ des AStA der CAU

    Ausstellungseröffnung „Vielfalt ist unsere Stärke“ des AStA der CAU

    Der AStA und das Diversitätsbüro der CAU laden ein zur Fotoausstellung “Vielfalt ist unsere Stärke”. Die Ausstellung wird am 13.12.17 ab 16 Uhr in der Universitätsbibliothek eröffnet und wird dort bis zum 31.01.2018 zu besichtigen sein.

    “Vielfalt als Thema ist von großer Bedeutung für alle Statusgruppen der CAU, denn nach wie vor gibt es diskriminierende Strukturen in allen Arbeitsbereichen der Hochschule, sei es in Lehre, Forschung oder Verwaltung. Gleichzeitig gibt es an der CAU eine Vielzahl an Stellen und Initiativen, die sich für eine vielfältige Hochschule einsetzen. Mit der Ausstellung wollen wir ein positives Zeichen für ein von Akzeptanz geprägtes Miteinander auf dem Campus setzen,” erklärt Yella Nicklaus, Referentin für Sozialpolitik des AStA.

    Beim Thementag der Vielfalt im Mai 2017 entstanden während einer Fotoaktion des AStA und des Diversitätsbüros eine Reihe von Fotos. Darauf sind unterschiedliche CAU-Angehörige aus Verwaltung, Wissenschaft und Studium zu sehen, welche selbst verfasste Statements zum Thema Vielfalt präsentieren.

    Um die Aufmerksamkeit für das Thema „Diversität an der CAU“ zu erhöhen und unterschiedlichsten Vorstellungen, Initiativen und Wünschen zum Thema Vielfalt ein Gesicht zu geben, werden die Bilder im Rahmen der Diversitätsausstellung präsentiert. Die Fotografin ist Laura Kranich, selbst Studentin an der CAU. Ermöglicht wurde die Ausstellung durch Mittel aus dem 2017 eingerichteten Diversitätsfond der Hochschule.

    “Mit der Ausstellung wollen wir Benachteiligungsstrukturen positive Botschaften entgegenhalten. Unter dem Leitspruch „Vielfalt ist unsere Stärke“, einem der abgebildeten Statements, zeigt die Ausstellung, dass Unterschiede kein Makel, sondern eine Chance für die CAU sind,” so Teresa Jütten, AStA-Vorstandsmitglied.

    Pressekontakt

    Als Ansprechpartner*innen für die Presse steht der Vorstand des AStA der CAU zu Kiel zur Verfügung:

    Teresa Jütten: 0171 4828818

    Yella Nicklaus: 0176 24096271

    Hintergrundinformationen

    Der Allgemeine Studierendenausschuss der CAU zu Kiel ist die hochschulweite Interessenvertretung der 25.000 Studierenden an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Er wird jährlich vom Studierendenparlament der Universität gewählt. Seine Aufgaben bestehen  darin, die hochschulpolitischen Belange der Studierenden zu vertreten, die politische Bildung und das staatsbürgerliche Verantwortungsbewusstsein der Studierenden sowie ihre Bereitschaft zum Einsatz für die Grund- und Menschenrechte und zur Toleranz auf der Grundlage der verfassungsmäßigen Ordnung zu fördern, zu Fragen Stellung zu nehmen, die sich mit der Anwendung der wissenschaftlichen Erkenntnisse auf und der Abschätzung ihrer Folgen für Gesellschaft und Natur beschäftigen, die wirtschaftlichen und sozialen Belange der Studierenden wahrzunehmen, die geistigen und kulturellen Interessen der Studierenden zu unterstützen, den Studierendensport zu fördern, die überregionalen und internationalen Beziehungen der Studierenden zu pflegen und an Verfahren zur Qualitätssicherung in der Lehre mitzuwirken.

  • Ein gutes Studium braucht keine Anwesenheitspflicht

    Ein gutes Studium braucht keine Anwesenheitspflicht

    Der aktuell debattierten und im Koalitionsvertrag verankerten Idee, die gesetzlich so gut wie abgeschaffte Anwesenheitspflicht im Studium einer Überprüfung zu unterziehen, erteilt der Allgemeine Studierendenausschuss der CAU eine klare Absage.

    “Das Argument seitens der Landeshochschulrektorenkonferenz, dass die Prüfungslast durch die Einführung von Anwesenheitspflichten gemindert wird, ist hanebüchen. Bachelor-/Masterstudiengänge unterliegen ohnehin der Maßgabe, dass es nicht mehr als eine Prüfung pro Modul geben darf, um die Prüfungslast zu verringern. Die Prüfung muss auch nicht immer eine Klausur sein. Wenn sich Hochschulen daran hielten, wäre Studierenden deutlich mehr geholfen als durch Einführung von Anwesenheitspflichten,” fordert Teresa Jütten, AStA-Vorstand.

    “Gute Lehre, gute didaktische Ansätze und gute Studienbedingungen brauchen keine Anwesenheitspflicht. Wenn die Landesregierung die Studienabbrecher*innenquote senken will, sollte sie an diesen Punkten ansetzen,” erklärt Julian Schüngel, AStA-Vorstand. “Die Studienabbrecher*innenquote wird nicht durch die Rückkehr zur Präsenzpflicht sinken. Dafür sind eine gute Studienberatung, eine Entschleunigung des Studiums und eine bessere Studienfinanzierung notwendig. Wer eine Anwesenheitspflicht für Studierende bei Lehrveranstaltungen einführen will, verkennt die studentische Lebensrealität. Studierende sind zu großen Teilen dazu gezwungen, neben dem Studium zu jobben, um sich ein Studium überhaupt finanzieren zu können. Präsenzpflichten setzen Studierende hier nur unter noch größeren Druck.”

     

    Hintergrundinformationen 

    Der Allgemeine Studierendenausschuss der CAU zu Kiel ist die hochschulwite Interessenvertretung der 25.000 Studierenden an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Er wird jährlich vom Studierendenparlament der Universität gewählt. Seine Aufgaben bestehen  darin, die hochschulpolitischen Belange der Studierenden zu vertreten, die politische Bildung und das staatsbürgerliche Verantwortungsbewusstsein der Studierenden sowie ihre Bereitschaft zum Einsatz für die Grund- und Menschenrechte und zur Toleranz auf der Grundlage der verfassungsmäßigen Ordnung zu fördern, zu Fragen Stellung zu nehmen, die sich mit der Anwendung der wissenschaftlichen Erkenntnisse auf und der Abschätzung ihrer Folgen für Gesellschaft und Natur beschäftigen, die wirtschaftlichen und sozialen Belange der Studierenden wahrzunehmen, die geistigen und kulturellen Interessen der Studierenden zu unterstützen, den Studierendensport zu fördern, die überregionalen und internationalen Beziehungen der Studierenden zu pflegen und an Verfahren zur Qualitätssicherung in der Lehre mitzuwirken.

  • Weihnachtswunschbaumaktion in der Mensa 1

    Weihnachtswunschbaumaktion in der Mensa 1

    Wir freuen uns sehr, dass auch in diesem Jahr wieder unsere bekannte Wunschbaumaktion stattfindet.

    In der Mensa 1 hängen die Wunschzettel vieler Kinder am Weihnachtsbaum. Helft uns, diesen Kindern eine kleine Freude zu machen. Dazu könnt ihr einen der Zettel abnehmen und das gewünschte Geschenk (am besten schon hübsch verpackt) im AStA-Büro in der Mensa 1 abgeben.

    Nähere Infos entnehmt ihr dann bitte dem Plakataufsteller neben dem Baum.

    Bei Fragen medet Euch gern bei familie@asta.uni-kiel.de.